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Berthas Halde - Strontianit EarthCache

Hidden : 10/30/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Berthas Halde - Strontianit

Die Entstehung dieser Lagerstätten, insbesondere die Herkunft für die Versorgung der tektonischen Spalten mit Strontiumführenden Lösungen, bis heute nicht eindeutig geklärt.
Die Entstehung der Ganglagerstätte begann vor ca. 60 Millionen Jahren, an der Wende von der Kreide zum Tertiär. Schwache Gebirgsbewegungen deformierten die Münsterländischen Oberkreide-Mergel. Durch Hebungen und Zerrungen entstanden tektonische Spalten und Risse, die späteren Gangspalten. Lösungen, entweder aus strontiumhaltigen Sohlen, die im Süden der Lagerstätte quellen, oder aber aus erzleren aszendenten Thermen, drangen in die tektonischen Spalten und Risse ein und es kam zu Gangausfüllungen mit Mineralien, die hauptsächlich aus derbem Calcit und Strontianit bestehen. Hohlräume innerhalb der Gänge sowie teilweise im Nebengestein, waren mit schönen Strontianit und Calcitkristallen ausgekleidet, wobei die Strontianitkristalle größtenteils in büscheliger Ausbildung, eher selten als prismatische Kristalle ausgebildet waren. Auf Calcit aufgewachsene Strontianitbüschel über 20 cm Höhe waren keine Seltenheit. Als hauptsächliche Begleitminerale sind Pyrit und Markasit zu nennen. Diese Vorkommen bildeten, bisher einzigartig in der ganzen Welt, die Grundlage eines umfangreichen, ausschließlich auf Strontianit gerichteten Bergbaus.



Strontianit
ist ein eher selten vorkommendes Mineral der Mineralklasse der wasserfreien Carbonate ohne fremde Anionen. Es kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem und entwickelt prismatische bis nadelige Kristalle, aber auch faserige, massige bis erdige Aggregate, die entweder farblos oder durch Verunreinigungen grau, braun, grünlich, gelblich oder rötlich gefärbt sein können.
Das Mineral wurde nach seiner Typlokalität Strontian in Schottland benannt, wo es 1790 erstmals entdeckt wurde.

Strontianit bildet sich durch hydrothermale Vorgänge in Vulkangesteinen oder durch Sedimentation. Begleitminerale sind unter anderem Baryt, Calcit, Coelestin, Magnesit und verschiedene Zeolithe.

Verwendung fand es in den 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts in der Zuckerindustrie zur Restentzuckerung der Melasse,
wurde jedoch durch den billigeren Coelestin abgelöst. Industriell wird Strontium zur Reinigung von elektrolytisch gewonnenem Zink, für Ferritmagnete und als Röntgenstrahlen-Absorber in Fernsehröhren verwendet; in der Feuerwerksindustrie als Farbgeber. In der Homöopathie wird Strontium Carbonicum bei Arthrose und Zerebralsklerose sowie Knochenerkrankungen eingesetzt.

Strontianithalde der Grube Bertha
die als Aushub aus dem Strontianitbergbau Ende des 19. Jahrhunderts entstandene Bergehalde „Bertha“, die auch als Bodendenkmal eingetragen worden ist, erstreckt sich in West-Ost-Richtung und hat eine Höhe bei unregelmäßigem Relief von grob geschätzt etwa 4-6 m. Die Bergehalde besteht nahezu in ihrer gesamten Mächtigkeit aus aufgefülltem Gemisch aus Mergel und Mergelstein. Im Osten schließt der ehemalige Betriebsstandort „Berthas Maria“ an, der ehemals aus drei Gebäuden bestand. Diese existieren schon lange nicht mehr, die Betriebsfläche ist zurückgebaut.

Die Stadt Drensteinfurt war mit 180 Gruben der Hauptort des Strontianitabbaus.
In der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlangte Drensteinfurt wirtschaftlichen Wohlstand durch den Abbau von Strontianit. 1877/78 wurden die ersten Schachtanlagen Bertha und Maria in der Bauerschaft Rieth errichtet. In den umliegenden Bauernschaften entstanden daraufhin weitere Schachtanlagen. Der wirtschaftliche Erfolg dauerte jedoch nicht lange an. 1930 schloss der letzte Betrieb. Noch immer zeugen Gebäude wie die Villa Schmidt (am Landsbergplatz, ehemals Sitz der Eigentümer der Firma Schmidt, Huppertz & Cievon von dem Reichtum, den der Abbau mit sich brachte. (Über der Eingangstür des Gebäudes, das u.a. von der Stadtverwaltung genutzt wird, sind noch die Insignien der Zunft, Schägel und Eisen, zu erkennen.) Heute erinnern die Strontianitstraße im Industriegebiet Viehfeld und der Strontianitlehrpfad im Adenauer-Wohngebiet an diese Zeit der Drensteinfurter Stadtentwicklung. Srontianit wurde zu der Zeit auch
Silberstein oder Strunz genannt.

Um diesen Earthcache zu loggen, beantworte folgende Fragen.

A = zwischen welchen Zeitalter bildeten sich die Ganglagerstätten in denen sich das Strontianit ablagerte?
(z.B. Karbon-Devon; Anfangsbuchstaben KD)
B= wie hoch ist die Halde an der Höchsten Stelle in Meter
(Ref. Punkt unten N51°47.662 E007°43.399; Ref. Punkt oben N51°47.651 E007°43.336)
C = Welche Straße grenzt hier an ? [Anzahl der Buchstaben der Straße]
(nicht die Straße auf der ihr steht sondern die etwas mit dem Bergbau zu tun hat)
D = begebt euch zu folgenden Koordinaten N 51° 47.641 E 007° 43.241
welche Buchstaben befinden sich hier (innen unter der Decke)

Schickt eure Antworten per Mail über mein Profil Send Email [ihr braucht nicht auf eine Antwort zu warten und dürft direkt loggen, sollte etwas nicht stimmen melde ich mich]
oder nutzt diese alternative Logmöglichkeit; setzt eure Antworten zu einer E-Mail Adresse zusammen
A-B-C-D@t-online.de (z.B. KD-4-28-AB@t-online.de bitte im Betreff deinen Nutzernamen angeben.

kein Muss aber immer gerne gesehen,
lade bitte mit dem Log ein Bild von dir oder deinem GPS vor der Halde hoch.

Quellen:
Link1, Link2, Link3

Additional Hints (Decrypt)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)