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Bärenklau Traditional Cache

This cache has been archived.

rotwild66: Die Pflanzen sind mittlerweile verschwunden und mit ihnen der Cache

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Hidden : 3/26/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:



Achtung! Auch in unserer Natur kann es gefährlich sein!!

Bitte den folgenden Beitrag beachten!!  Jeder Kontakt mit dem Riesenbärenklau kann zu ernsten Gesundheitsschäden führen.

Das loggen ist ohne Gefahr in der Nähe möglich.

Alle Bilder der verschiedenen Wachstumsphasen sind willkommen und gewünscht.




Der Riesenbärenklau ist eine bis zu 3m hohe sog.
"krautige Pflanze". Er kann mehrjährig werden, blüht aber nur einmal
in ihrem Leben.

Er gehört zu den sog. "invasiven Neophyten", zu
solchen Pflanzen, die hier als nicht heimisch gelten und darüber hinaus auch
noch andere Arten verdrängen. Im Laufe der Evolution haben immer wieder
irgendwelche Arten andere nicht so angepasste Arten verdrängt. In einer
globalisierten Welt und der heutigen Kulturlandschaft ist menschliches Zutun
und damit auch die Ausbringung nichtheimischer Pflanzen (und Tiere) nicht mehr
wegzudenken.

Da der Riesenbärenklau jedoch auch gesundheitsschädliche
Eigenschaften hat, sollte ihn jeder von uns erkennen können und wissen, warum er gefährlich ist
und was wir dagegen
machen können
.

Aussehen

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass der Riesenbärenklau nicht
immer 3m hoch
ist.

Wie auf dem Foto oben zu erkennen, kann er gerade am Anfang
der Vegetationsperiode wesentlich kleiner sein (sein Giftgehalt ist zu dieser Zeit
aber am höchsten). Charakteristisch ist das im Verhältnis zu anderen Pflanzen
große Blatt, welches meist wie drei Blätter aussieht. Die einzelnen
Blattunterteilungen sind stark gezackt und meist weit eingeschnitten.
Ausgewachsene Blätter können 1m lang sein. Der Stängel ist grün bis rötlich mit
groben Haaren. Er kann ausgewachsen bis zu 10 cm dick sein. Die Blüte ist eine
weißblühende Dolde, ähnlich wilder Möhre oder Giersch.  Blütezeit ist Juni
und Juli, aber auch in anderen Monaten ist der Riesenbärenklau natürlich gefährlich.

Gift

Der Pflanzensaft enthält giftige Inhaltsstoffe, die unter dem Namen
"Furocumarine" zusammengefasst werden. Im Riesenbärenklau sind solche
Mengen der Gifte enthalten, dass eine kurze Berührung starke Reaktionen
hervorrufen kann.

Bei Berührung der Pflanze, auch der intakten Pflanze, geht der Pflanzensaft
auf die Haut über. In Verbindung mit Sonnenlicht entfaltet
sich dann erst die Wirkung des Kontaktgiftes: es kommt zu
Verbrennungserscheinungen. Die Haut wird je nach Giftmenge rot oder wirft
Blasen und schmerzt. An diesen Hautpartien bilden sich später Pigmente
("Sommersprossen/Muttermale"). Eine wichtige und ernstzunehmende
Langzeitwirkung dieses Giftes ist die krebserregende Eigenschaft. Es kann
später zu Hautkrebs kommen.

Wichtig hierbei: Tageslicht reicht aus, es muss nicht eine direkte
Sonneneinstrahlung vorliegen, damit die phototoxische Wirkung entfaltet werden
kann.

Die Giftmenge in der Pflanze schwankt im jahreszeitlichen Verlauf. Tückisch
ist, dass bereits im April eine hohe Giftkonzentration nachgewiesen werden
kann. Die Pflanze wird aber als Riesenbärenklau oft erst erkannt, wenn sie die
charakteristische Blüte oder ihr großes, hohes Erscheinungsbild zeigt. Dann
wird sie auch meist erst bekämpft. Die Gefahr besteht aber auch schon im
Frühsommer, in einem Stadium, welches im ersten Bild ganz oben zu erkennen ist.

Was tun?

Die Pflanze darf unter keinen Umständen
berührt werden.  Jeder Kontakt mit dem Riesenbärenklau kann zu ernsten
Gesundheitsschäden führen.
Giftnotruf:
0551/19240

Da wir aber wissen, dass das Gift nur unter Einwirkung der Sonnenstrahlen wirkt, können wir bei Kontakt die betroffenen Hautpartien lichtdicht
abdecken
, z.B. mit einem T-Shirt oder einer Jacke. Der Pflanzensaft
muss so schnell wie möglich abgewaschen werden. Jedoch wird empfohlen, für 48
Stunden UV-Einstrahlung zu meiden. Gerade Kinder sollten auf die Gefahren der
"Herkulesstaude" genannten Giftpflanze aufmerksam gemacht werden. Nichtwissen
schützt Kinder nicht
.

Nach einer Hautreaktion sollten die Pigmente einmal jährlich vom Hautarzt
untersucht werden.

Ein Abschneiden oder Ausreißen der Pflanze bringt nur scheinbare Sicherheit,
denn irgendwo anders gibt es immer noch Riesenbärenklau, den man dann
möglicherweise mangels Kenntnis nicht erkennt. Weiterhin wird eine komplette
Vernichtung aller Bestände an einem Ort meist nicht möglich sein, so dass immer
wieder Pflanzen hochkommen. Wie bereits im Oberkapitel beschrieben, ist
Wissen mächtiger als die Sense.

 

 



Quelle: Siehe Link

Additional Hints (Decrypt)

Va hazvggryonere Aäur qre Jrtxerhmhat.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)