Rauenberger Grenzgänger „Mühlenwichtel“
Von Rauenberg aus führt der Alte Kirchweg an der Gemarkungsgrenze entlang in Richtung Wessental.
Dort befindet sich das Rückzugsgebiet der Mühlenwichtel. Vor langer,langer Zeit kamen sie des nachts immer runter zu den Mühlen, um den Müllern bei ihrer schweren Arbeit zu helfen.
Heutzutage ist keiner dieser Mühlen mehr in Betrieb. So langweilen sie sich im Wald und treiben ihren Schabernack mit den Spaziergängern. Um sie auf andere Gedanken kommen zu lassen, hab ich sie mal besucht und ihnen vorgeschlagen, auf diesen Multicache ein achtsames Auge zu werfen. Mit Begeisterung haben sie mir zugesagt. Aber ich musste ihnen versprechen,
dass man ihre „Behausungen“ nicht so einfach finden sollte.
Wenn ihr euch aufmerksam auf den Weg macht und euch dabei leise verhaltet, könnt ihr sie in der Nähe des Weges
entdecken. Könnt ihr dann ihre Rätsel lösen, werden sie euch den Weg zur nächsten Stage verraten.
Doch nun zum Cache :
Es war ein lauer Sommerabend. Ich nutzte die Zeit, um mal wieder eine kleine Runde an Rauenbergs Grenzen zu drehen.
Plötzlich hörte ich verdächtige Geräusche. Leise schlich ich mich an und sah zwei wohlbekannte Gestalten. Sie waren etwas abseits des Weges und suchten im Schein ihrer Taschenlampen nach etwas. So konnte ich folgendes Gespräch belauschen:
L: „Wo ist die Dose?“
S: „Wie kannst du nur fragen, hier im Baum natürlich !“
L: „Du denkst das wirklich ?“
S: „Wenn ich´s dir sag.“
L: „Hier ist nix !“
S: „Dann lang mal etwas tiefer rein !“
L: „Auahh !!“
S: „Was, um Himmels Willen ist denn nun wieder los ?“
L: „Ein Wespennest !!“
S: „Ach du Ärmster !“
L: „Immer muss ich beherzt zugreifen“
S: „Einer muss der Leo sein !“
L: „Egal, dafür hab ich schon wieder einen Cache gefunden!“
Ich konnte mir ein breites Grinsen nicht verkneifen. Was nimmt man doch für einen Cache nicht alles in Kauf.
Ich wartete etwas, bis die beiden von dannen zogen und folgte ihnen im gehörigen Abstand bis zu ihrem Cachemobil.
Wenn ihr dieses Gespräch richtig interpretiert, wisst ihr, wo diese beiden Helden ihr Cachemobil geparkt haben.
Dort könnt ihr auch parken und gleich die erste Frage beantworten.
Sie lautet: „Wie viele Buchstaben aus Metall könnt ihr erkennen ?“ Die Anzahl = a.
Stage 1 findet ihr dann bei :
N 49° 44. 40*a – 18 und E 009° 23. 48*a
Der erste „Wichtel“ will euch eine Freude machen und verrät euch die Koords für die nächste Stage einfach so.
Aber nicht alle seiner Freunde sind so nett zu euch !!
Und denkt immer dran, Wichtel sind recht rätselhafte Wesen.
Bitte geht diesen Multi nicht in der Dämmerung oder gar nachts an !!
Bleibt auf dem Weg, den ihr nur bei den Stages kurz verlassen müsst !!!
Außer Scharfsinn und Vorstellungskraft müsst ihr noch einen Stift mitbringen.
Die einzelnen Dosen bitte pfleglich behandeln und wieder gut verstecken.
Ach ja, Fotologs sind nicht erlaubt, ihr müsst euch schon ins Logbuch eintragen !!!
Warum ? Das werdet ihr schon sehen. J
Viel Spaß bei unsrem 2.Teil des Rauenberger Grenzgängers
UPDATE am 7.4.12 :
Dem Wichtel an Stage 3 wurde der Kopf brutal abgehackt. Er befindet sich ca 3m rechts am Hang.
Stage 6: Von den Koords bei N 0.020 und bei O 0.030 für S 8 abziehen.
Update am 15.8.12
Nachdem die Finallocation „verbrannt“ ist, hab ich dies verlegt.
Addiert zu den berechneten Koordinaten bei N 0.214 und subtrahiert bei E 0.031