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Steinbruch im unteren Jagsttal EarthCache

Hidden : 3/9/2011
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


Südwestlich vom Ortseingang Neudenau, direkt an der Straße Richtung Herbolzheim wurde ein inzwischen aufgelasssener Steinbruch im Oberen Muschelkalk betrieben.

Das aufgeschlossene Steinbruchprofil beginnt etwa ab der unteren Hauptmuschelkalkformation und reicht bis zum mittleren Bereich der oberen Hauptmuschelkalkformation.

Der Bereich zwischen der Spiriferinabank (Abschluß der unteren Muschelkalkformation) und dem Tonhorizont ist hier auffallend tonig ausgebildet.






Verwendung des Muschelkalks:


Zur Herstellung von Zement, im Straßenbau und als Gleisschotter wird heutzutage noch Muschelkalk wirtschaftlich genutzt. Der qualitativ hochwertige Kalkstein wurde als Baumaterial in dem aus Muschelkalk aufgebauten Steinbruch in Neudenau gewonnen.




Entstehung des Muschelkalks:

Fossilienführende Ablagerungen, die später verfestigt und und zum Muschelkalk wurden, entstanden in Mitteleuropa in einem flachen Meeresbecken. Jedoch enthalten diese Gesteine außer Muscheln auch Armfüßer (Brachiopoda), welche in manchen Lagen häufiger vorkommen als die namensgebenden Muscheln. Reste von Stachelhäutern, die zur Namensgebung einzelner Unterabteilungen des Muschelkalks beitrugen (Trochitenkalk bzw. Trochitenkalk-Formation, nach den Trochiten = Stielglieder von Seelilien), sind in manchen Teilen des Muschelkalks enthalten. Vor etwa ??? bis ??? Millionen Jahren fand die Ablagerung der Sedimente des Muschelkalks statt. Einzustufen ist dies in den internationalen Stufen Anis und dem Unteren Ladin der mittleren Trias. Hellgraue bis beige Farben charakterisieren die Gesteine des Muschelkalks.

Der Muschelkalkstein gliedert sich in drei Untergruppen:

Oberer Muschelkalk - Mittlerer Muschelkalk - Unterer Muschelkalk:


Der Untere Muschelkalk besteht hauptsächlich aus Kalken, Kalkmergeln und Tonmergeln. In Deutschland wird er heute in sechs Formationen unterteilt: Jena-Formation, Rüdersdorf-Formation, Udelfangen-Formation, Freudenstadt-Formation und Eschenbach-Formation.

Der Mittlere Muschelkalk enthält dagegen überwiegend Evaporite (Gips, Anhydrit und Steinsalz). Er wird in drei Formationen unterteilt: Karlstadt-Formation, Heilbronn-Formation und Diemel-Formation.
In den Randbereichen wurde die Grafenwöhr-Formation abgelagert, die bis in den Oberen Muschelkalk reicht.

Der Obere Muschelkalk ist wiederum eher durch Kalke, Mergel und Dolomite charakterisiert. Er wird in sechs Formationen unterteilt: Trochitenkalk-Formation, Meißner-Formation, Warburg-Formation, Quaderkalk-Formation, Rottweil-Formation, Schengen-Formation, Irrel-Formation, Gilsdorf-Formation und Grafenwöhr-Formation, die die östliche Randfazies des Muschelkalks bildet.


Und nun zu den Fragen:


1. Wie hoch ist der Steinbruch ungefähr.

2. Welche Farbschattierung fällt in der oberen Sohle auf?

3. In welchem Zeitraum entstand schätzungsweise 1 Meter Muschelkalk?

4. Vor etwa wie viel Millionen Jahren fand die Ablagerung der Sedimente des Muschelkalks statt?


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Additional Hints (Decrypt)

Ibe Beg tvog rf xrvar Vasbgnsry

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)