Schneller DriveIn Cache an der B66
Bei diesen
Cache möchte ich euch eine kleinen Kapelle in Kleegraben zeigen,
die an der B66 steht.
Kapelle
Hier seht ihr eine Kapelle der Knappschaft Ilz-Kleegraben.
Früher wurde in Kleegraben Kohle abgebaut. Diese Kapelle wurde 1583
erbaut und 1990 renoviert.
Die Knappschaft besteht aus 64 Mitgliedern, 56 davon haben im
Kohlenbergbau gearbeitet, sei es in Ilz-Kleegraben oder in
Mutzenfeld. Der Verein ist ein „sterbender“, sagt der
Obmann. Denn er wird nur so lange bestehen, als es Kumpel gibt, die
im Bergbau gearbeitet haben.
Geschichte
Der Ilzer Kohlenbergbau umfasst eine Gesamtfläche von rund sechs
Quadratkilometer, wovon ca. die Hälfte abgebaut sein dürfte.
Die Ilzer Braunkohle wurde als Hausbrand- und Industriekohle
abgegeben. Die Produktion betrug jährlich 12.000 Tonnen. Der Abbau
ist seit 1964 vollkommen eingestellt.
Der Kohlenbergbau von Kleegraben wurde erstmals 1799 im Bergbuch
erwähnt. Die zahlreichen Kohlenausbisse in diesem Gebiet, führten
zur Gründung mehrerer Kleinbetriebe.
Im Zuge der Abbautätigkeit kristallisierten sich die Grubenfelder
Reigersberg im Ostabschnitt, Kleegraben im Mittelabschnitt und
Mutzenfeld im Westabschnitt des IIzer Reviers heraus. Im Rahmen der
kohlengeologischen Erkundung 1982, ergab sich ein neues
abzugrenzendes Feld im äußersten Westen des Reviers das Grubenfeld
Eichberg.
Die Abbauarbeiten konzentrierten sich im wesentlichen auf das
Grubenfeld Kleegraben, das bis auf einige wirtschaftlich
uninteressante Restpfeiler als "ausgekohlt" zu bewerten wäre. Wegen
Absatzschwierigkeiten mußten die Arbeiten im Grubenfeld Kleegraben
im Jahre 1955 eingestellt werden.
In den Jahren 1980/81 erwarb die Firma "Stahl- und Walzwerk
Marienhütte" - Graz, im IIzer Revier die Schurfrechte.
Anschließend setzte noch im gleichen Jahr die Bohrtätigkeit mit
drei Bohrungen ein, 1983 wurden 13 Bohrungen abgeteuft und 1985
waren es 7 Bohrungen , so daß die montangeologischen Verhältnisse
des IIzer Kohlenreviers mit insgesamt 22 Bohrungen erkundet
wurden.
In den Gruben wurde der sogenannte "Ilzer Flöz" abgebaut.
Die IIzer Kohlenfolge besteht aus drei stratigraphischen Gliedern:
dem oberen Kohlenglied, das zum Abbau gelangte und deshalb als
Ilzer Kohlenflöz bezeichnet wurde, nach unten folgt sodann ein
mehrere Meter starker, tauber Zwischenkomplex aus Ton, Tegel oder
Sand, und schließlich das untere Kohlenglied, das lediglich aus
dünnen Lagen einer unreinen Kohle zusammengesetzt ist und
infolgedessen keine wirtschaftliche Bedeutung hat.
Hinweis: Ihr werdet in der Dose einen Zahl finden, diese solltet
ihr euch notieren, ich werde in nächster Zeit einen Bonus Cache
auslegen. Jeder Cacher, der diesen Cache schon geloggt hat, kann
sich die Bonuszahl bei mir erfragen.
Da ich nicht möchte, dass hier lange herum gesucht wird, darum
werde ich den Cacheplatz mit aussagekräftigen Hints
beschreiben.
Hinweis: Da ich schon beim legen des Caches mit
neugierigen Muggels zu kämpfen hatte, habe ich mich für dieses
Versteck der Dose entschieden. Denn dieser Bereich ist öffentlich,
also gehört zur Bundesstraße und somit frei zugänglich.
Alle die ein Problem mit diesem Versteck haben, dürfen es für sich
behalten.
Bei großen Schneemengen kann es sein, dass die Dose verschüttet
ist.
Danke und Happy Caching
Glück Auf - Serie:
Kapelle
Lost Place
Museum Ilz
Änderungen:
1.1: Listing geändert und erweitert
1.2: Infos zu Schnee
1.3: Cachename, Bonuszahl, Links eingefügt
1.4: Bild und Info zur Geschichte eingefügt