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Ludwig Felber Mystery Cache

This cache has been archived.

RubberRob: Ich komme nicht mehr in die Gegend um das zu warten. Wenn's nach dem geht, sollten ohnehin in diesem Bereich ein paar Dosen auf Zulässigkeit überprüft werden:

https://www.traunstein.com/wTraunstein/verwaltung/aemter/sg414/Bilder/waginger_see.gif

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Hidden : 2/12/2011
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Das tragische Unglück von Lakehurst, als das legendäre deutsche Luftschiff Hindenburg bei der Landung in den USA Feuer fing und abstürzte, gehört zu den großen Katastrophen der Technik-Geschichte. Der Waginger Ludwig Felber war einer von 35 Toten der Katastrophe.

Ludwig Felber wurde am 30. September 1903 hier in Waging am See, einer bayerischen Gemeinde nahe der deutsch-österreichischen Grenze geboren. Aufgewachsen ist Felber zusammen mit einer Schwester auf dem Hauser-Anwesen der Familie Felber in Ropferding in der damaligen Gemeinde Nirnharting. Er war als Hoferbe vorgesehen. Aber als er im Alter von 22 Jahren eine uneheliche Tochter bekam, überwarf er sich mit seinen Eltern und verließ den Hof. Seine berufliche Zukunft suchte er dann bei "Zeppelin" in Friedrichshafen und später in Frankfurt. Am Bodensee wohnhaft, heiratete er die Mutter seiner Tochter und holte beide zu sich. Er machte Karriere und arbeitete sich bei "Zeppelin" vom einfachen Arbeiter zum Besatzungsmitglied hoch.

Felber war zusammen mit Kurt Bauer und Ernst Hucheleiner einer von drei "elevatormen" auf dem letzten Flug der Hindenburg. Es war sogar so, dass Felber es war, der das Ruder der Hindenburg auf ihrem Jungfernflug am 4. Mai 1936 als Steuermann bedient hatte. Zuvor war er auf der Graf Zeppelin gewesen.

Die Hindenburg explodierte bei der Landung in Lakehurst, USA, am 6. Mai 1937. Bis heute ist die genaue Ursache der Tragödie unklar.

In einer detaillierten Schilderung der Katastrophe in einer Broschüre von 2009 "Faces of the Hindenburg" heißt es in Auszügen wie folgt:

"Auf seiner letzten Bereitschaftswache, zwischen 4 und 6 Uhr am späten Nachmittag des 6. Mai 1937, bereitete Felber die Landeleine im Bug der Hindenburg vor. Er meldete sich zur Wache um 6 Uhr und war am Aufzugsrad im Kontrollwagen, als sich das Schiff eine Stunde später dem Landefeld in Lakehurst, New Jersey, näherte. Nachdem allerdings die Crew das Schiff in rauem Wetter würde landen müssen, befahl der wachhabende Offizier Captain Albert Sammt dem Navigator Eduard Boetius, einem erfahreneren "elevatorman", für Felber zu übernehmen.

Sammt schickte Felber nach vorne, um im Bug neben Ernst Huchel einen Landeposten zu übernehmen. Als die Hindenburg kurze Zeit später Feuer fing, assistierte Felber aller Wahrscheinlichkeit nach beim Herablassen der Hauptlandekabel. Er war in direkter Linie der riesigen Feuerzunge, als diese durch den mittleren Weg und durch den Bug des Schiffes schoss."

Ludwig Felber wurde nach der Explosion lebend aus dem Wrack herausgezogen und in das nahe gelegene Paul-Kimball Krankenhaus gebracht, wo er jedoch zwei Tage später seinen starken Verbrennungen erlag. Sein Leichnam wurde mit denen zahlreicher anderen Kameraden nach Deutschland überführt und auf dem Friedhof in seiner Heimatgemeinde Waging am See beigesetzt.

Die Grabinschrift zeigt ein Bild des damals 34-Jährigen in Uniform und verrät die Lebensdaten und sein Schicksal.

Die Tochter von Ludwig Felber kann sich noch gut an die Beerdigung ihres Vaters auf dem Waginger Friedhof erinnern. Sie war damals zwölf Jahre alt. "Es wurden viele Reden gehalten und Männer mit Hakenkreuzfahnen standen am Grab. Während der Zeremonie kreisten Flugzeuge über Waging."

Und so stand es am 24. Mai 1937 in der Heimatzeitung über das Begräbnis von Ludwig Felber - unter der Überschrift: "In der Heimaterde ... Beisetzung eines Hindenburg-Opfers in Waging" zu lesen:

"Am Sonntag Nachmittag fand in Waging die Beerdigung des von Cuxhaven überführen Steuermanns des Luftschiffes Hindenburg, Ludwig Felber, statt. 2000 Menschen aus nah und fern wohnten der Trauerfeier bei, darunter starke Abordnungen der Partei. Die Deutsche Zeppelin-Reederei war mit ihrem dritten Offizier vertreten. Kreisleiter Kammerer, Berchtesgaden, hielt die Gedenkrede und gab bekannt, dass in der Heimatgemeinde des verunglückten Mannes eine Gedenktafel errichtet werde, die der dauernden Erinnerung an den pflichttreuen deutschen Helden geweiht sein soll. Während der Trauerkundgebung kreiste eine Flugzeugstaffel der Deutschen Lufthansa über dem Friedhof."


Nur wenige kennen die Geschichte um Ludwig Felber. Auch die bei seiner Beerdigung angekündigte Gedenktafel wurde nie errichtet, statt dessen wurden zwei Straßen nach ihm benannt. Eine hier in Waging, die zweite in der ehemaligen Gemeinde Nirnharting, seiner eigentlichen Heimatgemeinde. Deshalb soll dieser Cache die Erinnerung an den Steuermann der "Hindenburg" aufrecht erhalten.

Die Koordinaten für den Cache ergeben sich aus der Kennung der "Hindenburg". Einfach mal tüfteln!

Der Cache liegt bei

N 47° 57.???
E 012° 44.???

Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. Geochecker.com.



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