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Der Perlentaucher Multi-Cache

This cache has been archived.

hedone2310: Leider müssen wir diesen Cache archivieren. [:(]

Der Grund hierfür ist, dass wir demnächst Nachwuchs erwarten, unseren Lebensmittelpunkt nach Norddeutschland verlegen und es hier deshalb immer wieder Wartungsprobleme gibt, welchen wir in Zukunft nicht mehr gerecht werden können.

Wie bedanken uns für die tollen Logs, Fotos und den immerhin 34 Favoritenpunkten (76%[:)]).

Ein besonderer Dank geht auch an ElliPirelli fürs Durchkämpfen bei Groundspeak und natürlich direkt an Groundspeak für die Sondererlaubnis, dass dieser Cache überhaupt veröffentlicht werden konnte.

Liebe Grüße

Michaela und Martin

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Hidden : 5/16/2011
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size:   large (large)

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Geocache Description:


Lieber Cacher!

Vorab einige wichtige Infos zum Cache:

  • Dieser Cache ist nur SA und SO von 9:00 - 18:00 und Mo - Fr von 7:00 - 18:00 möglich! Allerdings ist die Startstation immer verfügbar! Also für alle, die sich einen Überblick verschaffen wollen - nur zu ;-) )
     
  • Das Attribut  sollte für sich sprechen! Seid also vorbereitet!

     
  • Kein Rudelcachen - maximal 3 Personen!
     
  • Erweiterte Ausrüstung ist nötig, aber keine Art von mechanischem Werkzeug! Den Cache kann fast jeder lösen, allerdings sind bei fehlender Ausrüstung zwei Anläufe nötig.
  • Eintrittsgelder Kein Eintritt! werden nicht erhoben! Alle Informationen darüber findet ihr an Station 2!

     
  • Wichtig: Die Geschichte aufmerksam lesen und alle Regeln vor Ort beachten!

     
  • Der Mitarbeiter sind informiert, müssen aber nicht angesprochen werden. Eine Genehmigung für diesen Cache liegt seitens des Betreibers und Groundspeak vor.

     
  • Es kann immer nur ein Team vor Ort suchen. Sollte Station 2 nicht auffindbar sein, wartet bis das andere Team sie zurückgelegt hat!

 

Und nun viel Spaß beim

 

 

 

Es war ein langweiliger Morgen im Büro - ich schaute aus dem Fenster. Es regnete seit Stunden.

Es war wieder einer dieser Morgende an dem sich der Uhrzeiger nur schleppend zu bewegen schien.

Auf der Suche nach einer neuen Story zum Thema Taucher, klickte ich mich schon gefühlte Ewigkeiten durch das World Wide Web .

Aber alles gab es schon mal, war zu unspektakulär oder weiß der Geier.....

Die Suche nach einer Story für die Ausgabe des nächsten Monats in unserer Zeitschrift „Highlights für Abenteurer“ reihte sich gnadenlos in diesen unschönen Tag ein.

Doch Stopp, was war das? Perlentaucher? Noch mal schnell zurückklicken.

Ich dachte ja immer Muschelperlen werden gezüchtet oder mit großen Fangkörben am Meeresgrund gesammelt , aber nein, hier steht:

„Manche sehr seltenen Perlen werden von einer ganz handerlesenen Sorte Freitauchern -den sogenannten Perlentauchern - noch einzeln per Hand aus den Tiefen der Meere geborgen.“

Wie spannend ! Wer wurde doch gleich dort zitiert? Ein Herr J. Meier schreibt hier über eine ganz eingefleischte Truppe von jungen Tauchern und Taucherinnen die fast Heldenstatus in der Karibik genießen, wenn sie die Prüfung zum Perlentaucher bestehen.

Weiter erwähnt Herr J. Meier einen Mann namens „Gymir“, welcher die Perlentaucher wohl in die hohe Schule des Freitauchens einweist. Diese Kunst wurde bisher von Generation zu Generation nur an Auserwählte weitergegeben, besagt ein Mythos in der Karibik.

