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Feller Schieferbergwerk EarthCache

Hidden : 4/14/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Das Besucherbergwerk Fell ist ein als Besucherbergwerk eingerichtetes ehemaliges Schiefer-Bergwerk in den ehemaligen Schiefergruben Barbara und Hoffnung.



Öffnungszeiten 2013

16 März bis 3. November: Dienstag - Sonntag und alle Feiertage geöffnet.
Täglich: 10 Uhr bis 18 Uhr (letzter Einlass: 17 Uhr)
Es finden fortwährend Führungen statt. Eine Anmeldung für Familien und Einzelpersonen ist nicht erforderlich!.
Busgruppen bitte anmelden. Führungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten für Gruppen auf Anfrage möglich!

Das Besucherbergwerk Fell ist in den Monaten Dezember bis März geschlossen (Winterpause)! Führungen für Gruppen auf Vereinbarung! (Tel. 06502-988588 bzw. 06502-994019; email: bergwerk-fell@t-online.de)
Ansonsten nach Vereinbarung.

Das Besucherbergwerk besteht aus zwei übereinanderliegenden typischen Dachschiefergruben (Bergwerken) aus der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Der obere Stollen Hoffnung ist seit 1850 urkundlich belegt, der untere Stollen Barbara seit 1908.
Siehe auch die Homepage des Bergwerks unter „Besucherbergwerk-Fell.de“. Dort findet Ihr weiter Infos rund ums Bergwerk.

Nun zur Geologie:

Der Schiefer hat nicht nur im Hunsrück eine prägende Rolle gespielt. Auch bei Fell sind viele Schieferbergwerke sowie auch Steinbrüche entstanden.

Schiefer, ist ein metamorphes Gestein, d.h. dass die Umwandlung der mineralogischen Zusammensetzung durch geänderte Temperatur- und/oder Druckbedingungen entstanden ist. Ein Sedimentgestein aus annähernd parallel angeordneten dünnen Schichten, in die es spaltbar ist. Unter hohem Druck haben sich aus den Mineralen toniger Sedimentgesteine neue Schichtsilikate gebildet, die allesamt parallel ausgerichtet sind. Dies nennt man Schieferung und dadurch entsteht die gute Spaltbarkeit des Gesteins. Die Bildung des typischen Aufbaus kristalliner Schiefer nennt man Kristalloblastese. Bestimmte Minerale, wie z.B. die Minerale der Granat- und Amphibolgruppe, lassen Rückschlüsse auf die Druck-Temperatur-Bedingungen zu. Die senkrecht zur Druckrichtung ausgerichtete Schieferungsebene hat nichts mit der ursprünglichen sedimentären Schichtung zu tun; Schieferungs- und Schichtungsebene können in beliebigem Winkel zueinander stehen.
Für die Verwendung als Dachschiefer ist es aber nötig, solche eher selteneren Schiefervorkommen zu verwenden, bei denen die Schieferungs- und die Schichtebene. parallel liegen. Daher können z.B. bei den Moselschiefern nur bestimmte Sattelpartien aus einer Faltung der Lagerstätte verwendet werden.
Im Bauwesen wird dunkler Tonschiefer zur Abdeckung von Giebeln, Dächern und Fassaden zum Schmuck und Schutz vor Witterungseinflüssen verwendet. Besonders häufig ist Schiefer bei Fachwerkhäusern anzutreffen. An der Mosel, im Hunsrück und in der Eifel war und ist mittlerweile auch wieder der Hausbau mit behauenen, kompakten Bruchsteinen aus Schiefer üblich.

In Fell kann man einige Häuser und auch Mauern sehen, die aus Schiefer gebaut sind. Auch die Weinbergeinfassungen sind aus Schiefer.

Eine weitere Schieferregion ist das Rheinische Schiefergebirge, eines der Deutschen Mittelgebirge. Auch Landesteile von Luxemburg, Frankreich und Belgien sind geologisch dem Rheinischen Schiefergebirge zuzuordnen. Im regionalen Sprachgebrauch finden sich zahlreiche Begriffe, die sich über Generationen erhalten haben, was von der hohen Bedeutung des Schieferbergbaus zeugt. So spricht die Mundart im Hunsrück von der Lay und führt das Wort als Teil vieler Ortsnamen - Der Schiefer im Bergwerk, insbesondere der Dachschiefer wird als " Layen " bezeichnet, der Bergmann im Stollen ist ein " Layenbrecher " der sogenannte Schieferbrecher.



Mache dich auf den Weg zum Eingang des Bergwerkes bei:

N 49° 45.349 E 006° 47.952

Scheinbar sind die Umbauarbeiten endlich beendet. Leider sind die Tafeln, die zur Beantwortung der Fragen notwendig sind, nur bei geöffnetem Bergwerk einsehbar. Schade! Ihr müsst leider die Öffnungszeiten beachten! Um diesen Cache zu loggen muss das Bergwerk nicht besichtigt werden, aber es ist sehr empfehlenswert. 

Beantworte folgende  Fragen und schicke uns die Antworten bitte per Email zu. Ihr könnt sofort loggen. Falls etwas nicht stimmen sollte, melden wir uns. Wir freuen uns auch über Fotos von Euch vor, im oder am Bergwerk!




1a) Schaut Euch die Grafik mit der Überschrift “Fell taucht aus dem Meer auf“! Was entstand aus „Tonstein“?

 


1b)Nun zur nächsten Tafel: Vor 400 Millionen Jahren! Was seht Ihr zwischen Laurussia    und Gondwana?

 

 
Diese beiden Fragen können nur bei offenem Bergwerk beantwortet werden, da die Tafeln leider im Inneren zu finden sind. Von November bis März  braucht Ihr nur die  folgenden Fragen zu beantworten!

 

 

  1. Aus wie vielen aufeinander gestapelten Blöcken wurde der Brunnen vor dem Bergwerk gebaut und was ist das für ein Material?


3. Schaut Euch die Blöcke ganz genau an, was fällt Euch auf, wenn Ihr euch die Seiten genauer anseht?


4. Am Hang sehr Ihr eine Abraumhalde. Schaut Euch die Schieferteile    genau an oder versucht sie mit einem Taschenmesser o. ä. zu teilen. In welcher Richtung fällt es Euch am Leichtesten?

 

5. Wann wurde das Feller Schieferbergwerk für die Besucher  erschlossen?

Viel Spaß!


Additional Hints (No hints available.)