Auemauer
Dies ist ein weiterer Cache im Naherholungsgebiet Karlsaue, das
von ortsansässigen Muggels und Nichtmuggels auch einfach Aue
genannt wird.
Geschichte der Karlsaue
Die Karlsaue hat ihren Ursprung in der damaligen Voraue, wie man
das Gebiet nannte, das durch die Fulda und die
Kleine Fulda begrenzt
wurde. 1680 wurde das Gebiet von Landgraf Karl zur
Karlsaue ausgebaut, damals in Form eines Barockgartens. Dabei
wurden auch die Orangerie sowie ihre
Nebengebäude Küchenpavillon
und Marmorbad errichtet. Den
äußeren Abschluss der Anlage bildeten – wie heute noch
– von der Orangerie aus gesehen gegen den Uhrzeigersinn der
Küchengraben, die
Insel Siebenbergen und der
Hirschgraben. Zur Fulda
hin wurde 1742 (?) der Auedamm aufgeschüttet, um die
Karlsaue gegen Überschwemmungen zu schützen. Von 1793 bis 1864
wurde der Park gemäß der Prinzipien des Englischen
Landschaftsgartens umgestaltet. Während des Zweiten Weltkriegs
wurde die Orangerie weitgehend zerstört und auch die Parkanlage
wurde von zahlreichen Bomben getroffen. In den Jahren 1955 und 1981
fand auf dem Gebiet der Karlsaue die Bundesgartenschau
statt, 1981 gehörte auch die Fuldaaue (gebräuchlicher:
Buga) rechts der Fulda zum Gartenschaugelände.
Ausführlichere Informationen zur Karlsaue und ihrer Geschichte
findet man hier und hier.
Die Mauer
Zwischen Karlsaue und Auedamm befindet sich eine längere Mauer,
die an einer Stelle über mehrere Meter unterbrochen ist. Die
Funktion dieser Mauer erscheint unklar, vielleicht war sie früher
durchgängig und diente als Hochwasserschutz, bevor der Auedamm
errichtet wurde. Allerdings ist sie in so gutem Zustand, dass sie
offenbar in der Zeit nach der Errichtung des Auedamms nochmal
saniert wurde. Vielleicht weiß der eine oder andere ortsansässige
Cacher etwas über den Zweck dieses Bauwerks. Immerhin bietet sie
nun einer kleinen Dose Schutz.