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Stadtrundgang Pfullingen Multi-Cache

This cache has been archived.

vigilantia: Hallo mirabel,
Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert und/oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.
Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.
vigilantia
Volunteer Reviewer for geocaching.com

Hello mirabel,
Unfortunately, until today the cache was not reactivated and/or no specific activation date was given. Therefore, the final archiving of this cache took place today.
If you would like to place a cache at this location again, you are of course welcome to submit a new listing for review.
Please remember to remove any geo-garbage (cache containers, intermediate stations).
Greetings
vigilantia
Volunteer Reviewer for geocaching.com

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Hidden : 4/15/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Achtung! Station 2 ist derzeit nicht da: bitte anstattdesen die Hausnummer des Gebäudes nehmen und mit 150 multiplizieren.

Stadtrundgang Pfullingen

Wir möchten euch einladen auf einen Spaziergang durch Pfullingen und seine Geschichte. Es handelt sich um einen Multicache mit 11 Zwischenstationen in der Innenstadt. Wegstrecke ca. 2,8 km. Alles kinderwagengeeignet, bis auf die letzten Meter zum Final.

Parken könnt ihr bei N 48° 27.867 E 009° 13.503 oder in den umliegenden Straßen. Alle oberirdischen Parkplätze in der Stadt sind kostenlos!

Der Listingtext zum Ausdrucken ist in dieser PDF-Datei enthalten.

Viel Spaß beim Suchen und Finden wünscht Mirabel

Im Jahr 937 wurde der Ort unter dem Namen „Phullichgouue“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Ort war der Hauptort des Pfullichgaus, der sich durch das gesamte Tal der Echaz erstreckte.

Der Spaziergang führt überwiegend am Wasser entlang, das schon seit vielen Jahrhunderten wichtig für die Stadt war.

Station 1: Echazkanäle (N 48° 27.910 E 009° 13.476)

Aus dem Hauptstrom der Echaz wurde in Pfullingen bereits im Mittelalter ein Kanalnetz mit einem ausgeklügelten System zur Regulierung der Wassermenge angelegt. Früher haben die Pfullinger damit den flussabwärts liegenden Reutlingern gerne mal „das Wasser abgestellt", da man dieses nicht nur für den Betrieb der Mühlen, sondern auch zum Wässern der Felder nutzte.

Die Industrialisierung im 19. Jahrhundert wurde in Pfullingen durch die Wasserkraft der Echaz begünstigt, mit der viele Mühlräder betrieben wurden. Um diese alle mit Wasser zu versorgen wurde ein ausgeklügeltes Kanalnetz („Achtelkanäle“) geschaffen. Heute sind von diesem System noch der 3/8-Kanal sowie der 5/8-Kanal erhalten.

An dieser Stelle treffen sich zwei Echazkanäle. Welches ist der breitere von beiden (wenn man von der Brücke flussaufwärts blickt)? Der Rechte (A = 290), der Linke (A = 340) oder beide gleich breit (A = 390).

A = ___  ___  ___

Station 2: Martinshof (N 48° 27.897 E 009° 13.509)

Er wurde 1650 erbaut und war ursprünglich ein Lehenshof der Kirche.
Wie lautet die kleinste Zahl auf dem Schild mit dem Stadtwappen?

B = ___  ___  ___

Station 3: Baumann-Mühle (N 48° 27.945 E 009° 13.444)

Die Baumannsche Mühle – heute ein Kulturdenkmal – ist nach ihrer Renovierung die letzte noch funktionsfähige Getreidemühle im Echaztal. Ein Vorgängerin der Mühle wurde ab 1500 hier betrieben. Die Mühle wurde 1963 stillgelegt und kann heute als Museum besichtigt werden. An wenigen Tagen im Jahr, kann man sie sogar arbeiten sehen. Fast 500 Jahre lang wurde in dieser Kundenmühle das Korn der ortsansässigen Bauern gemahlen. Die misstrauische Bauern wollten einst beim Mahlen mithelfen, um zu kontrollieren, dass der Müller nichts für sich behielt. Doch die Müller hatten ihre Tricks, so etwa nutzten sie ihre weiten Ärmel, um etwas Mehl beiseite zu schaffen.

Vor dem Haus sieht man eine Art „Werbung von einst“: Die Müller stellten möglichst viele abgenutzte Mühlsteine vors Gebäude, als Zeichen dafür, dass "hier was läuft". Wie viele steinerne Mühlsteine stehen vor dem Haus?

C = ___

Station 4: Schlössle (N 48° 27.935 E 009° 13.406)

Das "Schlössle" ist ein um 1450 erbautes alemannisches Fachwerkgebäude. Es war eines der Nebenhäuser in der Rempenburg und wurde vom Kaplan bewohnt. Das Bild zeigt eine Aufnahme von 1960 auf der das Haus sehr unscheinbar und heruntergekommen aussieht. Es wurde von der Stadt gekauft und aufwendig renoviert. Heute ist dort das stadtgeschichtliche Museum untergebracht.

