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Geologischer Aufschluss am Gefilde EarthCache

Hidden : 4/18/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Der Untere Muschelkalk ist eine lithostratigraphische Untergruppe des Muschelkalks der Germanischen Trias. Die lithostratigraphische Einheit wird von der Röt-Formation des Oberen Buntsandsteins unterlagert und von der Untergruppe des Mittleren Muschelkalks überlagert. Nach den überwiegend kontinentalen Ablagerungen des Buntsandsteins wurden im Unteren Muschelkalk weite Teile des Germanischen Beckens von einem Flachmeer überflutet.

Der Muschelkalk ist die mittlere der drei lithostratigraphischen Gruppen der Germanischen Trias. Diese Dreiteilung, die namensgebend für das System Trias war, ist aber nur im Bereich nördlich der Alpen ausgebildet (Germanische-Trias-Supergruppe). Ähnlich der beiden anderen lithostratigraphischen Einheiten der Trias, des unterlagernden Buntsandsteins und des überlagernden Keupers ist der Begriff Muschelkalk für Nichtfachleute sehr verwirrend. Er wurde früher einerseits als Gesteinsbegriff („Kalk der Muschelschalen enthält oder aus Muschelschalen aufgebaut ist“), andererseits auch als Zeitbegriff benutzt („Muschelkalk-Zeit“) im Sinne einer Stufe. Heute wird der Begriff meist im Sinne einer Gesteinseinheit der Lithostratigraphie verwendet. Die internationalen chronostratigraphischen Stufen (oder Zeitintervalle) der Trias wurden in der Alpinen Trias definiert.

Die Untergrenze des Muschelkalks wird heute in Deutschland mit der Unterkante des Grenzgelbkalkes definiert. Die Obergrenze bildet in Süddeutschland das sog. Muschelkalk-Keuper-Grenzbonebed. Weiter im Norden etwa ab Thüringen ist diese Bank nicht mehr vorhanden; hier wird die Grenze mit dem ersten Keupersandstein gezogen. Die Untergrenze des Muschelkalks wird heute in das untere Anisium datiert. Allerdings ist über die Untergrenze der internationalen chronostratigraphischen Stufe des Anisium noch nicht entschieden. Die Obergrenze liegt im Unteren Ladinium (Obertrias).

In Mitteleuropa entstanden in einem flachen Meeresbecken fossilienführende, überwiegende kalkige Ablagerungen, die später verfestigt und zum Muschelkalk (im Sinne einer Gesteinseinheit) wurden. Allerdings enthalten diese Gesteine nicht nur Muscheln, sondern auch Armfüßer (Brachiopoda). In manchen Lagen sind sie sogar häufiger als die namensgebenden Muscheln. Sehr häufig sind in manchen Teilen des Muschelkalks auch Reste von Stachelhäutern, die sogar einzelnen Unterabteilungen des Muschelkalks ihren Namen gaben („Trochitenkalk“ bzw. heute Trochitenkalk-Formation, nach den Trochiten = Stielglieder von Seelilien). Die Ablagerung der Sedimente des Muschelkalks fand vor etwa 243 bis 235 Millionen Jahren (jeweils mit einer Unsicherheit von etwa 2 Millionen Jahre) statt. Dies entspricht den internationalen Stufen Anis und dem Unteren Ladin der Mittleren Trias. Die Gesteine des Muschelkalks sind in der Regel durch hellgraue bis beige Farbtöne charakterisiert.

Germanische Trias

Der Muschelkalkstein gliedert sich in drei Untergruppen:
• Oberer Muschelkalk
• Mittlerer Muschelkalk
• Unterer Muschelkalk

Der Untere Muschelkalk besteht hauptsächlich aus Kalken, Kalkmergeln und Tonmergeln. In Deutschland wird er heute in sechs Formationen unterteilt: Jena-Formation, Rüdersdorf-Formation, Udelfangen-Formation, Freudenstadt-Formation und Eschenbach-Formation. Der Mittlere Muschelkalk enthält dagegen überwiegend Evaporite (Gips, Anhydrit und Steinsalz). Er wird in drei Formationen unterteilt: Karlstadt-Formation, Heilbronn-Formation und Diemel-Formation. In den Randbereichen wurde die Grafenwöhr-Formation abgelagert, die bis in den Oberen Muschelkalk reicht. Der Obere Muschelkalk ist wiederum eher durch Kalke, Mergel und Dolomite charakterisiert. Er wird in sechs Formationen unterteilt: Trochitenkalk-Formation, Meißner-Formation, Warburg-Formation, Quaderkalk-Formation, Rottweil-Formation, Schengen-Formation, Irrel-Formation, Gilsdorf-Formation und Grafenwöhr-Formation, die die östliche Randfazies des Muschelkalks bildet.

In manchen Regionen enthalten die Schichten des Oberen und des Unteren Muschelkalks erzhaltige Einschlüsse (sog. „Galmeien“). In der Hauptsache handelt es sich hier um Blei-, Silber- und/oder Zinkerze. Diese Rohstoffe, die früher sehr begehrt waren, wurden u. a. für die Münzprägung und für die Herstellung von Waffen verwendet. Durch zahlreiche archäologische Funde ehemaliger Steinmühlen und Kalkbrennereien sind Abbau und Nutzung von Muschelkalkgestein historisch belegt. Die Belege gehen bis in das 1. Jahrhundert nach Christus zurück.

Auch in unseren Tagen wird Muschelkalk noch abgebaut und wirtschaftlich genutzt (z. B. im Straßenbau, als Gleisschotter, zur Herstellung von Zement). In dem aus Muschelkalk aufgebauten Höhenzug Elm in Niedersachsen wurde der qualitativ hochwertige Elmkalkstein als Baumaterial gewonnen.

