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Stuka / Siedlung am Hart Traditional Cache

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Snick79: Ich komme leider in letzter Zeit nicht dazu, mich um diesen Cache zu kümmern. Vielleicht werde ich ihn in einiger Zeit wieder aufleben lassen.

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Hidden : 1/31/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Dieser "Hin & Mit - Cache" (zumindest für große Cacher) führt Euch in die Siedlung am Hart.

Spätestens seit Erweiterung der U-Bahn Linie 2 Anfang der 90er Jahre und mit Bau des Forschungs und Innovationszentrum von BMW auf dem Gelände des alten Alabama-Depots hat dieses Stadtviertel eine extreme Aufwertung erfahren. Frei gewordener Baugrund wird hart umworben und die Grundstückspreise steigen immer weiter.

Die inzwischen fast 80 jährige Geschichte zeigt aber - das war nicht immer so.

Die "Siedlung Am Hart" (landschaftlich Hart, bewaldete Anhöhe) wurde am 8.September 1935 von Bürgermeister Karl Fiehler zur Besiedlung freigegeben.
Die 388 Einfamilienhäuser waren mit 60 qm Grundfläche alle gleich groß. In den ersten Jahren gab es weder Strom, noch eine Kanalisation oder gar befestigte Straßen.
Es gab mehr Bewerber als Häuser, daher musste das Los entscheiden, wer einziehen durfte. Viel geschenkt wurde den "Glücklichen" jedoch nicht. Sie mussten sich zur Arbeit an der Siedlung verpflichten (Selbst- oder Nachbarschaftshilfe, Bearbeitung der Baustoffe).

Die Kasernen im Umfeld sorgten für den schlechten Ruf in der frühen Nachkriegszeit. Die Siedlung entwickelte sich zu einer Drehscheibe illegaler Geschäfte zwischen Deutschen und angehörigen der US-Streitkräfte. Schwarzmarkt und Prostitution gegen Geld oder Nahrung sorgten für regelmäßige (mehr oder weniger erfolgreiche) Razzien um dem Treiben einhalt zu gebieten.
Nach dem Krieg lebten außerdem viele Heimatvertriebene aus dem Sudetenland und Schlesien als Zwangsuntermieter bei den Eigentümern. Seit 1954 erinnern die Straßennamen (u.a. Mährische, Prager, Gablonzer, Krumenauerstraße) daran. Am Aussiger Platz steht seit 1953 ein Gedenkstein. lt. Inschrift wurden dort am 31.7.1945 2000 Menschen ermordet.

Mittelpunkt der Siedlung war das Gemeinschaftshaus, das heutige "Wirtshaus am Hart", das anfangs noch eine Metzgerei beherbergte, sowie die katholische Kirche "Zu den heiligen 14 Nothelfern" (die ursprünglich "Zum heiligen Grab" heissen sollte.)

Das "Wirtshaus am Hart" wurde während dem zweiten Weltkrieg Stammlokal der Sturzkampfbomer-Piloten. Bis weit nach dem Krieg hing noch ein altes "Stuka"-Model an der Decke der Gaststube und so bekam das Wirtshaus am Hart den noch heute unter den alten "Hartlern" bekannten Beinamen "Stuka".

Im Jahr 1976 eröffnete ein bis dahin noch weitestgehend unbekannter Jungkomödiant namens Ottfried Fischer mit einigen Freunden in dem dem Wirtsraum angrenzenden Versammlungssaal das "Hinterhoftheater", welches in den folgenden Jahrzehnten so manchem jungen Künstler den Weg zu größeren Bühnen ebnete.
Geleitet wurde das Hinterhoftheater bis zur Schließung im März 2007 von Günter Knoll.

Im Sommer 2007 öffnete das Theater wieder mit neuem Bühnenkonzept. Der neue Name lautet nun "Theater Platz".
Unter anderem treten im Theater Platz der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude mit seinem Bühnenprogramm, Chris Böttcher, Hannes Ringlstetter, die Prima Tonnen, das Laimer Brett´l und der Comedian Matze Knop auf.

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu haq avpugf süe rvafnzr haq xyrvar Pnpure.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)