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Klopfer 1 Traditional Cache

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Manky76870: Archiv

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Hidden : 5/14/2011
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein einfacher Anfänger Cache.
Parken könnt ihr bei N: 49 02 646 E: 007 59 507.

Über Schweighofen,

Mit der ersten urkundlichen Nennung von 1311 tritt Schweighofen in die geschriebene Geschichte ein. Eine zweite, nicht genau datierbare Urkunde aus dem 14. Jahrhundert bestärkt die Vermutung, dass Schweighofen als landwirtschaftlicher Hof des Klosters Weißenburg gegründet worden war. Der Ort gehörte zur oberen Mundat des Klosters, dem Bezirk, in dem der Abt der Benediktiner-Abtei Peter und Paul in Weißenburg und nach Auflösung des Klosters der Bischof von Speyer die Rechte eines Reichsfürsten innehatten. Kirchlich gehörte das Dorf, das bis in das 18. Jahrhundert keine eigene Kirche hatte, zur Pfarrei Altenstadt. Zu dem Amt, das zeitweise von der Burg St. Remig aus verwaltet wurde, gehörten die Dörfer Altenstadt, Schweighofen, Schleithal und Oberseebach, zudem das Amt. St. Remig, zu dem auch Steinfeld zählte. 1504 erhielt Kurpfalz die Hälfte der Dörfer. 1571 wurde unter dem Kurpfälzer Einfluss die Reformation eingeführt. Während des späten 17. Jahrhunderts erfolgte eine von Frankreich betriebene Rekatholisierung. Das Kondominium zwischen dem Hochstift Speyer und Kurpfalz hatte bis 1709 Bestand, als letztere ihren Teil des Dorfes, ausgenommen die Geleit- und Zollrechte, an die gefürstete Probstei Weißenburg des Hochstifts Speyer übertrug, wo es bis zur Französischen Revolution verblieb. Das Dorf, das mit Altenstadt bis 1744 eine gemeinschaftliche Verwaltung unterhielt, hatte um 1710 ca. 320 Einwohner, in der Mitte des Jahrhunderts ungefähr 500 Seelen. Die Gemarkung hatte der Ort mit Altenstadt gemeinsam. Die kirchliche Verbindung mit Altenstadt wurde durch die Erhebung Schweighofens zur eigenen Pfarrei im Jahre 1790 aufgehoben. 1789 erbaute die Gemeinde eine Kirche, die auf eine wohl 1732-1740 erbaute Privatkapelle folgte.

Mit der Französischen Revolution kam die Besetzung durch französische Truppen ab 1793 und 1797/1801 die Eingliederung in den französischen Staatsverband. Viele Einwohner verließen 1793/94 als Emigranten das Dorf, ihr Besitz wurde als Nationalgut versteigert. Schweighofen wurde Gemeinde (Commune) in Arrondissement Wissembourg des Departements du Bas-Rhin und bildete zusammen mit Kapsweyer eine Bürgermeisterei (Mairie). 1794 wurde die Gemarkung zwischen Altenstadt und Schweighofen aufgeteilt, Schweighofen erhielt 1123 ha. 1802 kam die Kirchengemeinde an das Bistum Straßburg.

Die französische Zeit endete mit dem Zweiten Pariser Frieden im Jahre 1815, am 1. Mai 1816 wurde Schweighofen Teil des Königreiches Bayern. Es gehörte als selbstständige Gemeinde zum Kanton Bergzabern im Bezirksamt (später Landkreis) Bergzabern. Zum Ort gehörten noch der Windhof, der Neuhof und der Haftelhof. Die Kirchengemeinde wurde 1822 wieder dem Bistum Speyer zugeschlagen. Im 19. Jahrhundert nahm die Bevölkerung rasch zu und erreichte mit 632 Einwohnern im Jahre 1846 ihren Höchststand. Viele Schweighofener wanderten aus.

1893/94 wurde die Kirche St. Laurentius im neugotischen Stil erbaut.

1938 wurden auf der Gemarkung und in der Ortslage von Schweigen keine Bunker errichtet, der Westwall verlief weiter nördlich. Trotzdem wurde das Dorf als Teil der „Roten Zone“ im Zweiten Weltkrieg mehrfach geräumt – 1939-1941, 1944/1945 und April bis Juni 1945. 1939 sprengte deutsche Truppen den Turm der Kirche, er wurde 1947 wieder aufgebaut. Mit einem amtlichen Zerstörungsgrad von 20% war das Dorf nicht so stark zerstört wie die Nachbargemeinden Steinfeld, Kapsweyer und Schweigen. In den Nachkriegsjahren konnten der Bau einer Kläranlage, die Erschließung von Neubaugebieten, der Bau der Kulturhalle und die Renovierung des Gemeindehauses und des Feuerwehrhauses realisiert werden. 1971 wurde die Volksschule aufgelöst, die Grundschüler gehen nach Steinfeld, die Hauptschüler nach Bad Bergzabern.

Seit 1972 ist Schweighofen Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern.

Additional Hints (No hints available.)