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Schicht im Schacht Multi-Cache

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Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Geschichtlicher Hintergrund

Die Fundgrube Türk mit ihrem weithin sichtbaren Förderturm des bekannten Türkschachtes am Nordrand von Zschorlau gehört zum Schneeberger Bergrevier und war ein über mehrere hundert Jahre in Betrieb befindliches Bergwerk, in dem neben Silber vor allen Kobalt und Wismut gefördert wurden. In der letzten Betriebsperiode spielte das Uranerz die wichtigste Rolle. Bei einer Teufe von 315,2 m wurden 7 Sohlen angeschlagen.

Seit ca. 1513 wurde am Türckschacht gearbeitet. Später wurde er als Schacht 83 bezeichnet.

Im Jahr 1844 erreichte der Türkschacht mit einer flachen Teufe von 76 Lachter (152 m) die Fürstenstollnsohle. Im gleichen Jahr wurde auch der Bau des Pferdegöpels als Fördermaschine vollendet, so dass am Mittwoch, dem 30. Oktober 1844, die erste Förderung erfolgen konnte.


1887 wurde das noch heute vorhandene 18 m hohe Fördergerüst errichtet und der Antrieb des Fördergöpels durch eine Dampfmaschine ersetzt. Die neue, als Bobine ausgelegte, Zwillingsfördermaschine ging am 9. Januar 1888 in Betrieb. Im Zuge der Rekonstruktion der Förderanlage wurde der Schacht reguliert, neu ausgebaut und bis Jahresende bis zum Fürstenstolln betriebsfähig hergestellt. Damit wurde der Alte Türk überflüssig und in den Folgejahren abgeworfen und versetzt.

Das massive Maschinenhaus des Türkschachtes wurde im August 1945 (wahrscheinlich zur Gewinnung von Baumaterial) abgerissen. Auf Befehl von Kapitän Regens, des russischen Stadtkommandanten Schneebergs, wurde im September 1945 der Abbau von BiCoNi-Erzen im Schneeberger Revier wieder aufgenommen. Gleichzeitig führte die durch die 9. Verwaltung des Ministeriums des Innern der UdSSR am 14. September 1945 gegründete Geologische Gruppe (Геологопоисковая Партия) im Verlauf von 2 Monaten erste Erkundungsarbeiten auf Uran durch.

Ab Mitte 1955 wurden neben Uranerz auch die vorhandenen Buntmetallerze (Silber, Wismut, Kobalt, Nickel) abgebaut. Nach Einstellung der Arbeiten auf dem Schacht 130 der SDAG Wismut im September 1955 war der Türkschacht der letzte noch fördernde Schacht der Schneeberger Lagerstätte.

Nach eingehender Untersuchung der noch anstehenden ca. 3.000 bis 4.000 Tonnen Erzreserven, die sich vorwiegend im Grubenfeld des Türkschacht befinden, wurde der Grubenbetrieb durch einen Beschluss des Ministerrates vom März 1957 zum 1. Juli 1957 endgültig, mangels Rentabilität durch die Geringfügigkeit der noch anstehenden Erze, eingestellt. Eine Förderung fand zwischen August 1956 und März 1957 nicht mehr statt.

[Quelle: WIKIPEDIA]

 

Seit 1957 war dann leider SCHICHT IM SCHACHT ...

vorerst

...

Denn im Dezember 2010 vergab das Sächsische Oberbergamt an die im September 2010 gegründete Sachsenerz Bergwerks GmbH mit Sitz in Espenhain eine Bergbauberechtigung zur Erkundung von Erzvorkommen.

Es bleibt also spannend.

Glück Auf !

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