Der Fund:
Bei Forstarbeiten in den Wäldern nördlich von München wurde ein altes verlassenes Versteck entdeckt. Neben einem Lederbeutel, einem Messer und einigen Werkzeugen wurden auch einige handschriftliche Aufzeichnungen geborgen. Unter den Aufzeichnungen befand sich auch diese Zeichnung:

Zusätzlich zur Zeichnung konnten folgende Anweisungen aus den handschriftliche Aufzeichnungen rekonstruiert werden:
Gehe vom Kreuz auf direktem Weg zum Platz der verlorenen Stiefel. Zähle dabei Deine Schritte. Wende Dich nun nach rechts und gehe senkrecht zum letzen Weg dieselbe Anzahl an Schritten. Lege an diesem Platz eine Räubermarke ab. Kehre zurück zum Kreuz und begebe Dich von dort zum Häusl' des Schwabinger Hubers. Zähle auch für diesen Weg Deine Schritte. Wende Dich beim Häusl' nach links, gehe in senkrechter Richtung noch einmal die diesmal gezählten Schritte und lege am Ziel eine weiter Räubermarke ab. Finde das ausgeraubte Versteck in der Mitte zwischen den beiden Räubermarken.
Die Vermutung:
Anhand des Lederbeutels und der Aufzeichnungen konnten die Habseligkeiten als Eigentum des Mathias Kneißl identifiziert werden, der Ende des 19. Jahrhunderts in dieses Wäldern als Räuber sein Unwesen trieb.
Sofort drängte sich die Vermutung auf, dass es sich hierbei um eine Beschreibung des Wegs zum Versteck des bis heute verschollenen Schatzes des Räubers handelt.
Recherche & Suche:
Unmittelbar nach dem Fund versammelte sich eine Gruppe von Schatzjägern an ihrem Treffpunkt im Süden Schwabings um die offenen Geheimnisse zu lüften. Den Ort des Treffpunkts haben sie fortan immer mit [(5 * MK† - 199) / 1000 ; (19 * MK* - 467) / 1000] angegeben. Dort begannen sie umgehend mit weiteren Nachforschungen. Hier sind ihre bisherigen Ergebnisse:
| Beim Platz der verlorenen Stiefel herrscht inzwischen Einigkeit darüber, dass es der Platz sein muss, an dem der Räuber selbst im April 1898 seine Stiefel verlor. Ein erstes Photo der Stiefel, geschossen von der nach Norden entsandten Kundschafterin, liegt bereits vor. Die Stiefel stehen heute noch an ihrem Platz. Warum nur? Vielleicht liegt es am Geruch... Von der Kundschafterin allerdings fehlt seit Wochen jede Spur. |
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Recherchen in den bayrischen Archiven haben ergeben, dass das Häusl' des Huber inzwischen nicht mehr existiert. An seiner Stelle steht heute, so wird berichtet, ein Teil der Verteidigungsanlagen einer fernen Stadt. Diese sollen sich am südlichen Ende des Englischen Gartens befinden.
Bei der Darstellung des Kreuzes handelt es sich vermutlich um das Marien-Wegekreuz des G. Brandlmayr. Dieses stand laut Aufzeichnungen des Xaver R. zur damaligen Zeit an der Wegkreuzung vor dem Wirtshaus des Brandlmayr im heutigen Schwabing. In den 1920er-Jahren wurde es von Unbekannten demontiert und ist seither verschwunden. Seine genaue Position konnte bis heute noch nicht ermittelt werden.
Inzwischen hat ein weiterer Schatzjäger seine Recherchen abgeschlossen. Er hat frische Erkenntnisse zum Platz der verlorenen Stiefel und zu den Verteidigungsanlagen auf einer Hinweiskarte (ca. A6) im hölzernen Versteck am Treffpunkt hinterlegt.
Die Aufgabe:
Schließe Recherche und Suche ab und Finde den Schatz !!!
OOG-Hinweise:
- Wie immer bei Rätsel-Caches, so haben auch hier die angegeben Koordinaten einzig und allein den Zweck, das Gebiet, in dem die Cache-Suche stattfindet, grob zu lokalisieren. Es besteht ansonsten kein Bezug zu einem der im Rätsel vorkommenden Orte.
- Keine der vorkommenden Orte sind identisch.
- Es ist nicht üblich - heute wie auch damals - Gaststätten auf Friedhöfen zu betreiben.
- Schwabing reicht nicht so weit nach Süden wie viele Cacher denken.
- Bitte keine Spoiler in den Logs - sollte sowieso klar sein.

ACHTUNG:
Es liegt (leider) in der Natur dieser Schatzsuche, dass die meisten Logs weiterführende Informationen enthalten.
Wer selbst den Schatz finden will, sollte die Logs erst nach dem Fund lesen.
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