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Kulturhaus Brigitta (LP) Bonus Mystery Cache

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Hidden : 11/15/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Kulturhaus Brigitta (LP) Bonus



Erst mal zumCache:
An den obigen Koordinaten findet Ihr außer Sand nichts. Den Hinweis zum Finden bekommt ihr eigentlich im Cache Gundi´s Erbe GC2J8P6 .


Den Cache auch ohne den Hinweis zu finden, ist durchaus möglich, wenn ihr das richtige Gebäude, den richtigen Eingang und Raum findet und dann das Spoilerbild sucht. Erhöht aber die D-Wertung beträchtlich!


Hier könnt Ihr die Historie überspringen


Wem es interessiert, hier einiges zur Historie des Spreetaler Kulturhauses:

Das Kulturhaus Spreetal wurde am 1. Mai 1953 an die Beschäftigten des gleichnamigen Braunkohlewerkes (früher Grube Brigitta) übergeben. Es entstand an der Stelle des im Zweiten Weltkrieg abgebrannten Schützenhauses. Große Veranstaltungen gingen damals im Saal über die Bühne. Auch der Festakt zur Grundsteinlegung des Kombinates Schwarze Pumpe am 31. August 1955 wurde hier begangen. Der abgelegene Standort im Wald und die schlechte Verkehrsanbindung brachten allerdings von Anfang an Probleme mit sich. Zu Beginn fuhren werkseigene Personenzüge von Spremberg, später Omnibusse von Hoyerswerda und Spremberg. Der damit verbundene einheitliche Veranstaltungsschluss, zum Beispiel bei Silvesterfeiern, war nicht jedermanns Sache. 1963 wurde das BKW Spreetal samt Kulturhaus dem Kombinat Schwarze Pumpe zugeordnet. 1976 übernahm der "VEB BKW Welzow" das traditionsreiche Haus. Zuletzt gehörte es der Lausitzer Braunkohle AG.
Große Pläne 1992
Dabei sah es bis 1992 so aus, als würde das Kulturhaus goldigen Zeiten entgegengehen. Damals übernahm die ehemalige Gemeinde Burghammer (Spreetal war Ortsteil) das Haus und verpachtete es an die "Kowohl & Klose GbR". Herr Kowohl hatte große Pläne. Nach dem Vorbild der "längsten Theken der Welt" in Düsseldorf und dem "Ku-Damm-Karree" in Berlin sollte aus dem Haus ein gastronomisches Erlebniszentrum werden. Die Vorentwurfsplanung dafür lag bereits auf dem Tisch.
Beim Blättern darin kam die Gemeinde zwei Jahre nach der Wende aus dem Staunen nicht heraus: Allein neun Gaststätten, Restaurants und Bierkneipen, eine Spielothek, ein Hotel, einen Festzeltplatz und eine Aktionshalle mit Bühne für Live-Konzerte und einen Balkon für Discoveranstaltungen werde es dann in diesem Komplex geben, erläuterte Herr Kowohl. Attraktivität und Vielseitigkeit des Angebotes werden im Umkreis von 50 bis 70 Kilometern einmalig sein.
Das "Spreetal-Karree", so der neue Name, werde mit seiner Gastronomiepalette für jeden Geldbeutel erschwingliche Angebote bieten. In der Aktionshalle sollten jährlich 30 bis 40 Veranstaltungen stattfinden. Auch Theateraufführungen, "Heitere Muse" und andere beliebte Kulturtraditionen waren wieder im Programm vorgesehen.
Im Gegensatz zu früher sah Herr Kowohl keine Verkehrsprobleme. Die Attraktivität sei entscheidend, dann kommen auch die Besucher,sagte er damals. Es werde ausreichend Parkplätze geben und die direkten Busverbindungen nach Spremberg und Hoyerswerda. Er schätzte ein, dass die Lage des "Spreetal-Karree" günstiger sei als in einem innerstädtischen Bereich.
Doch aus der "längsten Theke der Welt" in Spreetal wurde nichts. Das Geamtvorhaben platzte wie eine Seifenblase. Die Bauleute nagelten im Herbst 1992 die Fenster mit Brettern zu.
Nur einmal noch wurden sie kurz befreit. Um die Jahrtausendwende eröffnete der neue Eigentümer, ein Baron (Andreas von Derschau), eine Diskothek im Spreetaler Kulturhaus.
Dazu ein Betrag aus der SZ aus dem Jahre 1996:
