Skip to content

Gotteshäuser: St. Marienkirche Marienberg Traditional Cache

This cache has been archived.

ApproV: Da es hier seit Monaten keinen Cache zu finden gibt, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.

More
Hidden : 11/15/2010
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Öffnungszeiten der Kirche sind:

Montag bis Freitag 10 - 17 Uhr

Sonnabend, Sonntag und Feiertags 13 - 16:30 Uhr


Dies ist eine Cacheserie, wie sie auf dem Kasseler Geocacher Stammtisch am 04.03.05 beschlossen wurde. Dabei sollen Caches in der Nähe von Gotteshäusern ausgelegt werden, die entweder historisch oder architektonisch eine Besonderheit darstellen. Es ist hierbei völlig egal, welcher Religion diese Häuser angehören. Jeder der an dieser Serie teilnehmen möchte, kann dies tun. Er sollte sich jedoch an die einheitliche Schreibweise halten, damit die einzelnen Caches der Serie zuzuordnen sind. Außerdem ist dieser Absatz zu kopieren und mit in die Beschreibung aufzunehmen. Zusätzlich sollte man wenn möglich, eine Beschreibung des Ortes liefern, damit man auch etwas über dieses Gotteshaus erfahren kann. Der Cache ist bitte so zu verstecken, dass er die Würde des Ortes nicht verletzt. Gegebenfalls ist er so zu platzieren, das er über eine Wegpunktprojektion zu finden ist und die eigentlichen Koordinaten auf das Gebäude selbst weisen.

Die Stadt Marienberg wurde am 27. April 1521 von Herzog Heinrich dem Frommen, nach Entwurf von Ulrich Rülein von Calw gegründet. Nachdem der Ort am 19. Dezember 1523 Stadt- und Bergrecht erhielt, wurde, für die wachsende Bergbaugemeinschaft, eine im Entwurf der Stadt schon geplante evangelische Blockhauskirche 1537 errichtet. Diese musste allerdings der größeren, spätgotischen Hallenkirche St. Marien mit der Grundsteinlegung von 1558 Platz machen. Nach 6 Jahren Bauzeit wird die neue Kirche des Baumeisters Wolf Blechschmidt 1564 eingeweiht. Nur 2 Jahre später ist das Stadtbild mit Vollendung der Stadtmauer komplett. Das Haupthaus ist 45m lang und 26m breit, hat 3 gleich hohe Schiffe und 7 Joche. Die Turmhallen zeigen Blechschmidts noch erhaltenes spätgotisches Rippengewölbe.

Zum verheerenden Stadtbrand Marienbergs am 31. August 1610 wird auch die Kirche stark beschädigt und muss von 1611 bis 1616 zeitweilig durch Holzdecken, Holzsäulen und Holzemporen erneuert werden. Die neuen Altarbilder schuf der kurfürstliche Hofmaler Chilian Fabritius in italienisiertem Barock. Von 1668 bis 1675, also 2 Jahrzehnte nach dem Ende des 30jährigen Krieges, baute die unterdessen arme Stadt mit Hilfe landesweiter Spenden Dach, Barockgewölbe und 3 Seiten der Empore. Später kamen italienische Stukkateure unter der Leitung von Alexandro Pernasione aus Dresden nach Marienberg, die die toskanischen Stuckmotive und die 25 wunderbaren Engelsköpfe am Halbrund der steinernen Empore gestalteten. Erst 1879 wurde der steinerne Emporenring durch die Orgelempore geschlossen; die hier gestalteten Gesichter wirken ganz anders.

Die Orgel baute 1872-1879 der Meister Carl Eduard Schubert in der Bauweise Silbermann´s. Sie ist eine ausgezeichnete mechanische Orgel mit 51 klingenden Registern auf 3 Manualen und Pedal mit 3158 Pfeifen. Die Kanzel von etwa 1620 ist eine gute, wohlbedachte Spätrenaissancearbeit mit schönem Fuß. An der Kanzeltreppe findet man Lederornamentik barocker Art.

bild.jpg

Der Anna - selbdritt - Altar stammt aus der Fabian - Sebastian - Kapelle. Diese entstand kurz nach der Stadtgründung in der Nähe vom Zschopauer Tor. Der Altar zeigt in den Seitenflügeln die Schutzheiligen des Bergbaus Barbara und (wahrscheinlich) Katharina. Sie sind ausdrucksvolle, realistische Holzplastiken eines unbekannten Meisters um 1520. Die Außenbemalung mit den Schutzheiligen Fabian und Sebastian ist fast völlig zerstört. Der Taufstein aus Crottendorfer Marmor aus dem Jahre 1860 ist die Spende eines nicht genannt werden wollenden Gemeindegliedes.

Die 7 farbigen Fenster wurden 1896 von der Zittauer Firma Türcke gefertigt. In diesem Jahr erfolgte eine große Renovierung und farbliche Neugestaltung des Kirchenschiffes nach Plänen Quentins. Sie wurde im Februar 1897 fertiggestellt. Im Jahre 1954 wurde diese mit grauem Farbton übermalt.

bild.jpg

Das 1924 aufgestellte Ehrenmahl für die Gefallenen des ersten Weltkrieges schuf der Chemnitzer Künstler Ziegler; in dessen Auftrag gestaltete Herr Bochmann die Holzplastiken. Dem Anfang des 16. Jahrhunderts entstammt der Altar im Kirchensaal. Im April 2001 konnte er restauriert wieder aufgestellt werden.

Nach Gründung des Förderverein´s zur Rettung der Kirche 1991 konnte 1992 bis 1996 das Kirchendach völlig erneuert, der Turm instandgesetzt und das Portal restauriert werden. Bis zum Jahr 2005 wurden Aussenfassade, "Ratsfenster" hinter dem Altar wie auch die anderen buntverglasten Bleifenster des Chorraumes und der Seitenschiffe, die original erhaltenen Seitenkapellen, die Sakristei und der vordere Innenbereich der Kirche nach dem Quentin´schen Vorbild (farbliche Gestaltung von 1897) restauriert. Im Jahr 2006 wurden die verbleibenden Fenster sowie die Orgelempore erneuert und der Hauptaltar restauriert; 2007 wurde die Sanierung des Kirchenschiffes abgeschlossen.

Im Jahr 2008 erfolgte die Restaurierung der Eingangshalle und des Kirchensaales, neues Linoleum nach historischem Vorbild konnte in Kirche und Kirchensaal verlegt werden. Im September 2008 konnte 450-jähriges Jubiläum der Grundsteinlegung für St. Marien in einer vollständig restaurierten Kirche gefeiert werden. Die Gesamtinvestition aus Spenden, den Förderprogrammen der Stadt Marienberg und der Deutschen Sparkassenstiftung, sowie Mitteln unserer Ev.-Luth. Landeskirche beträgt ca. 6,5 Millionen Euro. Die Orgel von Carl-Eduard Schubert, eine hervorragende historische Orgel, soll nach Erntedank 2010 in mehreren Zeitscheiben eine grundlegende Instandsetzung erfahren.

Der Förderverein zur Rettung der St.Marienkirche e.V. konnte im November 2008 seine Arbeit erfolgreich beenden. Der Förderverein zum Erhalt der St.Marienkirche hat die Arbeit aufgenommen. Für den zu erbringenden Eigenanteil an der Gesamtinvestition ist dieser auch weiterhin auf Spenden angewiesen. Diese Können im Vorraum der Kirche abgegeben werden.

Additional Hints (Decrypt)

Jäera qvr Nhtra qbpu ahe na qra Mrura..

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)