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UNESCO Geopark Feldberger Seenlandschaft EarthCache

Hidden : 9/11/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Mecklenburgische Eiszeitlandschaft ist gleichermaßen geologische Modellregion und Tourismusobjekt im Südosten von Mecklenburg-Vorpommern. Er nimmt ein Gebiet mit einer Flächengröße von ca. 5 000 km². Der Geopark weist mit seinen Höhenzügen, Groß- und Kleinseen, langgestreckten Flusstälern, Söllen und Mooren ein überaus reizvolles und abwechslungsreiches Landschaftsbild auf. Diese bemerkenswerte Naturraumausstattung ist das Ergebnis der geologischen Vorgänge während der jüngsten Vereisung, der Weichsel-Kaltzeit, deren älteste Bildungen vor ca. 25 000 Jahren im Geopark entstanden.

Eiszeitspuren in der Landschaft

Eiszeitlehrpfad Wittenhagen, Feldberg

Der Eiszeitlehrpfad Wittenhagen ist ein Lehrpfad, der durch eine von der Eiszeit geformte und geprägte Feldberger Seenlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern führt.

Der Naturpark Feldberger Seenlandschaft, in dem der Eiszeitlehrpfad liegt, ist eine der jüngsten Eiszeitlandschaften in Europa.

Entlang des Lehrpfades gibt es mehr als 13 Stationen, an denen Informationen zu diesem gesamten Thema gegeben werde, u.a. über Sölle und Endmoränen, sowie die Weichseleiszeit.

GEOLOGIE

Die Feldberger Seenlandschaft

Am Ende der letzten Vereisung vor rund 15.000 Jahren hat der Pommersche eisvorstoß der letzten Eiszeit, die als Weichsel-Eiszeit bezeichnet wird, den Feldberger Raum landschaftlich geprägt. Die Eismassen rückten bis in das Gebiet des heutigen Spreewaldes vor. Danach zog sich das Eis langsam zurück und nur kurzzeitig kam es wieder zu kleineren Vorstößen. Hierbei bildeten sich durch Materialablagerungen die heute gut erkennbaren Endmoränenzüge.

Die im Feldberger Raum vorhandenen Endmoränen sind vor ca. 15 000 Jahren entstanden. Danach kam es zu einer starken Temperaturerhöhung und das Eis zog sich sehr rasch zurück.

Viele Formen und Ablagerungen sing in dieser Zeit entstanden. In einem Gebiet von rund 56 km ² entstand eine Landschaft, die den gesamten eiszeitlichen Formenschatz in geradezu lehrbuchhafter Ausbildung und zugleich herausragender landschaftlicher Attraktivität aufweist.

Bei Feldberg stoßen zwei Loben (Endmoränenbögen) der Pommerschen Haupteisrandlage fast rechtwinklig aufeinander und bilden die markante "Feldberger Endmoränengabel".

Es handelt sich hierbei um den westlichen Strelitzer Lobus mit den "Heiligen Hallen" bei Lüttenhagen - auf dem wächst der älteste Buchenwald Deutschlands - und den Rosenberger ( 146,1mNN) sowie um den östlichen Uckermärkischen Endmoränenbogen mit dem Hullerbusch und dem Endmoränenzug hier bei Wittenhagen.

Die Vielfalt der die Feldberger Landschaft charakterisierenden Seen ist das Ergebnis von Schmelzwassererosion und Toteis. Vorrückendes Gletschereis bildete tiefgreifende Rinnen und Mulden, die zunächst mit Eis ausgefüllt und später mit Gletscherschutt überdeckt wurden. Das beim späteren Eisabbau in Spaltensystemen z.T. unter dem Eis abfließende Schmelzwasser schnitt in den Untergrund Rinnen ein, die in Kombination mit Toteis zur Bildung typischer Rinnenseen führten z.B. Schmaler Luzin, Zansen.

Aus ehemals mit Toteis gefüllten Mulden entstanden nach dem Tieftauen des Toteises morphologisch reich gegliederte Seen, z.B. Haussee, Breiter Luzin und Carwitzer See. Das Schmelzwasser trat aus Gletschertoren am Eisrand aus und transportierte große Mengen von Sanden und Kiesen, die sich im Vorland der Endmoräne als Sander ablagerten. Im Rückland der Endmoräne steht Geschiebemergel als typisches Sediment der Grundmoräne an und bildet vorwiegend die stark kuppigen Gebiete bei Lüttenhagen, Laeven und Conow. An den Stellen, an denen ehemals Toteis von Sedimenten bedeckt wurde und dieses Toteis nachträglich abgeschmolzen ist, haben sich Toteislöcher, sogenannte Söller, gebildet. Dieses sind Hohlformen, die die Landschaft gliedern und häufig wassererfüllt sind.

Die durch Gletschereis und den nacheiszeitlichen Vorgängen geformte Landschaft setzt sich somit zusammen:

- Endmoränen mit Gletschertoren, Blockpackungen, Findlingen und Kesselmooren

- Grundmoränengebiete mit Söllen und Erosionsrinnen

- Sandablagerungen

- Rinnenseen und Toteisseen, Seen mit geologisch bedingten Seespiegelschwankungen.

Bitte beantwortet folgende Fragen:

1. Um was handelt es sich oft bei Kesselmooren und wie tief können sie sein?

2. Wie mächtig war die Eisbildung während der Weichsel - Eiszeit in Skandinavien?

3. Wie viele Söllen waren einst in MV vorhanden?

4. Welches Thema wird an Station 8 beschrieben?

5. Fotos – als Ergänzung zu den Aufgaben sind wieder erlaubt und von uns als Logbedingung gefordert. Bitte ladet ein Foto mit euren CACHERNAMEN auf einen Zettel oder gern auch von euch an Station 10 in eurem Onlinelog mit hoch.

Die korrekten Antworten mit eurem Foto von vor Ort gelten dann als Logberechtigung!


Schickt eine Mail mit euren Antworten an sissifalke1@gmail.com
Nach dem Absenden der Antworten könnt ihr gleich loggen, falls etwas nicht in Ordnung ist, melden wir uns.
Ihr braucht nichtunsere Logfreigabe abwarten!

Wir wünschen euch ganz viel Spaß bei dieser geologischen Entdeckungsreise!

Hat euch eure Reise gefallen, freuen wir uns natürlich über einen Favoritenpunkt.

Team sissifalke

ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG

Leider müssen wir diesen Zusatz anwenden.
Logs ohne Erfüllen der Logbedingungen:

Persönliches Foto von vor Ort
Antworten vorab senden 

werden ohne weitere Vorankündigung gelöscht-                                              
Ich habe nicht die Zeit bei jedem 2. Log den Logbedingungen hinterher zu schreiben.

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