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Gutenberger Zeitreise - Kloster Heiligenberg Traditional Cache

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Havarius:
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Wolfgang / Havarius
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

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Hidden : 2/20/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:




Eine Zeitreise rund um die Ortschaft Gutenberg lohnt sich allemal: Wer weiß schon, dass dieser Flecken am Talschluss des Lenninger Tals einmal Stadtrechte und eine Stadtmauer hatte, dass eine Burg die kleine Stadt bewachte und ein Kloster um die Ecke war?
Dieser Cache lässt sich prima in die Runde ’Gutenberger Zeitreise – Multi’ einbauen. Beginnt in diesem Fall mit dem Multi und sucht unterwegs die weiteren Caches in folgender Reihenfolge:

- Lauter Wasser – Ablauf
- Lauter Wasser – Hades
- Gutenberger Zeitreise – Kloster Heiligenberg
- Gutenberger Zeitreise – Hohengutenberg

Ihr bewegt euch unterwegs zeitweilig in einem Naturschutzgebiet. Bleibt also bitte immer auf den Wegen, sie müssen zum Lösen der Aufgaben nicht verlassen werden!

Nachdem der Lebenswandel einiger ’Brüderhäuser’ – mönchsähnlichen Laienorganisationen, die in freien Gemeinschaften ohne Ordensgelübde zusammenlebten – in den 1470er Jahren zu Klagen Anlass gegeben hatte, entschloss sich Graf Ulrich V. zu einer Reforminitiative: Er besetzte die Häuser mit Franziskanern, unter anderem die „Kapelle unter seinem Schloss Gutenberg ob Kirchheim, genannt zu dem Heiligenberg“.

'Unterhalb' des Fleckens Gutenberg (damals schon keine Stadt mehr und ohne Stadtmauern) sind die vereinfachten Gebäude des Klosters zu erkennen.

Das Kloster lag an den Albtrauf angelehnt, wobei zu der Zeit der Wald rundherum gerodet war – also quasi in Südhanglage. Der Besitz der Brüder war recht schmal. Aus einem geistlichen Lagerbuch geht hervor, dass sie zwei Wiesen und einen Baumgarten, „der Heiligenberg“ genannt „am Klösterlin“ besaßen sowie einige Einkünfte aus Verpachtungen weiterer bescheidener Ländereien. Ohne Dorothea von Neuhausen, die aus der Familie der Baldecker stammte (den damaligen Schlossherren zu Gutenberg) und die im Jahr 1505 eine Stiftung für das kleine Kloster verfügte, hätte die Lage sicherlich noch schlechter ausgesehen.

Das Ende des Bruderhauses kam mit der Reformation im Jahre 1534. Die Brüder mussten das Kloster verlassen, Besitz und Einnahmen wurden der neu gegründeten Pfarrei einverleibt. In den folgenden Jahren nutzte man die verlassene Anlage als Steinbruch. 1635, als während des 30jährigen Krieges bei einer Pestepidemie der Kirchhof die vielen Toten nicht mehr aufnehmen konnte, begrub der Totengräber die Leichname auf dem Heiligenberg, zuletzt nur noch von einem Esel begleitet, dem er sie auflud. Jahrzehnte später verschüttete eine Mure die Ruinen des Klosters. In sagenhafter Erinnerung blieb den Gutenbergern diese verlassene Ecke als der Platz, wo man in Kriegszeiten eine Glocke vergraben habe, außerdem sah man in ihr eine uralte Begräbnisstätte.

Dass hier ein „Klösterle“ gestanden hatte, dessen wurde man sich in Gutenberg im 19. Jahrhundert wieder bewusst, als 1827 der Siegelstock gefunden wurde. 1898 gelang es mit Hilfe des Schwäbischen Albvereins und des Landeskonservatoriums, die Ruinen wieder freizulegen (siehe Lageplan, angefertigt wahrscheinlich von dem damaligen Gutenberger Pfarrer Karl Gußmann).



Allein die Kapelle hatte eine lichte Länge von 21,5 Metern. Der Kreuzgang führte um einen Hof, daran an schloss sich ein größeres Wohnhaus.
Zur besseren Erschließung der „neu entdeckten“ Ruine legte der Albverein einen Weg über den Schlossberg zur Klosterruine an und richtete den Platz für Besucher her.

Die Dose ist wenige Schritte vom Weg auf dem Klostergelände zu finden. Die noch gut erhaltene Wand dürfte die nördliche Wand des Chors sein.

Die Koords springen hier ganz schön hin und her. Ich habe einem Mittelwert meiner verschiedenen Messungen ermittelt - geht aber vorsichtig mit dem alten Gemäuer um und beachtet den Hint!

Die Informationen habe ich aus dem Gemeindebuch Gutenberg entnommen.

Additional Hints (Decrypt)

vz 'Xryyre'

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)