Bis Ende des 16. Jahrhunderts war der Schraden ein
undurchdringlicher Sumpfwald. Der Schraden ist ein
Landschaftsgebiet von etwa 1500ha, begrenzt durch die Stadt
Elsterwerda im Westen und den Städten Lauchhammer und Ortrand im
Osten. Im Norden wird der Schraden von den langgestreckten
Höhenzügen des Niederlausitzer Hügellandes begrenzt. Im Süden ist
der Merzdorfer-Hirschfelder-Höhenrücken die Grenze der Landschaft.
Die Schwarze Elster fließt im Norden des Schraden, die Pulsnitz im
südlichen Drittel. Beide Flüsse sowie ihre Nebengewässer bilden
einen wichtigen Lebensraum für Fischotter und Biber. Durch die
Pulsnitzniederung und zahlreiche Feuchtgebiete entstand eine
wichtige Lebensgrundlage für viele seltene Pflanzen und Tiere. Der
Schraden bietet viele Hügel und Täler und umfangreiche Waldgebiete.
Ein ausgeschildertes Wander- und Radwegenetz lädt zum Wandern und
Radfahren ein.
Da der Schraden bisher nur einen Cache zu bieten hat, wird eine
Reihe von Schraden-Caches entstehen, wozu dieser gehört. Es ist ein
einfacher Tradi, der keine Probleme bereiten sollte. Er führt euch
an die Pulsnitz, einem kleinen Fluß, der idyllisch durchs
Schradenland fließt.
Mit dem Bau des neuen Pulsnitzgrabens ab Lindenau im Jahr 1584,
heute als Pulsnitz oder Neue Pulsnitz bezeichnet, wollte Kurfürst
August von Sachsen die Sümpfe im Schraden austrocknen lassen.
Auch hier könnt ihr wieder die Ruhe und Aussicht genießen.
Euer Cachemobil könnt ihr am besten und sichersten parken bei
N51° 25.018 E013° 35.800.
Der Weg zum Cache ist für Rollstuhlfahrer geeignet, allerdings muss
er von einer Begleitperson geborgen werden.
Bitte tarnt den Cache wieder ordentlich!