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Hunsrücker Sagen #7 - Helljestock Traditional Cache

This cache has been archived.

Eulili: [b]Hallo funnybox2006,[/b]

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Sollten sich neue Umstände ergeben, kontaktiere mich bitte [u]unter Angabe der GC*****-Nummer oder noch besser dem Link[/u] zum Cache. Ich kann den Cache innerhalb von 3 Monaten auch wieder aus dem Archiv holen, wenn er den Guidelines entspricht.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Mit freundlichem Gruß

Eulili
Volunteer Geocaching.com Reviewer

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Hidden : 10/6/2010
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Drive-In direkt an der L206 bei Gondershausen

Diese Cacheserie der "Bücklerbande" soll Euch Sagen und Legenden vom Hunsrück, speziell vom Vorderhunsrück näher bringen und Euch zu den Schauplätzen dieser Geschehnisse bringen. Nach Absprache mit der Bücklerbande wird die Cacheserie mit dem "Helljestock" von mir erweitert. Wenn ihr weitere Sagen und Legenden im Vorderhunsrück kennt, würden die "Bücklerbande" sich freuen, wenn ihr diese überliefern könntet.

Hunsrücker Sagen #7 - Helljestock


Der Bauer Peter K. aus Niedergondershausen kam an einem späten Herbstabend mit seinem Fuhrwerk von einer Fahrt nach dem Rhein zurück. Eine warme, fast schwüle Luft wehte, als er aus dem "Scheidwald" kam. Der Weg war damals noch schlecht und voller "Glasen". Nur mit aller Kraft konnte das müde Pferd den schweren Wagen vorwärts bringen. Träumend ging der Bauer neben seinem Gefährt. Noch die kurze Strecke über die Höhe, dann war er daheim. Auf der Höhe sollte es nicht "just" sein, hatten alte Leute erzählt. Doch das waren "Hexesteckelcher", die niemand glaubte. Zu jeder Tages- und Nachtzeit hatte er den Weg schon gemacht, noch nie war ihm etwas begegnet.

Der Wind wehte stärker. Das schwache Öllämpchen am Wagen flackerte, dann wurde es klein, als wolle es erlöschen. Pitter wachte aus seinem Träumereien auf. "Herr Gott, was war das da an dem Pferd?" Um die spitzen Messingbeschläge des Pferdekummets lief ein violetter Feuerschein; nur ein kurzes Leuchten, dann war alles wieder fort. Doch da zuckte es mit einem leisen Zischen umso größer hervor. Das Feuer will nicht mehr verschwinden. Das Pferd wird unruhig, ängstlich leuchten die Augen, kraftvoll legt es sich in die Stränge. Alles Metall am Pferde "brennt", auf die Eisenreifen der Räder springt es über. Wagen und Pferd strahlen in violettem Lichte, das nach oben zischt. Der Bauer ist in Angstschweiß gebadet. "Der Teufel, der Teufel; Jesus Maria Joseph steh mir bei!" Er springt auf den Wagen. Die Peitsche knallt scharf in die stille Nacht. Das Pferd rast mit dem Wagen davon. Bauer und Teufel fahren um die Wette.

Heil kam Peter auf seinem Hof an. Zitternd und schweißtriefend stand das Pferd vor dem Stalle. Bleich sprang der Bauer vom Wagen. "Herrgott ich danke dir!"

Noch tagelang ging ihm der Schreck durch die Glieder. Im Frühjahr fuhr er aus "Ahlert" Steine und Sand auf die Höhe. Er hatte gelobt, auf diese Höhe aus Dank und zur Hilfe ein Zeichen Gottes zu setzen. So wurde von ihm der Heiligenstock (Hunsrücker Platt: "Helljestock") auf der Höhe von Niedergondershausen errichtet.

Viele Jahre später kam in einer Nacht ein junger Bauer von einem Freiersgang zurück. Da sprang ihm am Heiligenstock ein weißes Gespenst auf den Buckel. In seiner Angst war er so verwirrt, dass er nichts Besseres wusste, als mit der unangenehmen Last davonzulaufen. Da verschwand das Gespenst.

Heute weiß man, dass das weiße Gespenst eitle Einbildung, das violette Feuer am brennenden Wagen aber das St. Elmsfeuer war.

Quelle: Chronik Gondershausen 1997

Parken könnt ihr 15 Meter neben der Cache-Koordinate. Bitte seid vorsichtig beim Abbiegevorgang von der Straße zum Parkplatz. Der Platz liegt in einer langgezogenen Kurve auf einer Kuppe und hier sind oft Autos, Motorräder und Radfahrer unterwegs! Der Behälter selbst ist ein Nano. Vom Parkplatz aus kann man super zu einer Wanderung ins Baybachtal (und auch ins Ehrbachtal) aufbrechen.

Viel Spass wünscht Euch funnybox2006!

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpure Anab, avpug nz Xerhm bqre nz Trzähre fhpura!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)