Immer wieder scheinen aber Perlen in den Verkauf zu gelangen, welche ganz besondere und seltene Merkmale besitzen und die mit nichts zu vergleichen sind. Diese Perlen sind sehr wertvoll und somit sehr, sehr teuer.

WOW! Das war meine Story, genau nach so etwas hatte ich gesucht!

-

Ein Regentag, acht Telefonate und ein Frühstück später saß ich im Flieger mit dem Ziel Karibik.

Von dort aus ging es per Boot weiter auf die kleine Insel Tacklu, wo anscheinend das Revier der Perlentaucher lag.

Hier sollte ich auch Herrn J. Meier treffen, welcher mich zu „ Gymir“ begleiten sollte! 

Johannes, so hieß Herr Meier mit Vornamen, war ein dünner hochgewachsener blonder Mann um die 35.

Er erzählte mir,  die Perlentaucher fast so etwas wie ein geheimer Pakt sind und nicht auf Presse und Interviews stehen.

Mit dem Geld der sehr wertvollen Pernen unterstützen sie arme Familien und genießen deshalb, weit hinaus über die Insel von der sie kommen, sehr hohes Ansehen.

"Mist, aber wie komme ich denn jetzt an meine Story", dachte ich und Johannes sah meine Enttäuschung, die mir ja nun buchstäblich ins Gesicht geschrieben zu sein schien.

"Na dann lass uns doch die Aufnahmeprüfung  zum Perlentaucher machen!", platzte es aus Johannes heraus.

"Was ich? Perlentaucher ? Ich hab gerade mal das Seepferdchen!", winkte ich diese Schnapsidee ab.

Aber Johannes redete und redete und schon saßen wir in einem weiteren Boot. Es ging in Richtung Südosten der Insel, getarnt als angehende Perlentaucher.

Während das Land hinter uns verschwand, die See etwas rauer wurde und unser kleines Boot wie eine Nussschale hin und her geschubst wurde, erklärte mir Johannes,  dass es wohl nicht leicht sei Gymir ausfindig zu machen –  aber er kenne eine Stelle an der sich ein Code befinden solle!

Wenn wir diesen finden, dann hätten wir zumindest den Einstieg in den Pakt der Perlentaucher geschafft. Sowas erwähnte dieser Gymir wohl bei der Unterhaltung mit Johannes damals.

Der Code scheint auch schon ein Teil der Prüfung zum Perlentaucher zu sein. Denn wie bereits erwähnt wird die Geschichte der Perlentaucher von Generation zur Generationen weitergegeben und Nachkommen, die von Ihren Familien als geeignet erscheinen, zur Entschlüsselung dieses Codes geschickt.

Der Code scheint also die erste Hürde um zu beweisen, dass man hat das Zeug zu einem Perlentaucher, dies war mir nun klar.

"Einen Code finden - na toll, bin doch kein Detektiv!", dachte ich und war etwas deprimiert.

Wir sahen wieder Land. Ich glaube wir waren jetzt auf der anderen Seite der Insel, welche zu Fuß (die Insel ist sehr klein) nur durch dichtbewachsene Vegetation und viele Gefahren zu erreichen gewesen wäre. Egal, wir waren da!

Wir stiegen aus und befanden uns an einem menschenleeren, fast mystischen Ort. Das Einzige was hier ins Auge fiel war ein riesiges Ornament, welches von Einheimischen hergestellt wurde. Es stand in der Nähe zum Strand und war aus allem möglichen Kram gebaut. Steine, Holz, Farben und Muscheln ließen sich sofort erkennen. Das Ornament scheint auch alle paar Monate umgestaltet zu werden - dies war an manchen Spuren deutlich zu erkennen!

„Das muss es sein! Hier müssen wir suchen“, rief Johannes und rannte auf das Ornament zu.

„Hmmm, hier? Nach was bitte genau suchen wir denn?“, fragte ich unsicher. Denn für mich sah hier alles gleich aus.

