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Bärlauchwäldchen Traditional Cache

This cache has been archived.

MannOhMann: Da der Container nicht mehr vorhanden ist, habe ich mich entschlossen den Cache zu archivieren.

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Hidden : 4/8/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Der Cache „Bärlauchwäldchen“ liegt nahe dem Stausee in Schwerstedt. Er eignet sich hervorragend für die Naherholung und Hundespaziergänge. Natürlich gibt es hier jede Menge Bärlauch, wie der Name des Cache es ja schon sagt.

Schwerstedt

Schwerstedt ist eine Gemeinde im Freistaat Thüringen im Norden des Kreises „Weimarer Land“ und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Berlstedt. Hier befand sich zu DDR-Zeiten die Landwirtschaftsschule für den Landkreis Weimar, die im alten Schloss einquartiert war. Heute wird die Einrichtung als Staatliche Berufsbildende Schule für landwirtschaftliche Berufe in Thüringen genutzt.
Schwerstedt ist ein überwiegend landwirtschaftlich geprägtes Dorf nördlich des Ettersberges bei Weimar. Im nördlichen Teil dominiert der große Gutshof mit Wirtschaftshof und Park. Im Süden gruppieren sich die vorwiegend kleinbäuerlichen Gehöfte unregelmäßig in Form eines Haufendorfes.

Bärlauch

Der Bärlauch kommt in fast ganz Europa mit Ausnahme der immergrünen, mediterranen Region sowie der ungarischen Tiefebene bis nach Nordasien (Kleinasien, Kaukasus) in Höhenlagen von Meereshöhe bis in 1900 Meter Höhe (Voralpen) vor. Er ist häufig und findet sich teils in großen Beständen in schattigen, feuchten und humusreichen Auwäldern und Laubwäldern, in Auen, Schluchten, unter Sträuchern oder an Bächen.
In Deutschland ist der Bärlauch im Süden verbreitet, im Norden seltener. In Brandenburg und Hamburg wird der Bärlauch in der Roten Liste in der Kategorie 1 ("vom Aussterben bedroht") geführt. In Bremen gilt er als extrem selten und in Schleswig Holstein wird er als "potenziell gefährdet" (Kategorie 4) eingestuft. In Österreich ist er häufig bis zerstreut vorkommend, in Osttirol fehlt er, im westlichen und südlichen Alpengebiet Österreichs ist er gefährdet.
Der Bärlauch ist ein Nährstoffzeiger, schätzt tiefgründige und humose, lockere, anhaltend feuchte Böden. Der Bärlauch gehört mit dem Buschwindröschen, dem Gelbstern, der Frühlingsknotenblume und dem Lerchensporn zur Corydalis-Gruppe, die für mäßig feuchte bis feuchte, kalkreiche Böden kennzeichnend ist. Bevorzugte Waldgesellschaften sind Ahorn-, Eschen-, Eichen- oder Ulmen-Mischwäldern, in denen er bei entsprechenden Bodenverhältnissen eine Differentialart kalk- und nährstoffreicher Böden ist. Besonders häufig tritt er in Bärlauch-Buchenwäldern (Kalkbuchenwäldern oder Braunmullbuchenwäldern) auf und ist in seiner natürlichen Verbreitung an ozeanische Klimate oder geschützte Standorte gebunden. In solchen geophytenreichen Waldgesellschaften bedecken die Blätter des Bärlauches im zeitigen Frühjahr den gesamten Waldboden. Der Bärlauch kommt in Mitteleuropa zwar nur zerstreut vor, bildet aber häufig Massenvorkommen.
Zwei bis drei Monate nach dem Austrieb vergilben die Blätter durch Erwärmung der oberen Bodenschicht und verströmen dabei den typischen Knoblauchgeruch. Innerhalb dieser Zeit müssen die Samen ausgebildet sein bzw. in den Zwiebeln wieder genügend Nährstoffe für den Austrieb im nächsten Frühjahr gespeichert.

Bärlauch in der Küche

Der Bärlauch ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze. Man geht davon aus, dass er schon vor über 5.000 Jahren von Menschen verwendet wurde. Der Geschmack erinnert an Knoblauch, ist aber schwächer. Die Blätter werden im Frühjahr im Monat Mai gesammelt und meistens roh verwendet. Er schmeckt frisch, aromatisch - knoblauchartig, beim Zerreiben der Blätter typischer Geruch nach Knoblauch. Klein geschnitten findet Bärlauch vielfache Verwendung als bekömmliche und feinere Alternative zum Knoblauch. Er kann auch in Quark, Käsecreme, Mayonnaisen, Essigen, als Bärlauchpesto in Öl, in Bärlauchbutter als Brotaufstrich, in Salaten, gekocht als Suppe oder als Zutat in Ravioli-Füllungen, Gemüse - oder Wildkräutersuppen eingesetzt werden. Es gibt auch eine sensationelle Weichkäse-Spezialität, den Brie Bärlauch.
Durch das Kochen verliert er seine Schärfe aber der besondere Geschmack bleibt erhalten. Allerdings verliert er dabei seine blutdrucksenkende Wirkung.
Da Bärlauch beim Trocknen den größten Teil des Aromas verliert sollte er nur frisch oder tief gefroren verwendet werden. Wegen dem Fuchsbandwurm muss der Bärlauch immer gründlich unter fließendem kaltem Wasser gewaschen werden.

Erstbestückung:
Logbuch, Coin und Tauschgegenstände.
Bitte Stift mitbringen!

Additional Hints (Decrypt)

Jvr rva Oäe vz Jvagrefpuyns

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)