Skip to content

Alter Wetterschacht *reloaded* Traditional Cache

This cache has been archived.

Fa.Troll & Stilgard: Leider geht diese Dose jetzt ins Archiv. Wir waren gestern vort Ort und mussten einen neuen Bauzaun sehen, der deutlich macht, dass da Gelände nicht betreten werden darf.

More
Hidden : 1/15/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Alter Wetterschacht *reloaded*

Der alte Wetterschacht (Schacht Königsmühle) gehörte zur Zeche Hansa.

 

Bewetterung oder Grubenbewetterung steht als Begriff aus dem Bergbau ganz allgemein für technische Maßnahmen zur Versorgung von Bergwerken mit frischer Luft (siehe auch Wetter (Bergbau). Näher betrachtet lassen sich vier wesentliche Aufgaben unterscheiden:

* Zuführung frischer Luft (Frischwetter)
* Abführung verbrauchter Luft und schädlicher Gase (Abwetter)
* Verteilung der Wetter auf die verschiedenen Bereiche eines Bergwerks (Wetterführung)
* Senkung der Temperatur (in heißen Gruben)

Voraussetzung für die Zu- und Abführung von Luft ist grundsätzlich, dass das Bergwerk über (mindestens) zwei untertägig miteinander verbundene Öffnungen zur Erdoberfläche (Tagesöffnungen) verfügt: Durch die eine strömt die Luft hinein, durch die andere wieder heraus.

Erzeugung der Wetterbewegung
Besteht zwischen Bergwerk und Umgebung eine Temperaturdifferenz und/oder herrschen an den Tagesöffnungen unterschiedliche Luftdrücke, beginnt die Luft durch das Bergwerk zu strömen und zwar umso stärker, je größer die oben genannten Unterschiede ausfallen. Luftdruck- und Temperaturwirkung überlagern sich dabei, sodass sie sich ergänzen oder einander entgegenwirken können. Der Einfluss des Temperaturunterschieds überwiegt in der Regel. Man spricht in diesem Zusammenhang vom natürlichen Wetterzug. In kleinen, oberflächennahen Bergwerken kann die durch natürlichen Zug entstehende Luftströmung durchaus für eine ausreichende Wetterversorgung genügen.

Die erforderliche Stärke eines Wetterstroms hängt von der Anzahl der unter Tage arbeitenden Personen, der Anzahl und Leistung dort eingesetzter Maschinen mit Verbrennungsmotoren sowie der aus dem Gebirge zuströmenden Menge schädlicher Gase ab. Bei den meisten Bergwerken reicht die natürliche Wetterführung im Allgemeinen nicht aus, sodass der Wetterstrom mit Hilfe technischer Maßnahmen erzeugt werden muss. Die diesem Zweck dienenden Einrichtungen werden als Wettermaschinen bezeichnet, die sowohl blasend als auch saugend wirken können:

* Bei der blasenden Bewetterung befindet sich die Wettermaschine am Einziehschacht, wo sie die Frischwetter aus der Umgebung ansaugt und in das Bergwerk einpresst. Die Abwetter gelangen durch den Ausziehschacht ins Freie.
* Bei der saugenden Bewetterung wird die Wettermaschine am Ausziehschacht errichtet, wo sie die Wetter aus dem Bergwerk ansaugt und ins Freie bläst. Am Einziehschacht fallen die Frischwetter, dem bestehenden Druckgefälle folgend, in das Bergwerk ein.

Beispiele überlieferter Formen von Wettermaschinen sind auf den Schacht aufgesetzte Windfänge, die Luftströmungen an der Erdoberfläche ins Bergwerk lenken sollten, mit Menschen- oder Tierkraft angetriebene Blasebälge oder Wetterräder, die als Vorstufe des Grubenlüfters angesehen werden können.

Die erste wirklich leistungsfähige Wettermaschine war der erstmals zu Beginn des 18. Jahrhunderts eingesetzte Wetterofen (Bild 2). Er wirkte nach dem Prinzip der saugenden Bewetterung. Die Konvektion des in ihm brennenden Feuers erzeugte einen Luftstrom, der die Abwetter beschleunigte.

Heute werden als Wettermaschinen ausschließlich Grubenlüfter (d.h. große Ventilatoren) eingesetzt. Diese Maschinen werden in der Regel als zweistüfige Lüfter errichtet, um bei großen Teufen (Schachttiefen) die nötige Druckdifferenz bereitzustellen. Grubenlüfter können Nenndurchmesser bis zu 5 Meter bei einer elektrischen Antriebsleistung fast 5000 kW haben und gehören damit zu den größten gebauten Ventilatoren.

Quelle: www.wiki.de

Happy Hunting
wünschen Euch
Fa. Troll & Stilgard

Additional Hints (No hints available.)