Johannes tastete das Ornament ab und flüsterte: „Ich weiß auch nicht – aber irgendwas muss hier anders sein. Für die Meisten scheint dieser Code ja auch verborgen zu bleiben, aber wenn wir Gymir und die Perlen finden wollen, dann müssen wir ihn finden und entschlüsseln!“

In diesem Moment bereute ich meine Idee hierhergekommen zu sein. Wie soll man etwas finden, wenn man nicht mal weiß nach was man sucht? Und selbst wenn wir etwas finden, wie sollte dieser Gymir wissen, dass wir hier sind?

Während ich mich missmutig in den Sand vor das Ornament gesetzt hatte und  bereits fast in Selbstmitleid ertrank, interessierte sich Johannes für drei identische Zeichen auf dem Ornament.

„Ich glaub ich hab´s!“, sagte er erwartungsvoll! Das ließ mich aufhorchen – alle negativen Gedanken waren sofort wieder vergessen. Sofort stand ich auf, klopfte mir den Sand von der Hose und schaute mir zwei Zeichen an, die Johannes für beachtenswert hielt.

"Und bitte was soll das sein?",fragte ich und versuchte die identischen Zeichen zu deuten.

„Warte ich muss nur noch etwas überprüfen.“,stammelte Johannes ganz aufgeregt und kramte in seinem Ausrüstungsrucksack!

Ich versuchte zu erkennen was Johannes meinte, sah aber nichts. Schließlich wartete ich geduldig ab bis Johannes mich mit funkelnden Augen ansah wie ein kleines Kind an Weihnachten und sagte:

„Jawohl, das ist er, der geheime Code der Perlentaucher! Schau hin – er weist uns den nächsten Schritt!“

Noch bevor ich begriff was mir Johannes da jetzt genau zeigen wollte, stand ein älterer, blitzebraungebrannter und muskulöser Mann hinter uns.

"Soso, ihr wollt also Perlentaucher werden?",sprach der Mann und musterte uns abwertend.

Auch wenn ich nicht verstand, was Johannes nun genau dort gefunden und entschlüsselt hatte, aber eins wusste ich:

Dieser Mann war wohl dieser gewisse Gymir.

Ein bisschen mulmig war mir jetzt doch. Und bevor ich irgendwie eine Ausrede erfinden konnte, um das Ganze vielleicht doch noch abzubrechen, redete Gymir mit tiefer eindringlicher Stimme weiter:


"Nun gut, den Code habt ihr ja bereits entschlüsselt. Er weist Euch den Weg zur nächsten Aufgabe! Viele die sich einer der unseren nennen wollten, scheiterten ja bereits hier."

Gymir grinste hämisch und erzählte mit geschwelter braungebrannter Brust weiter:


"Nur ein echter Perlentaucher, hat eben dieses Gespür für Perlen und  weiß genau wo sie zu finden sind. Und eins sage ich Euch…"

Er zog seine Sonnenbrille ab, um mir mit seinen stechenden, meerblauen Augen das Blut in den Adern gefrieren zu lassen.

Ohne zu wissen, wo Ihr die Perle genau suchen müsst, vergeudet Ihr nur Eure  Zeit und meine Geduld!
Und denkt immer dran: Perlentaucher arbeiten immer allein oder zu zweit - haltet Euch daran, ich beobachte Euch!
Ab hier habt ihr nun 30 Minuten Zeit, um mir 64 besonders schöne große Perlen aus den Tiefen der Grotte zu bergen und Euch somit als die unseren zu beweisen!
Eure Zeit läuft!
", sprach Gymir und zeigte auf seine übergroße Tauchuhr.

Ab jetzt begann unsere Prüfung zum Perlentaucher…

 


Besonderer Dank geht an ElliPirelli für die Mithilfe eine Sondergenehmigung zu erwirken & an Hazard77, welcher Platz für diesen Cache gemacht hat!
 

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