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Dom zu Bardowick revisited Multi-Cache

Hidden : 2/5/2011
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Der wuchtige Dom St. Petri et Pauli kündigt sich bereits aus der Ferne als sichtbares Zeichen einer stolzen Vergangenheit Bardowicks an und ist eine der interessantesten Kirchen des Landkreises Lüneburg. Auf dem alten Kupferstich aus dem 17. Jahrhundert (von Matthäus Merian) kann man die exponierte Lage sehr schön erkennen.


Seit wann St. Petri besteht, ist nicht mehr nachvollziehbar, doch ist es wahrscheinlich, dass die erste Kirche schon im 8. Jahrhundert von Karl dem Großen gegründet wurde. Ob das aufstrebende Bardowick vom König als Bischofssitz vorgesehen war, oder ob dieser gar kurzfristig bestand, bevor er wegen der unsicheren Grenzlage Bardowicks nach Verden an der Aller verlegt wurde, ist in der wissenschaftlichen Literatur umstritten. Geblieben ist der Name "Dom", der eine Bischofskirche bezeichnet. Im 14. Jahrhundert trat Paulus als zweiter Namenspatron hinzu.

Erstmals genannt wird St. Petri als Stiftskirche in einer Urkunde des Jahres 1146. In einem durch Mauern und Schranken abgegrenzten Immunitätsbezirk mit kirchlicher Gerichtsbarkeit lebten die Stiftskanoniker, die Domherren, in zum Teil repräsentativen Häusern. Als Heinrich der Löwe 1189 Bardowick zerstörte, wurde auch St. Petri stark beschädigt. Das heutige Kirchengebäude stammt in seinen ältesten Teilen noch aus der Zeit vor 1189. Stilistisch weisen Baustil und Bauschmuck in die Mitte des 12. Jahrhunderts. So könnte es durchaus Heinrich der Löwe gewesen sein, der den repräsentativen Westbau im romanischen Stil errichten ließ. Die Gipsquader im westlichen Unterbau der Türme stammen vom Lüneburger Kalkberg und können ebenfalls auf das 12. Jahrhundert datiert werden. Die mit figürlichen Motiven verzierten Türme sind ursprünglich sehr viel höher gewesen. Zwischen ihnen liegen das aufwendig gestaltete Eingangsportal und darüber eine großzügige Emporenhalle. Vom Ende des 13. Jahrhunderts bis 1488 wurden Kirchenschiff und Turmspitzen neu errichtet. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte gab es zwar diverse Veränderungen am Gebäude, aber im Wesentlichen hat sich der Baustil des 15. Jahrhunderts erhalten.

Beeindruckend ist die Innenausstattung des Domes. Das bronzene Taufbecken, 1367 gekauft und vermutlich in Lüneburg gegossen, ist das älteste Ausstattungsstück. Der prächtige Marienaltar wurde um 1430 geschaffen. Die Außenseiten des Wandelaltars sind verloren. Er wird Lewin Snitker aus Lüneburg zugeschrieben und steht in der Nachfolge Meister Bertrams. Im Zentrum befindet sich die Madonna auf der Mondsichel, flankiert von zwei Reihen Apostel- und Heiligenfiguren, jede in einer reich verzierten Nische. Vollständig erhalten ist das Chorgestühl, das 1486/87 in Lüneburg geschnitzt wurde. Mit 54 Sitzen ist es das größte seiner Art in Norddeutschland. Die Stuhlwangen tragen innen und außen geschnitzte Heiligendarstellungen. Drei steinerne Grabplatten, an den Wänden aufgestellt, stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert, die Messingleuchter aus dem 17. Jahrhundert, Gestühl, Kanzel, Emporen und Orgelprospekt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Im Südturm hängen zwei Glocken aus der Zeit um 1150, eine weitere entstand 1250. Die beiden Glocken im Nordturm goss Meister Ulricus 1325.

Der Bardowicker Dom muss natürlich mit einem angemessenen Cache gewürdigt werden. Daher ersetze ich meinen alten Traditional, der von einem leseunkundigen Reviewer archiviert wurde, durch einen neu gestalteten Multi. Die oben angegebenen Koordinaten weisen nur auf den Dom und haben keine weitere Bedeutung. Deine Aufgabe besteht vielmehr darin, die 6 in der Abbildung gezeigten Objekte zu lokalisieren. Sie befinden sich alle außen an der Kirche oder in unmittelbarer Nähe des Domkomplexes. Innerhalb eines Abstandes von 5 m wirst du jeweils eine vierstellige Zahl finden, die mit dem führenden Buchstaben N oder E versehen ist, um sie der geographischen Breite oder Länge zuzuordnen. Du musst die ermittelten Zahlen separat addieren und erhältst die Summen xxxx für N und yyyy für E. Daraus lassen sich dann die Koordinaten des Finals konstruieren: N 53° 1x.xxx’ und E 10° 2y.yyy’.

Als kleiner Anreiz enthält der Cache eine FTF-Urkunde sowie einen Meteoriten (Sikhote-Alin-Schrapnell) für den Erstfinder. Eine Geocoin gehört ebenfalls zum Startinhalt. Viel Spaß bei der Suche!

Additional Hints (Decrypt)

[Zwischenstationen:] fhpur anpu nhsxyrorea, synpur zntargr [Final:] va qre rpxr hagre zrgnyy

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)