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Giftmülldeponie Multi-Cache

This cache has been archived.

team-ollibär: Gestern Abend bei schönstem Sonnenschein prophylaktisch einmal vorbei geschaut. Da waren die GaLa Muggels aber sowas von gründlich.
Ich lasse mal Platz für neue Dosen / Ideen.
Vielen Dank für Eure Besuche.

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Hidden : 10/31/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Giftmülldeponie Brake
In den sechziger Jahren wurde eine ausgebaggerte Tongrube zur Giftmülldeponie der Stadt Bielefeld. Die Ziegelei verkaufte 1965 die ehemalige Tongrube an einen Landwirt. Dieser kassierte drei Jahre hohe Geldbeträge von einem Müllspediteur, der die Tongrube voll karrte.
60 000 Liter Giftschlamm sollen es pro Jahr gewesen sein.
Die Stadt Bielefeld pachtete auch einen Teil als Ablagerungsgelände für giftige Industrie-Abfälle. Nachdem die Grube gefüllt war, verkaufte der Spediteur die Grube für mehrere hunderttausend Mark an eine Wohnungsbaufirma.
Und schon entstand Bauland.
Jahre später wurden dann Einfamilienhäuser auf dieser Grube errichtet, die vorher mit Bauschutt und Mutterboden abgedeckt war.
Erst als die meisten der besagten 23 Eigenheime bereits standen, förderte ein Bagger bei neuen Ausschachtungsarbeiten zufällig die stinkende Brühe zutage, die beim Aushub ausgetreten war. 1983 führte ein Bauherr seine Baugrube der Öffentlichkeit vor und ab da begann ein Drama.
Die Stadt kaufte nach langem Hin- und Her die 22 Häuser und die Eigentümer wurden entschädigt.
Der Baudezernent der Stadt Bielefeld wurde als politisch Verantwortlicher gefeuert und die Stadt Bielefeld versprach tatkräftige Hilfe.
Nach „fünfjähriger Beratung“ und mehr als tausend durchgeführter Bodenproben und zahlreiche Gutachten standen fest, die komplette Siedlung wird abgerissen und die Eigentümer entschädigt.
Wer dann die Zeche zu zahlen hatte, entschied der Bundesgerichtshof : Die Stadt Bielefeld. Als letztes Kapitel eines Giftmüllskandals, der über Ostwestfalen hinaus bundesweit Schlagzeilen machte, sollte mit der Versteigerung des gesamten Inventars der Häuser ein Ende finden.
Schließlich galt es die Installationen, Türen, Heizungsanlagen, Badezimmer, Anbauküchen, eben alles noch Verwertbare zu versteigern. Ein ehemaliger Hausbesitzer ersteigerte sogar die eigene Küche zurück, obwohl diese bereits von der Stadt entschädigt war.
Darauf von einem Mitarbeiter der Stadt angesprochen, so wörtlich: Geld stinkt nicht.
Nach der Versteigerung wurde die komplette Siedlung abgebrochen und die ehemalige Giftmülldeponie wurde durch eine Spezialfirma mit tief in den Boden reichenden Betonwänden eingekapselt.
Heute ist auf der Siedlung ein kleiner Park eingerichtet- und vermutlich so mancher der Besucher ahnt nicht, was unter seinen Füßen schlummert.
Quelle : Internet

Der Zugang ist nicht ganz so offiziell, aber einige Anwohner nutzen das Gelände um ihre Hunde auszuführen.

Nun zum Cache : Parken könnt Ihr in der Straße Kuhlenweg.

Der Cache ist geändert worden. Start - 2 Stationen - Final.

Bei der angegebenen Koordinate ist ein Loch im Zaun und die Koordinaten für Station1.
Station 2 sollte verschlossen bleiben.

Additional Hints (No hints available.)