Almschuster Kreuz II Multi-Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Bei schönem Wetter herrliche Aussicht ins Leibnitzer Feld. Parken ist direkt in unmittelbarer Nähe möglich. Viel Spass beim rechnen, und genießen der schönen Aussicht.
Details zu den Koordinaten: siehe unten!
Als im Jahre 1687 eine namhafte Geldsumme zum Unterhalt eines Pfarrers an der Matthäuskirche in Lang gestiftet wurde, stellte die Mutterpfarre Hengsberg einen Weingarten bei. Weil die Pfarrvikare diesen Weingarten allerdings mehrmals „verscherbelten“, sah sich der Hengsberger Pfarrer schon 1703 und erneut 1736 genötigt, die Parzelle jeweils wieder für die Pfarre Lang zurückzuerwerben. Erst
1947 veräußerte die Pfarre Lang den sog.„Pforri“-Weingarten mit der Grundstücksnummer 93 in der Katastralgemeinde Langerberg definitiv an den Bauern Franz Pammer vlg. Almschuster, der, gemeinsam mit Franz Kern, den darauf stehenden gemauerten Bildstock zwanzig Jahre später renovierte.
Dieser Bildstock mit einem Nischen-Kruzifix und einem wie aus Aststücken gefügten Kreuz auf der Spitze wird von der einheimischen Bevölkerung als „Pestkreuz“ oder „Pestsäule“ bezeichnet. Es trägt die nachträglich angebrachte Jahreszahl 1617.
Die Pest traf in einer ersten großen Epidemie um das Jahr 1348 auch Europa und raffte ein Drittel der Bevölkerung dahin. Der „Schwarze Tod“ forderte auch in den folgenden Jahrhunderten immer wieder unzählige Opfer.
In der Steiermark vermerken die pfarrlichen Sterbematriken besonders für die Zeit um 1680/82 und zuletzt 1712 bis 1718 zahlreiche Pesttote. Zum Dank für das Ende der Pestepidemie – oder überhaupt für die Verschonung von der Seuche – wurden vielfach Säulen mit der hl. Maria errichtet, der mitunter Statuen der besonderen Schutzheiligen Rochus, Sebastian und Rosalia zur Unterstützung beigegeben sind.
Möglicherweise steht das sog. Pestkeuz am Langerberg mit einer Pestepidemie des Jahres 1617 in Zusammenhang, wurde in jenem Jahr doch auch die Pestkapelle am Grazer Dom errichtet. Ob damals an jener Stelle Pesttote beerdigt wurden (anstatt am eigentlichen Pfarrfriedhof in Hengsberg), ist nicht entschieden.
Das Almschusterkreuz wurde aus einem typischen südsteirischen Werkstein, dem sogenannten „Aflenzer Muschelkalk“ gehauen.
Dieses Material wird nachweislich seit dem ersten Jahrhundert nach Christus in unterirdischen Steinbrüchen in der kleinen Ortschaft Aflenz an der Sulm abgebaut. Der „Aflenzer Muschelkalk“, ein grobporiger Kalksandstein der vor etwa 15 Millionen Jahren in einem flachen Meeresbereich abgelagert wurde und eine Vielzahl versteinerter tropischer Meerestiere (Muscheln, Schnecken, Seeigel) enthält, eignet sich auf Grund seiner Konsistenz (im bergfeuchten Zustand weich und mit Säge und Stemmeisen leicht zu bearbeiten; nach dem Austrocknen betonhart und frostsicher) für Bildhauerarbeiten. Besonders ab dem 16. bis ins 19. Jahrhundert erfreute sich dieses Gestein besonderer Beliebtheit und wurde in Form von Säulen für Balustraden und Arkaden, als Heiligenfiguren und als Fenster- und Türlaibungen in großen Mengen bis nach Graz, aber auch nach Wien geliefert.
Der final cache liegt auf Privatgrund (Wald). Die Besitzer wissen bescheid, und haben ihre Erlaubnis für diesen cache erteilt!
Das Parken am Straßenrand ist kein Problem, nur die Wiese sollte geschont werden.
Ein paar Meter vom eigentlichen cache entfernt, gibt es eine ungewöhnliche Sitzgelegenheit zum rasten, und wer möchte, kann ja auch beim nahegelegenen Buschenschank zur Stärkung einkehren.
Und das Wichtigste:
Direkt auf der Säule ist unten eine Steintafel mit 2 Jahreszahlen angebracht. Die untere der beiden ist die gesuchte.
Entschlüssle die Jahreszahl: ABCD
Den cache findest du bei den Koordinaten:
N 46°(C-A)A.A(D-C-A)B
E015°(B-D)B.D(C-A)(B-C+A)
Bitte keine Spoilerfotos!
Additional Hints
(No hints available.)
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