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Geisterhäusl Mystery Cache

This cache has been archived.

Oberlix: Cachekontrolle durch geführt
Dose weg

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Hidden : 9/15/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Die Fürschlacht auch genannt
"das Geisterhäusl"

Geisterhäusl

Die Fürschlacht und die Holzhöfe
Die Fürschlacht besaß eine Größe von 6,61 Tagwerk und war
mit Quadratmauern in einer Höhe von ca. 2 - 3 m umgeben. Sie
konnte 8.000 Klafter Brennholz aufnehmen. Von hier aus erfolgte
die Verteilung durch Schleusen an die einzelnen Holzhöfe. Der
Hammergrund mit 4,38 Tagwerk Fläche fasste 7.000 Klafter Holz,
der große Grund mit 5,62 Tagwerk 10.000 Klafter, der Angergrund
mit 2,06 Tagwerk 3000 Klafter und der Spitzgrund mit 4,95 Tagwerk
7.000 Klafter. Außer diesen Holzgründen waren noch Ganterplätze
für Bau-, Kuf- und Sägholzprügel vorhanden.
Die 4 Holzhöfe konnten also auf 17,01 Tagwerk Fläche 27.000
Klafter Brennholz aufnehmen. Das war der Holzbedarf der Saline
Reichenhall für 2 1/2 bis 3 Jahre. So standen, wenn die Trift vorbei
war, in Reichenhall jährlich etwa 27.000 Klafter Brennholz im Werte
von ca. 89.000 Gulden.
Zur Triftanlage gehörte die Kufsäge, in der die Salzfässer und die
dazugehörenden Faßböden hergestellt wurden. Sie wurde im Jahre
1751 erbaut, brannte 1791 ab und wurde 1792 wieder errichtet. Sie
stand dort, wo heute der Triftmeisterweg ist. Ausgerüstet war sie mit
4 Prügelsägen, 3 Horizontalsägen, einer Spalt- und Saumsäge und
einer Rundsäge. Diese konnte in 12 Stunden 800 Stück Faßböden
zirkelrund schneiden. Ein von Wasser angetriebener Hobel, der zwei
halbmondförmige Faßbodenteile hobelte und falzte, war vorhanden,
ebenso zwei Bohrmaschinen, welche Löcher zum Zusammenfügen
der Faßbodenteile bohrten. Eine Zugsäge, die 8 Menschenhände
ersetzte, vervollständigte diese Kufsäge.
Die Saline besaß auch noch eine eigene Ziegelei in St. Zeno. Diese
brauchte zum Brennen von 1.000 Ziegeln 2 Klafter Holz. Es wurden
dort in 5 Monaten ca. 250.000 Stück Ziegel gebrannt.
Eine große Holzmenge verbrauchten auch die Kohlenmeiler der
Saline, die die Holzkohle für die Hammerwerke und Schmieden zu
liefern hatten. Allein für 7.000 Sack Holzkohle war eine Holzmenge
von 3.500 Klafter Triftholz erforderlich. An die Brauereien und
Bäckereien wurden nur wenig Holz abgegeben.
Ein genaues Modell der Triftanlage Bad Reichenhall im Maßstab
1:500 wurde im Jahre 1906 unter dem Forstmeister Strehle
durch den Bildhauer Hallinger angefertigt und steht jetzt im
Heimatmuseum Bad Reichenhall.
Im Jahre 1912 wurde an der Engstelle bei Kibling eine Sperrmauer
mit einer Kronbreite von 37,5 Metern und einer Höhe von
14,10 m errichtet. Die Saalach wurde um 9,6 Meter gehoben und
es entstand ein Stausee von 2,6 Kilometern Länge, 450 m größter
Breite und einer Oberfläche von 850.000 qm. Dadurch kam die
Reichenhaller Trift zum Erliegen. Zwar wurde noch bis ca. 1915
bis Baumgarten, wo man einen Fangrechen errichtete, in kleinen
Mengen getriftet, aber zur Geltung kam diese Trift nicht mehr.
Mit ihr aber verschwanden die malerischen Bäche und Kanäle und
auch die Gewerbe wie Mühlen, Nagelschmieden und Hammerwerke.
Geblieben sind noch die Quadermauern in der Fürschlacht und
das malerische Geisterhäusl mit seiner marmornen Tafel, die
die Inschrift trägt: „CAROLUS THEODORUS ELEKTOR “.
Einst diente es als Wachhaus. Gleich daneben steht noch ein
Schleusenbau, der zum Spitzgrund führt. An einem seiner Quader
lesen wir: „MDCCLXXI“ (= 1771).
An der ehemaligen Schleuse am Kirchberger Bahnhof findet man
die Jahreszahl MDCCCII (= 1802). Am Hammergrund, wo heute
noch eine Wehrüberdachung steht, liest man die Jahresangabe:
1788.
Ein Zeitalter mit vielen Neuerungen hat diese Anlage zum Erliegen
gebracht. Es waren dies die Kohle und die Wasserkraft.

Findet das Geisterhäusl und dessen Jahreszahl
Die QS ist A
Die einstellige QS ist B

Den Cache findet ihr dann Winterfest bei

N 47° 43. ??? A³/12-B
E 012° 52.??? A²-22


Viel Spaß und Glück wünscht euch
Oberlix

Oberlix









Additional Hints (No hints available.)