Gaisberg - Segelflug Traditional Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Mit Eröffnung der Gaisbergstrasse verschaffte sich nicht nur der Motorsport Zugang zum Salzburger Hausberg, sondern auch der Flugsport nahm den Gaisberg in Besitz. In den 30er Jahren galt der Gaisberg und seine Umgebung als ein Zentrum des österreichischen Segelflugs. Die Motorfliegerei wurde 1919 in Deutschland und Österreich von den Siegermächten des ersten Weltkriegs gänzlich verboten. Viele Feldpiloten und Flugzeugtechniker widmeten daher ihr Können und Wissen dem Segelflug. Dieser nahm daher in dieser Zeit einen enormen Aufschwung und die technische Entwicklung im Segelflug wurde schnell vorangetrieben. Der erste Schulgleiter für die Flugausbildung wurde in der Werkstätte der Möbel- und Parkettfabrik Preimesberger in Gnigl hergestellt. Die Bauzeit betrug 4 Monate und der Flieger wurde auf den Namen „Hansl“ getauft. Der erste Probeflug fand in Gois statt und in der Nähe des Laschensky-Hofes stand ein ganzer Park von Automobilen der Zuschauer. Es wurde eifrig geübt und in der Folge ein weiteres Übungsgelände in Winding am Voggenberg in Betrieb genommen. Am Gaisberg entstanden Startplätze am Gipelplateau, auf der Zistel und in Koppl. Gestartet wurde mit Hilfe von Gummiseilen. Es entwickelte sich ein reger Flugbetrieb mit Wettbewerben und Meisterschaften. Den ersten tödlichen Absturz gab es am 18. August 1933. Der Salzburger Tischler und Flugzeugbauer Sepp Engl startete mit seinem Flieger „Gaisberg12“ um 15:00h nochmal zu einem Flug. Durch die guten Windverhältnisse bedingt zog er auch nach Einbruch der Dunkelheit seine Schleifen über dem Gaisberg. Auf dem Gipfelplateau und am Flughafen wurden Vorkehrungen getroffen um eine Landung in der Dunkelheit zu erleichtern. Nach zehnstündiger Flugdauer geriet das Gerät ausser Kontrolle und schlug in der Nähe des Gipfels auf. Ob die Ursache für den Absturz Übermüdung oder ein Defekt war ist nicht bekannt. Einen weiteren tödlichen Absturz gab es beim „1. Alpinen Gaisberg Segelflug Wettbewerb“. Der Salzburger Herbert Gründler, Mitbegründer des Cosy-Ansichtskarten-Verlages in Salzburg, verunglückte am 22.Juli 1935 tödlich. Ein Verwandter aus der Familie des Verunglückten den ich beim Gedenkstein angetroffen habe erzählte mir das nach seinem Wissen der Aufwind unmittelbar nach dem Start von Herbert Gründler aussetzte, der Flieger durchsackte und die Bäume streifte. Dabei wurden die Tragflächen abgerissen und der Pilot stürzte nur mit dem Rumpf den Berg hinunter. Todesursache war ein Genickbruch. Der Gedenkstein den die Familie errichten ließ, erinnert an dieses Unglück.
Additional Hints
(Decrypt)
Yrvgfpuvrar
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