Die Siedlung ist auf dem Gebiet des Barackenlagers Wiesenfeld (in
der Zeit zwischen 1939 und 1943 entstanden), in dem die so
genannten „Fremdarbeiter“ (wohl als Zwangsarbeiter zu
bezeichnen), dienstverpflichtete Deutsche und auch Kriegsgefangene
während des Kriegs untergebracht waren, welche hauptsächlich im
Kurbelwellenlager Krupp, aber auch in anderen kleineren Betrieben,
arbeiten mussten. Nach der Befreiung der Zwangsarbeiter durch die
englischen Truppen wurden deutsche Kriegsgefangene, aber auch
herbei strömende Flüchtlinge in den Baracken untergebracht. In den
1950er Jahren wurden die Baracken abgerissen und es wurden auf den
Fundamenten einfache Mietwohnungen gebaut.
Wiesenfeld, das noch vor einigen Jahrzehnten zum benachbarten
Dorf Schönningstedt gehörte, ist heute ein Stadtteil von Glinde,
der von Wohneinheiten in einer grünen Umgebung geprägt ist; mit
einer kleinen Ladenzeile, integrierter Gesamtschule, dem
„Schulzentrum Glinde“, der Begegnungsstätte
SPINOSA“, eine Einrichtung der Stadt Glinde mit offener
Kinder- und Jugendarbeit, dem Gellhornpark, der zwei Seen besitzt
und dadurch viele Spaziergänger anzieht.
Quelle: Stadt Glinde
Bitte nicht auf der Kreisstraße parken!
31.03.2011 Nachtrag: Da dieses Objekt, wie der Name schon vermuten läßt, in einem Wohngebiet liegt, ist es als Nacht-cache ungeeignet und würde nur unnötig die Anwohner beunruhigen.