Das Türkentor wurde 1716 zum Gedenken des Sieges über die
Türken im gleichen Jahr erbaut. Es diente als Einfahrt zum
Domänenhof von der jetzigen Bundesstraße 1 her und stand in der
Fluchtlinie zum Taubenhaus.
Es wurde durch einen Fliegerangriff im Zweiten Weltkrieg stark
beschädigt und 1986/87 einige Meter entfernt an seinem jetzigen
Standort wieder aufgebaut.
Es zeigt im Giebel das kaiserliche Wappen und über den
Seitendurchgängen die Wappen von Abt und Prior des Klosters, in
deren Amtszeit das Tor errichtet worden war. Das Tor war das
Hauptportal zum ehemaligen Kloster St. Ludgeri.
Im Architravist (= ein auf einer Stützenreihe ruhender
Horizontalbalken) finden sich römische Zahlen, die übersetzt und
addiert 1716 ergeben. Daneben rechts und links über den
Doppel-Pilastern sind die Sonne (als Symbol des Kaiserreichs) und
der abnehmende Mond (als Symbol des türkischen Reiches) zu
sehen.
Quelle: Wikipedia
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