Seit dem 18. Dezember lockt das einstige Kulturhaus in Spreetal immer freitags und sonnabends zur Disco. Schon die Eröffnungsveranstaltung hatte eine große Besucherresonanz gefunden und das Interesse hat bisher nicht nachgelassen. Immer 21 Uhr geht's los. Und die Veranstalter haben sich nun auch für zwei Musikrichtungen entschieden: Freitags gibt es moderne und neue Titel aus den aktuellen Charts und am Sonnabend Musik der 70er, 80er und 90er Jahre für das Publikum über »P18«. Darunter auch viele deutschsprachige Schlager und Lieder aus der Partyszene. Dieses Angebot entspreche dem Empfinden der Besucher, eine Erfahrung, die international gelte, weiß Andreas von Derschau, Besitzer des Kulturhauses und Bauherr.
Gebaut und investiert wurde hier in Größenordnungen. Allein im letzten Vierteljahr haben die Handwerker ganze Arbeit geleistet. Die Heizungsinstallation ist abgeschlossen, die Sanitärbereiche wurden auf modernsten Stand gebracht und der ehemalige Balkon des Saales wurde zu einer Galerie im Fachwerkstil, mit neuen und sehr geschmackvoll gestalteten Möbeln. Dazu kommt die Installation einer völlig neuen Ton- und Lichtanlage. Mittlerweile gibt es zu Musik und Tanz auch fünf Bars, einen Irish-Pub mit Imbißangebot und zwei Billards. Auf Anfrage steht das traditionsreiche Kulturhaus auch für Versammlungen von Parteien und Vereinen, Firmenfeiern oder Feuerwehrbällen jederzeit wieder offen. Wenn auch vorerst nur im Discosaal, doch dessen Großzügigkeit lasse keine Wünsche offen, meint der Besitzer.
"Und wenn ältere Leute kommen möchten, haben wir für deren musikalisches Empfinden auch die richtigen Titel im Repertoire", lädt von Derschau ein. Da könne gern 'mal ein Wiener Walzer oder eine Böhmische Polka erklingen. "Und natürlich dazu getanzt werden", so der Chef. Über Besuch freut man sich in Spreetal allezeit. Die Gäste sind unter sich und werden auch versorgt. Inzwischen hat der Chef eine erste vollbeschäftigte Arbeitskraft eingestellt und zwei weitere werden demnächst folgen. Die Veranstaltungen werden darüberhinaus von Pauschalkräften unterstützt. Der gesamte Discobereich verkörpere ein hohes Niveau der Gestaltung, erläutert Andreas von Derschau. Die günstige Witterung läßt derzeit auch viele Arbeiten im Außenbereich zu. Die Beleuchtung wurde instandgesetzt und auch der ehemalige Parkplatz steht wieder zur Verfügung.
Vorbei ist die Zeit, als die Autos auf dem Rasen stehen mußten . . . Auch die Zufahrten zum Parkplatz sind wieder vorhanden. Die Einzäunung des Grundstückes wird in dieser Woche noch abgeschlossen. Sie erfolgt zur Straße hin, so daß später neben einer erneuerten Straße auch ein Fußweg vorbeiführen kann. Rechterhand des Musentempels wird es einen Streichelzoo geben, vor dem Gebäude eine Pferdekoppel. Deshalb wird der entstehende Gaststättenbereich mit vier Bowlingbahnen und Billard auch der Steak- und Westernthematik zugeordnet.“
Doch mangels Besuchern starben die Idee und die ehemalige Kulturstätte erneut.

(Vielen Dank an die Sächsische Zeitung für die Informationen)


Heute bietet das Gebäude einen erbärmlichen Zustand. Die Einrichtungen der Diskothek sind wieder entfernt und die Zeit als auch die Vandalen haben das Kulturhaus in einen abrissreifen Zustand gebracht.

Nach neuesten Informationen hat wohl eine Privatperson das Gedäude (oder was davon noch übrig ist) ersteigert und will Altersgrechtetes Wohnen bauen. Hoffentlich haben die das nicht so eilig!


Seid also vorsichtig und passt auf, wo ihr hintretet.
Zum Verhalten in Lost Place hier folgenden link.


Additional Hints (Decrypt)

Fcbvyre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)