Süstedt feierte im Jahr 2011 sein 800-jähriges Bestehen.
Grund genug für eine kleine Cache-Serie, zu der Euch Myulf und TrolleS herzlich einladen. Für jedes der 8 Süstedter Jahrhunderte gibt es eine Station. Wer sie auffindet, erhält den Schlüssel zum Final. Unsere Bitte an euch: postet oder mailt uns euer liebstes Süstedt-Foto!
Für gemütliche Cacher sollte die Serie an 2 Nachmittagen zu Fuß zu absolvieren sein. Beginn ist an der Nolteschen Mühle. Von der Kreisstraße aus Richtung Bremen kommend hinter dem Ortseingang links in die „Breite Straße“ einbiegen und der Beschilderung „Wassermühle“ folgen. Es gibt einen Schnellbus von und nach Bremen. Wirklich standesgemäß ist natürlich die Anreise mit dem Kaffkieker.
Bächlein helle
Vom Geestrandrücken, auf dem sich der größte Teil Süstedts befindet (Cache 5 dieser Serie ermöglicht eine gute Geländeübersicht), entspringen zahlreiche Gewässer. Hier befinden wir uns im Quellgebiet des Süstedter Baches. Eine echte Quelle?
Spektakuläre Sturz- oder Sprudelquellen, wie sie oft im Bergland anzutreffen ist, finden wir in unserer Gegend nicht. Leiser kommen sogenannte Tümpelquellen daher. Hier dringt das Wasser aus dem Untergrund an die Erdoberfläche und spült dabei einen kleinen, aber gut sichtbaren Sickertümpel frei. Der Süstedter Bach und der Bach, der im Süstedter Holz entspringt (an der Verlängerung der Straße von Cache 7), sind schöne Beispiele von Sumpfquellen (Helokrenen). Aus vielen kleinen und kleinsten Rinnsalen eines ganzen Gebietes bildet sich schließlich ein Bächlein. Allen 3 Quell-
Typen ist eines gemeinsam...
Weil sie aus Grundwasser gespeist werden, weicht ihre Wassertemperatur im Jahresverlauf nur sehr wenig vom Jahresmittel, das sind etwa 8 °C, ab. In Quellen können sich Tiere und Pflanzen entfalten, die an solche stabilen Temperaturverhältnisse angepasst sind. Man nennt sie stenotherm.
Der Süstedter Bach wird hier zum ersten Mail aufgestaut und bildet eine Teichkette, die ehemals die Wassermühle speiste. Auf der Wiese vor dem Wald wurden bis in die 70er die Schützenfeste abgehalten. Ein Klohäuschen ist ein Relikt aus dieser Zeit. Im weiteren Verlauf unterquert der Süstedter Bach die Landstraße, um an der Nolteschen Wassermühle malerisch ein zweites Mal aufgestaut zu werden - die Forellen in diesem Mühlenteich sind zwar nicht heimisch, aber inzwischen sozusagen Haustiere des Süster Kring.
Von der Nolteschen Mühle aus verläuft der Süstedter Bach am ehemaligen Sportplatz vorbei, heute eine Wiese. Die ersten Kicker des TSV Süstedt können sich gut daran erinnern, dass die Spieler vor dem Bau des neuen Sportplatzes im Jahr 1969 noch regelmäßig nach den Spielen in den Süstedter Bach hopste. Am Cache „Kein Schleusenwärter“ begegnet uns der Süstedter Bach wieder.
Und nun viel Spaß!
Vielen Dank an Cocastewi und die VerfasserInnen der Süstedter Dorfchronik