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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Ein Mystery / Multi in Sandkrug mit einigen kleinen Aufgaben an den Wegpunkten
Nach mehreren Hinweisen in den Logs hier nun eine Anmerkung zum Cache. Um die Startkoordinaten dieses Caches zu ermitteln, muss man eine Aufgabe lösen, daher hätte der Cachetyp eigentlich ein Mystery sein müssen. Dies läst sich nun leider nicht mehr ändern. Da es jedoch auch die ein oder andere positive Rückmeldung zum Cache gibt, möchte ich das Listing noch offen halten.
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Vor vielen Jahrhunderten genoss Hatten aufgrund seiner Lage als mittelalterlicher Straßenknotenpunkt besonderes Ansehen. Als Schnittpunkt der Verkehrslinien zwischen Oldenburg, Wildeshausen, Delmenhorst und Bremen war Hatten ein Ort, den viele Menschen besuchten. Verschiedene Straßen und Handelswege führten durch Hatten, zum Beispiel der „Friesische Heerweg“, der von Oldenburg über Bümmerstede nach Streek (heute Sandkrug), durch die Osenberge nach Sandhatten und Wildeshausen führte. Im 17-ten Jahrhundert wurde eine „reitende Post“ von Oldenburg nach Bremen eingerichtet. Dies war die Geburtsstunde des Ortes Sandkrug. Eine kleine Schänke zum Wechseln und Tränken der Pferde bot auch für die Fahrer der Postkutsche und deren Gäste die Möglichkeit, vor der beschwerlichen Weiterreise eine Erfrischung zu erhalten.
So geschah es, dass eines Tages eine Gruppe wohlhabender Reisender im Sandkrug Halt machte. Man stärkte sich, genoss das köstliche Met, das zu dieser Zeit hier angeboten wurde und konnte sich nur mühsam aufraffen, den letzten Teil der Reise nach Oldenburg anzutreten. Doch aufgrund der drohenden Dunkelheit beschloss man, die Schänke zu verlassen. Draußen, man wollte gerade die Kutsche wieder besteigen, verstellten Schurken der Kutsche den Weg. Die dunklen Gesellen begannen ohne jede Vorwarnung den Kampf gegen die völlig überraschten Reisenden. Die beiden Kutscher wehrten sich tapfer, sie versuchten aus Leibeskräften ihre Reisegäste zu schützen, gegen die brutal vorgehenden Halunken und deren Äxte und Schwerter hatte sie jedoch keine Chance. Gerade konnten die Gauner wieder einen schweren Schlag gegen einen Reisegast landen, da kam der Schankwirt der Gruppe zu Hilfe. Es war ein Leichtes für ihn, die Verbrecher mit seiner Muskete in die Flucht zu schlagen.
Dem Schankwirt und seinen Bediensteten bot sich ein Bild des Grauens, die beiden Kutscher und zwei der Reisegäste waren tot. Der letzte Reisegast war stark verwundet und sollte die nächste Nacht nicht überleben. Bevor er starb bat er den Wirt, die Schatzkiste, welche im Doppelboden der Kutsche versteckt war, an sich zu nehmen und so lange zu verwahren, bis ein Durchreisender Namens „Rodikor“ auftaucht. Ihm sollte er den Schatz übergeben.
Wie sollte es anders sein, dieser ominöse Rodikor tauchte niemals auf. Der ehrliche Wirt öffnete die Schatzkiste jedoch nicht, er verwahrte sie bis zu seinem Tod viele Jahre später. Danach wurde dieser wahrlich denkwürdige Schatz von Generation zu Generation weitergereicht. Die Nachkommen des ehrlichen Wirtes suchten immer wieder neue geheime Plätze, an denen sie die Kiste in Sicherheit brachten.
Nur ein Letztes ist noch bekannt: Das letzte Mal wurde der Schatz an dem Tag versteckt, an dem Deutschland zum zweiten Mal Fußball-Weltmeister wurde. Um 10:37 Uhr ließen die Nachfahren des Schankwirtes sich vom Schatten des 21m hohen Glockenturms der katholischen Kirche St. Ansgar den Weg weisen, sie verlängerten den Schatten auf das 25,5-fache und brachten an den Ort, den sie so fanden einen Hinweis an.
Viel Spaß beim Rechnen, Suchen und Loggen
Additional Hints
(Decrypt)
Fgneg: Orerpuara, avpug zrffra
JC1: Tnf trora (tryo)
JC2: tranh üorervanaqre yrtra
JC3: va jrypurz Wnue jheqr qvr xngubyvfpur Xvepur va Fnaqxeht tronhg
Svany: Fgrvar