Geschichte
Die Flächen am südwestlichen Stadtrand von Greifswald wurden vor
1941 überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Im Jahr 1941 wurde das
Areal durch die Reichsministerien für Finanzen und Wirtschaft
aufgekauft und eine Flakkaserne mit oberirdischen Gebäuden, Bunkern
etc. errichtet, die Fläche großräumig versiegelt und im Zeitraum
von 1942 bis 1945 durch die Wehrmacht genutzt.
Während des 2. Weltkrieges wurden 2 Luftangriffe gegen die
Flakkaserne geflogen, von denen der Angriff in der Nacht zum
30.04.1945 zu Teilzerstörungen und erheblichen Brandschäden an
einzelnen Gebäuden führte.
In den Jahren 1946 bis 1948 wurden die militärischen Einrichtungen
komplett demontiert. Ausgenommen wurde das Stabsgebäude, welches
noch bis zum Jahr 2008 genutzt wurde. Unterirdische Bauwerksteile
der Kasernen sind noch vorhanden, stehen allerdings, soweit wir
feststellen konnten, komplett unter Wasser.
Der Anfang des Betonwerkes Greifswald ist auf das Jahr 1953
zurückzuführen. Damals wurde eine halb zerstörte Kfz-Halle zum
Produktionsstandort für den VEB Betonwarenwerk Greifswald
ausgebaut. Die Halle befand sich an der östlichen Seite eines
ehemaligen Kasernengeländes. Der Aus- und Umbau des Betonwerkes
erfolgte in vielen Einzeletappen von den 1950er Jahren bis Anfang
der 1990er Jahre. Der VEB Beton Nord, Werk Greifswald (Betrieb des
VEB Betonleichtbaukombinates) wurde nach der Wiedervereinigung zur
Beton Nord GmbH, Betonwerk Greifswald privatisiert. Die spätere
Insolvenz führte zur Einstellung der Produktion.
Nach 1992 wurde das Betriebsgelände des VEB Beton Nord von
verschiedenen Firmen genutzt.
Aktuell
Laut Bebauungsplan ist eine Revitalisierung des
Industriegebietes Herrenhufen in fernerer Zukunft angedacht,
allerdings gibt es derzeit weder konkrete Pläne, noch
Finanzierungsmöglichkeiten.
Das Grundstück weißt außerdem zahlreiche Mängel auf. So wird der
Baugrund als nicht ausreichend tragfähig für neue Gebäude
betrachtet und zusätzlich stehen mehrere Flächen unter
Altlastverdacht (Säurelager, Dieseltanks, Formöllager in alten
Produktionshallen).
Der Cache
Aus diesem Grund beschränkt sich der Cache auf das
Verwaltungsgebäude.
Trotzdem gilt natürlich wie bei jedem Lost Place, dass ihr auf
eigene Gefahr sucht und bitte mit der entsprechenden Vorsicht
vorgeht. Es gibt hier keine „Betreten
Verboten“-Schilder, trotzdem solltet ihr entsprechend
unauffällig agieren. Bitte parkt eure Fahrzeuge etwas abseits bzw.
Fahrräder auf der Rückseite des Gebäudes.
An den oben genannten Koordinaten findet ihr den ersten Hinweis:
Sucht hier direkt IM VORRAUM nach Station 1. Anschließend könnt ihr
euer GPS ausschalten und euch bei den weiteren 7 Stationen
auf euer logisches Denkvermögen und euren Cacheinstinkt verlassen.
Länger als eine Stunde werdet ihr für den Cache auf keinen Fall
brauchen, aber plant noch etwas Zeit zum Stöbern ein.
Das
wird euch in schwierigen Situationen den
Weg weisen.
Dann packt eure Taschenlampe ein und los gehts auf
Entdeckungstour!
Bitte
beachten:
Seit 13.06.2011 gibt es ein neues Final. Ihr findet eventuell
ein durchgestrichenes Geocaching-Symbol. Beachtet dieses bitte
nicht weiter und sucht nach einem Anderen.