Fragen und Aufgaben:

Hinter dem leider mittlerweile verblassten Schild ist ein QR Code mit dem Text des Schilds.

1. Wie heißt die spezielle Art des Muschelkalks, der am geologischen Aufschluss des Gefildes zu sehen ist?

2. In welchem Einflussbereich wirkten die gebirgsbildenden Kräfte?

3. Wie hoch ist die Verwerfung vom Boden bis zur darüber liegenden Grasnarbe? (in Metern)

4. Schicke eine Mail mit deinen Antworten an folgende Mailadresse
„Spezielle Art des Muschelkalks“.gc2h80a@googlemail.com
Beispiel: steinkalk.gc2h80a@googlemail.com

5. Du kannst nach dem Absenden der Antworten den EarthCache sofort loggen. Wenn die Antworten grundweg falsch sein sollten, melden wir uns bei Dir. Wenn du möchtest, kannst du gerne ein Foto von dir und/oder deinem GPS und der Verwerfung mit dem Log hochladen.

English version: The lower mussel lime is a lithostratigraphische sub-group of the mussel lime the Germanic Trias. The lithostratigraphische unity becomes from the Röt formation of the upper new red sandstone untercamps down and from the sub-group of the middle mussel lime overlaid. After the predominantly continental depositions of the new red sandstone wide parts of the Germanic washbasin were flooded in the lower mussel lime by a shallow sea.

The mussel lime is the middle one of three lithostratigraphischen groups the Germanic Trias. However, this trisection which was a Trias name-giving for the system is trained only in the area to the north of the Alps (Germanic Trias-supergroup). Similarly of both other lithostratigraphischen unities the Trias, of the unterlagernden new red sandstone and the overlaying Keupers the concept Mussel lime is very bewildering for nonexperts. It became earlier on the one hand than rock concept („lime of the shells contains or from shells is built up“), on the other hand, uses also as a time concept ("mussel lime time") for the purposes of a step. Today the concept is mostly used for the purposes of a rock unity of the Lithostratigraphie. The international chronostratigraphischen steps (or time intervals) the Trias were defined in the alpine Trias.

Today the lower limit of the mussel lime is defined in Germany with the lower edge of the border yellow lime. The upper limit forms the so-called in South Germany. Muschelkalk-Keuper-Grenzbonebed. Further in the north possibly from Thuringia this bank does not exist any more; here the border with the first Keupersandstein is pulled. Today the lower limit of the mussel lime is dated in the lower Anisium. Indeed, is not decided on the lower limit of the international chronostratigraphischen step of the Anisium yet. The upper limit lies in the lower Ladinium (upper Trias).

In Central Europe originated in a level sea washbasin fossil-leading, prevailing calcareous depositions which hardens later and to the mussel lime (for the purposes of a rock unity) became. Indeed, these rocks contain not only mussels, but also Armfüßer (Brachiopoda). In some situations they are even frequent as the name-giving mussels. Rests of Stachelhäutern are very frequent in some parts of the mussel lime also, the even single subdivisions of the mussel lime to her names gave ("Trochitenkalk" or today Trochitenkalk formation, after the Trochiten = handle limbs of sea lilies). The deposition of the sediments of the mussel lime took place before from about 243 to 235 million years (in each case with an insecurity of about 2 million years). This corresponds to the international steps aniseed and the lower Ladin the middle Trias. The rocks of the mussel lime are characterised as a rule by light grey to beige tones.

The mussel limestone is made up of three sub-groups:
• Upper mussel lime
• Middle mussel lime
• Lower mussel lime

The lower mussel lime exists primarily of limes, lime marls and sound marls. Today in Germany he is divided into six formations: Jena formation, Rüdersdorf formation, Udelfangen formation, joy town formation and ash brook formation. The middle mussel lime contains against it predominantly Evaporite (gypsum, Anhydrit and stone salt). He is divided into three formations: Karl's town formation, Heilbronn formation and Diemel formation. In the edge areas the Grafenwöhr formation which reaches till the upper mussel lime was deposited. The upper mussel lime is characterised again rather by limes, marls and Dolomite. He is divided into six formations: Trochitenkalk formation, Meissner formation, Warburg formation, ashlar lime formation, Rottweil formation, Schengen formation, Irrel formation, Gilsdorf formation and Grafenwöhr formation which forms the eastern Randfazies of the mussel lime.

In some regions the layers of the superior and the lower mussel lime contain ore-bearing inclusions (so-called "Galmeien"). Here in the central issue it concerns of lead ores, silver ores and/or zinc ores. These raw materials which were desired earlier very much were used among other things for the coin coinage and for the production by weapons. Dismantling and use of mussel lime rock are booked by numerous archaeological findings of former stone mills and lime distilleries historically. The documents decrease till the 1st century A.D.

Also during our days mussel lime is still diminished and used economically (e.g., in the road construction, as a rail grit, production by cement). In the mountain range built up of mussel lime Elm in Lower Saxony the qualitatively high-quality Elmkalkstein was won as a building material.

Questions and tasks:

Look at the back of the sign at the given coordinates. There is a QR Code with the text of the sign.

1. How is the special kind of the mussel lime which is to be seen in the geologic explanation of the fields called?

2. In which sphere of influence did the mountain-pedagogic forces work?

3. How high is the rejection of the ground up to the being higher grass scar? (in metres)

4. To elegance a mail with your answers to the following mail address
„special kind of Muschelkalk“.gc2h80a@googlemail.com
Example: steinkalk.gc2h80a@googlemail.com

5. After sending the answers you can log the cache. If you want, upload a photo.



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