Das ewige Hin und Her mit den Bienen
Wer ein bisschen in Biologie aufgepasst hat, der weiß, dass Bienen zwei verschiedene Möglichkeiten haben ihren Artgenossen zu erklären, wo es schöne und reiche Blüten gibt. Für alle, die es nicht mehr so genau wissen, gibt es hier die Kurzfassung [Quelle wikipedia]:
Rundtanz: Findet die Biene eine Futterquelle, welche weniger als 100 Meter von dem Bienenstock entfernt ist, so führt sie den Rundtanz vor. Dabei läuft die Biene abwechselnd links- und rechtsherum in einem Kreis. Je ergiebiger die Futterquelle ist, desto lebhafter und länger tanzt der Fündige.
Schwänzeltanz: Bei weiter entfernt liegenden Futterquellen wird der Schwänzeltanz aufgeführt. Die Biene scheint dabei ein kurzes Stück geradeaus zu laufen und kehrt auf einem Bogen zum Ausgangspunkt zurück. Der Schwänzeltanz heißt so, weil die Bienen, während sie die Gerade durchlaufen, ihren Hinterleib rhythmisch hin- und herbewegen, also schwänzeln. Die Biene steht während der Schwänzelphase mit den Füßen fest auf dem Untergrund, vorzugsweise den Rändern leerer Wabenzellen. Der Rücklaufbogen wird abwechselnd nach rechts und links ausgeführt.
Der hier im Listing gezeigte Bienenstock (der Einfachheit halber nur in 2D) ist bevölkert mit vielen kleinen, fleißigen Tierchen. Jede Wabe enthält ein paar Arbeiterinnen (oder manchmal auch nicht), die einen der beiden richtungsweisenden Tänze aufführen. In den gelben Waben wird der Rundtanz vorgeführt, und in den braunen Waben wird ein Schwänzeltanz geprobt. Die Anzahl der beteiligten Bienen steht als Zahl in der Wabe.
Die Bienenkönig kann aus der Gesamtheit aller Tänze die Position des besten Honigs bestimmen.
Falls du nun ein Leckermäulchen bist und dich auch auf die Suche nach dem Honig begeben möchtest, dann entschlüssele die Tänze und los geht's!

Viel Spaß beim Suchen wünscht