Wie viele schmale/längliche Fensteröffnungen hat das Erdgeschoß?    D = ___

Station 5: Rempenburg oder Untere Burg (N 48° 28.005 E 009° 13.327)


Wurde 1260 erbaut und 1560 von den württembergischen Herzögen in ein Jagdschloss umgebaut. Im 19. Jahrhundert wurden große Teile der Anlage abgebrochen und zeitweise war dort eine private Heil- und Pflegeanstalt untergebracht. Heute ist nur noch der ehemalige Südflügel des Schlosses sichtbar.

Wie viele Schornsteine hat das Gebäude?    E = ___

Station 6: Martinskirche (N 48° 27.943 E 009° 13.554)

Die evangelische Stadtkirche geht zurück auf vier Vorgängerkirchen aus der Zeit der frühen Christianisierung in Süddeutschland von 720 bis 1150 n. Chr. Die heutige Kirche wurde ab 1450 gebaut.

Wie ist die Uhrzeit auf der Kirchturmuhr? Nimm die vollen Stunden der Anzeige an der Südseite und an der Nordseite und ziehe beide Werte voneinander ab.

F = ___

Station 7: Altes Rathaus I (N 48° 27.945 E 009° 13.546)

Es wurde 1437 erbaut. Das Bild aus dem Jahr 1935 zeigt, dass das Gebäude früher wesentlich breiter war als heute. Im Mai 1945 sammelte die französischen Besatzungsarmee in diesem Gebäude eine große Menge Munition, Waffen und Militaria, die von den Deutschen nach Kriegende dort abgegeben werden mussten. Als die französischen Soldaten mit diesen hochgefährlichen Kriegshinterlassenschaften herumspielten, explodierte die Munition im östlichen Gebäudeteil und zerstörte große Teile des Gebäudes.

Wie viele Glocken sieht man heute auf dem Dach?    G = ___

Station 8: Rathaus II (N 48° 27.935 E 009° 13.535)

Diese schöne Fachwerkgebäude wurde 1686 als Kauf- und Kornhaus erbaut. Es diente zeitweise auch als Schulhaus.

Wie viele steinerne Fratzen gibt es im Erdgeschoss?    H = ___

Station 9: Mühlen (N 48° 27.786 E 009° 13.697)

Pfullingen war schon immer von der Wasserkraft der Echaz begünstigt und schon im 13. Jahrhundert existierten verschiedene Mühlen. Im Laufe der Jahrhunderte baute man Mühlen zum Zerkleinern und zum Bearbeiten von allerhand Materialien: Es gab Säge-, Walk-, Papier-, Hanf-, Flachs-, Öl-, Gips-, Pulver- und Schleifmühlen. 1624 wird von neun Mühlen berichtet und im 19. Jahrhundert nahm ihre Zahl stark zu. Mit dem Einsetzen der Industrialisierung und dem inzwischen aufgebauten öffentlichen Stromnetz verloren die Mühlen zusehends an Bedeutung. Nach und nach verschwanden die Mühlen aus dem Stadtbild Pfullingens.

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach: In Pfullingen klapperten einst viele Mühlen entlang der Echaz-Kanäle. Wie viele Mühlen waren es?

J = ___  ___

Station 10: Frauenkloster St. Clara (N 48° 27.746 E 009° 13.574)

Die Kirche des ehemaligen Klarissenklosters St. Clara ist in Teilen noch original erhalten. Sie stammt aus dem Jahr 1252, als das Kloster gegründet wurde. Wie lautet die in Stein eingeritzte Jahreszahl über dem Portal (Quersumme)?

K = ___  ___

Rechts vom Portal kann man durch das Tor den Garten betreten und das Sprechgitter besichtigen. Das Sprechgitter des Klosters ist in ein Doppeltor eingelassen und ist eine Rarität aus dem frühen Mittelalter. Die Nonnen lebten sehr zurückgezogen und normalerweise ohne Kontakt zur Außenwelt. Die einzige Möglichkeit etwas „von draussen“ mit zubekommen, war das kleine Sprechgitter. Dies war der einzige Ort, an dem Nonnen mit klosterfremden Menschen – also zum Beispiel ihren Verwandten – sprechen durften. Sogar die Beichte und Kommunion durch einen Priester war nur durch das Gitter möglich. Es war jedoch streng geregelt wer wann und wie lange ans Sprechgitter durfte. Eine Nonne durfte nur im Beisein zweier Mitschwestern und nach der ausdrücklichen Genehmigung der Äbtissin dort hingehen.

Im Waschhaus neben dem Sprechgitter ist eine Ausstellung zum Klosterleben. Geöffnet Sonntags und Feiertags von 14.00 bis 17.00 Uhr.

Station 11: Fladsche Mühle (N 48° 27.682 E 009° 13.578)

Diese ehemalige Sägemühle liegt am Hauptkanal – dem sogenannten 5/8-Kanal.
Wie viele Wasserdurchlässe/Bogen hat die Steinbrücke über den Echazkanal?    L = ___

Final

Mit dieser Formel findet ihr das Final:

N 48°27.X   E 009°13.Y

wobei X = B + D + E + J + K + L
und Y = B – A – C – G – H

Quelle der schwarz-weiß Fotos: Helmut Bader: Pfullingen – eine Zeitreise in Bildern

Additional Hints (Decrypt)

hagra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)