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Keltischer Ringwall Multi-Cache

Hidden : 9/17/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Dieser längere Spaziergang führt zu Fuß auf den Totenberg. Der Weg ist nicht für Kinderwagen und Rollstühle geeignet, mitunter steil und voller Astwerk; der Rückweg zieht sich etwas. 2007 ist ein Cache von St John of Beverley verloren gegangen und archiviert worden. Ich fand das schade, bewege mich auf dem gleichen Terrain, habe meinem Cache aber umgearbeitet und noch ein wenig Geschichte hinzugefügt. Den Erstfinder erwartet übrigens mein erster Travelbug.

Also ein bisschen Geschichte...Aus Süden und Westen kommend besiedelten die Kelten ca. 1000 v. Chr. die Gegend um Treis. Sie betrieben Ackerbau und Viehzucht und lebten in Dorfgemeinschaften (wunderbar dokumentiert im Keltengehöft am Dünsberg). Sie hinterließen keinerlei schriftliche Dokumente. Unser Wissen über sie stammt aus Funden und aus römischen Quellen (z.B. aus Caesars ‚De bello gallico’). Da die Kelten Feinde der Römer waren, fiel deren Beschreibung nicht immer vorteilhaft für die Kelten aus. Dennoch waren sie keine unwissenden Barbaren, sondern konnten bereits Eisen gewinnen und gute Waffen schmieden. Die „Treiser Kelten“ fürchteten jedoch nicht die Römer, sondern die Germanen, die sie von Norden her kommend bedrängten. So legten sie zum Schutz Ringwälle als Fliehburgen an, in denen sie sich bei Gefahr alle – Menschen und Vieh- verschanzten. Die „Treiser Fliehburg“ gewährte den Kelten lange Zeit Schutz, sie mussten sich aber dennoch Ende des 2. Jahrhunderts gegenüber den mächtigen Germanen geschlagen geben. Ein Teil der Kelten wurde unterworfen, ein anderer Teil floh in andere Regionen. Der germanische Stamm, der sich hier ansiedelte, nennt man die Chatten. Aus den Chatten – kriegerische Bauern übrigens- gingen später die Hessen hervor.

Neben dem historische Belegten gibt es auch Sagen, wovon ich eine hier zitiere (Quelle: Ernst Schneider: Treis- Chronik eines alten Dorfes. Treis a.d. Lumda, 1973)

“ Das Totenbergweibchen, das auf dem Berg wohnt, kommt in dunklen Nächten herunter in das Dorf, erschreckt die Menschen mit klagenden Stimmen und läuft wimmernd um das Edelhaus. Es treibt sein Wesen eine ganze Stunde lang, erst gegen ein Uhr in der Nacht steigt es wieder hinauf auf den Berg.Eine andere Lesart berichtet von einem Gespenst in Gestalt einer Frau, die in alter Zeit im Edelhaus gewohnt habe. Bei einem Streit in der Burg sei sie getötet worden. Die fände aber in ihrem Grabe keine Ruhe und klage ihren Mörder an. So komme sie jede Nacht um 12 Uhr aus der zerfallenen Burg und reite auf 2 Schimmeln hinauf auf den Totenberg. In der langen Nacht (im Dezember), in der die Einwohner früher die Wintersonnenwende begingen, zeige sich die Frau auch im Dorf und den Menschen. Sie trage ein weißes Kleid und in der Hand ein Schwert. Viele hören dann auch ihr Wehklagen.“

Und jetzt geht’s los...

Parken am Waldrand.

N 50° 40.393
E 008° 47.379

Station 1:
N 50° 40.406
E 008° 47.389

An einem Schild wird der Artenreichtum am Waldessaum beschrieben.

Wie viele Buchstaben hat das vierte vollständig fett gedruckte Wort im erklärenden Text ?
Die Antwort ergibt a.

Der Buchstabe „u“ steht an der wievielten Stelle im Wort ?
Die Antwort ist b.

Station 2:
N 50° 40.(a – 4) (b – 9) 1
E 008° 47.(b – 9) (a – b + 1) 1

Hier kannst du dich auf eine Bank setzen mit einem schönen Blick auf das Dorf.Ca. 1,50 m rechts neben dir steht ein Baum mit einem dicken Stamm, an dem ein blauer Papierkorb hängt.

Es handelt sich dabei um
... eine Buche ? Dann ist c = 3
.... eine Eiche ? Dann ist c = 8
.... einen Ahorn (Bergahorn) ? Dann ist c = 5.

Station 3:

N 50° 40.(b – c + 6) (a – c) 7
E 008° 47.(b – c) c (c – 1)

Du gelangst jetzt in den malerischen „Alten Steinbruch“, in dem bis nach dem 2. Weltkrieg noch gearbeitet wurde. In einem Astloch findest du einen Mikro, bei dem du eine Frage beantworten sollst.

Trifft der erste Begriff zu, dann ist d=3.
Trifft der zweite Begriff zu, dann ist d=4.
Trifft der dritte Begriff zu, dann ist d=5.
Trifft der vierte Begriff zu, dann ist d=6.

Station 4:

N 50° 40.(c – 1) (c – d + 2) 0
E 008° 47.(a – c) 0 (d + 1)

An diesen Koordinaten findest du einen Grenzstein aus der Zeit, als Hessen in Landgrafschaften unterteilt war (18. Jahrhundert). Später wirst du noch weitere Grenzsteine sehen. HC steht für Hessen-Kassel, HD für Hessen-Darmstadt.

Bilde die Quersumme der dreistelligen Zahl auf dem Grenzstein.Die Antwort ist e.

Vor der dreistelligen Zahl steht ein Buchstabe.
Die Wertigkeit dieses Buchstaben im Alphabet ist f.

Station 5:

N 50° 40. (e · f · d + 8)
E 008° 47. (b · f + 445)

Bis zu Station 5 hast du „die Platt’“ fast umrundet. „M’r gieh off die Platt’“ hieß es früher häufig, wenn der Sonntagmorgen-Spaziergang angesagt war.Die nun meist mit Buchen bewachsene „Platt’“ stellt das mit Sedimenten aufgefüllte Innere der keltischen Fliehburg dar.

Auch hier steht wieder ein Grenzstein. Der interessiert dich jetzt nicht.

Direkt neben diesem Stein steht ein weiterer Stein.Sieh dir seine Oberseite an.

Siehst du dort....
..... einen Pfeil ? Dann ist g=1
..... ein Kreuz ? Dann ist g=2
..... einen Kreis? Dann ist g=3.

Sieh dir die Vorderseite des Steins an.
Ähnelt die Inschrift eher dem Buchstaben
....... A ? Dann ist h=5
....... H ? Dann ist h=6
........ F ? Dann ist h=7.

Worum es sich bei diesem Stein handelt, weiß ich nicht. Weiß es jemand von euch ?

Final:

Du findest den Cache bei...

N 50° 40. (g · h · f) + 465
E 008° 47. (a + e + f) · a + 70

Du stehst jetzt oberhalb der Reste des keltischen Ringwalls.
Kehre zunächst zurück zu Station 5, dann zum Parkplatz.Du kommst auf einen breiten Waldweg, der dich aber leider nur auf einem Umweg zurückführt, weil die kleineren Waldweg nicht mehr unterhalten werden und mittlerweile zugewachsen sind. Der breite Waldweg mündet wieder in den Hinweg.

Additional Hints (Decrypt)

Vz Ybpu vz tebßra, zbefpura Onhzfgnzz

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)