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Die Schelde-Lahn-Bahn / Die alte Brücke Traditional Cache

This cache has been archived.

Eulili: Hallo aldi_7,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Sollten sich neue Umstände ergeben, kontaktiere mich bitte unter Angabe der GC*****-Nummer oder noch besser dem Link zum Cache. Ich kann den Cache innerhalb von 3 Monaten auch wieder aus dem Archiv holen, wenn er den Guidelines entspricht.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.
Viele Grüße

Eulili
Volunteer Reviewer in Deutschland

Tipps & Tricks gibt es auf den Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de/

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Hidden : 4/10/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Der nächste Cache mit dem Thema der ehemaligen Eisenbahnstrecke von Dillenburg bis Biedenkopf.

Die ursprüngliche Scheldetalbahn ist mit ihrem Eröffnungsdatum 1872 gerade einmal zehn Jahre jünger als die Dillstrecke, von der sie in Dillenburg abzweigt. Sie hatte die Form eines Y. Am Bahnhof Oberscheld-Hochofen, an dem die ersten 24 Jahre auch der Personenverkehr endete, teilte sich die Strecke in zwei Äste auf. Der ältere und südlichere Ast führte zum Bahnhof Auguststollen, der nördlichere zum Bahnhof Nikolausstollen. Die Namen der Endbahnhöfe lassen erahnen, dass es beim Bau der Strecke nicht in erster Linie um den Personenverkehr ging. Vielmehr versprach sich die verantwortliche Cöln-Mindener Eisenbahn Erlöse aus dem Transport von Erz aus dem Schelderwald ins Ruhrgebiet und Steinkohle in die entgegengesetzte Richtung.Mit der Bahn erlebten die Gruben- und Hüttenbetriebe entlang der Strecke einen gewaltigen Aufschwung. 1880 wurde die Strecke verstaatlicht und schon bald kamen Pläne zu einer Verlängerung auf. Neben der später ausgeführten Verlängerung des Nordastes nach Wallau im Lahntal, war auch eine Verbindung Auguststollen-Eisemroth im Gespräch, die jedoch einen langen Tunnel erfordert hätte und daher wieder verworfen wurde. Aber auch die 1911 fertiggestellte Verbindung nach Wallau war nicht eben eine kostengünstige Sache. Zwischen den Bahnhöfen Herrnberg und Hirzenhain mussten auf vier Kilometern 150 Meter Höhenunterschied überwunden werden - damals ohne aufwendigen Zahnradbetrieb nicht möglich. Aber bereits zwölf Jahre später war die Zahnstange schon wieder überflüssig. Die neuen Loks der Gattung T 16 bewältigten die Steilstrecke im Reibungsbetrieb, was den Betriebsablauf wesentlich vereinfachte und verschnellterte. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Gruben im Schelderwald nacheinander alle aufgegeben. Mit ihnen starben auch die Hüttenbetriebe und neben dem Güterverkehr brach auch der Personenverkehr ein - war er doch stark geprägt von pendelnden Gruben- und Hüttenarbeitern. Ab Mitte der siebziger Jahre wurde der Fahrplan folglich immer weiter ausgedünnt, bis in der letzten Fahrplanperiode schließlich nur noch ein einziges Schülerzugpaar übrig war. Vom Güterverkehr blieb schließlich auch nicht mehr viel übrig. Auf der Steilstrecke war er bereits in den 60er-Jahren eingestellt worden; 30 Jahre später blieb schließlich nur noch der Stummel Wallau-Breidenbach, der praktisch von einem einzigen Güterkunden abhängig war und so bis 2002 überlebte. Nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007 erlebte ein Teil dieses Stummels noch einmal eine Renaissance: Durch die Einrichtung einer Sturmholzladestelle fahren hier wieder Züge.

Dieser Cache führt Euch an die Dreibogen Brücke in Niedereisenhausen, sie ist hier neben dem alten Bahnhof das einzige Zeugnis der ehemaligen Bahnstrecke. Von Gönnern aus ist sie fast schon nicht mehr zusehen, und auf der anderen Seite kommt man nur über das Gelände eines großen Landmaschinen und Stapler Händlers zur Brücke! Dieses ist aber nicht Euer Weg zum Cache, ich weiß nicht was mein Chef sagen würde wenn dort lauter Fremde umher laufen! Ihr müsst Euch einen Weg von der anderen Seite suchen! Direkt am Cache gibt es keinen GPS Empfang, aber wenn Ihr an den Koordinaten angekommen seit, werdet Ihr wissen wo Ihr suchen müsst. Ihr handelt auf eigene Verantwortung! Auch wenn Ihr den Cache tagsüber angeht könnte eine Taschenlampe evtl. hilfreich sein.

Zwei bitten hätte ich noch an Euch, erstens wäre es schön wenn Ihr Euch mit Bildern der direkten Cacheumgebung im Netz zurück halten könntet! Ich denke diesen Platz erwarteten hier die wenigsten, und so ist für jeden eine Überraschung dabei. Und als nächstes, wer den Cache als erstes findet, sollte auch das Recht haben ihn als erstes im Netz zu loggen!!!!!!!

Viel Spaß mit der Dose oder besser dem PETling wünscht

aldi_7

Additional Hints (Decrypt)

Qevaara

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)