Lieber
Cacher!
Vorab einige wichtige Infos zum
Cache:
- Dieser Cache ist
nur SA und SO von 9:00 - 18:00 und
Mo - Fr von 7:00 - 18:00
möglich! Allerdings ist die Startstation immer verfügbar!
Also für alle, die sich einen Überblick verschaffen wollen - nur zu
;-) )
- Das
Attribut
sollte für sich sprechen! Seid also
vorbereitet!
- Kein Rudelcachen -
maximal 3 Personen!
- Erweiterte
Ausrüstung
ist
nötig, aber keine Art von mechanischem Werkzeug!
Den Cache kann fast jeder lösen, allerdings sind bei fehlender
Ausrüstung zwei Anläufe nötig.
- Eintrittsgelder
werden
nicht erhoben! Alle Informationen darüber findet
ihr an Station 2!
- Wichtig: Die Geschichte
aufmerksam lesen und alle Regeln vor Ort
beachten!
- Der Mitarbeiter sind informiert, müssen
aber nicht angesprochen werden. Eine Genehmigung für diesen Cache
liegt seitens des Betreibers und Groundspeak
vor.
- Es kann immer nur ein Team vor Ort suchen.
Sollte Station 2 nicht auffindbar sein, wartet bis das andere Team
sie zurückgelegt hat!
Und nun viel
Spaß beim

Es war ein langweiliger Morgen im Büro - ich schaute aus dem
Fenster. Es regnete seit Stunden.
Es war wieder einer dieser Morgende an dem sich der Uhrzeiger
nur schleppend zu bewegen schien.
Auf der Suche nach einer neuen Story zum Thema Taucher, klickte
ich mich schon gefühlte Ewigkeiten durch das World Wide Web .
Aber alles gab es schon mal, war zu unspektakulär oder weiß der
Geier.....
Die Suche nach einer Story für die Ausgabe des nächsten Monats
in unserer Zeitschrift „Highlights für
Abenteurer“ reihte sich gnadenlos in diesen unschönen
Tag ein.
Doch Stopp, was war das? Perlentaucher? Noch mal schnell
zurückklicken.
Ich dachte ja immer Muschelperlen werden gezüchtet oder mit
großen Fangkörben am Meeresgrund gesammelt , aber nein, hier
steht:
„Manche sehr seltenen Perlen werden von einer ganz
handerlesenen Sorte Freitauchern -den sogenannten Perlentauchern -
noch einzeln per Hand aus den Tiefen der Meere
geborgen.“
Wie spannend ! Wer wurde doch gleich dort zitiert? Ein Herr J.
Meier schreibt hier über eine ganz eingefleischte Truppe von jungen
Tauchern und Taucherinnen die fast Heldenstatus in der Karibik
genießen, wenn sie die Prüfung zum Perlentaucher bestehen.
Weiter erwähnt Herr J. Meier einen Mann namens
„Gymir“, welcher die Perlentaucher wohl in die hohe
Schule des Freitauchens einweist. Diese Kunst wurde bisher von
Generation zu Generation nur an Auserwählte weitergegeben, besagt
ein Mythos in der Karibik.
Immer wieder scheinen aber Perlen in den Verkauf zu gelangen,
welche ganz besondere und seltene Merkmale besitzen und die mit
nichts zu vergleichen sind. Diese Perlen sind sehr wertvoll und
somit sehr, sehr teuer.
WOW! Das war meine Story, genau nach so etwas hatte ich
gesucht!
-
Ein Regentag, acht Telefonate und ein Frühstück später saß ich
im Flieger mit dem Ziel Karibik.
Von dort aus ging es per Boot weiter auf die kleine Insel
Tacklu, wo anscheinend das Revier der Perlentaucher lag.
Hier sollte ich auch Herrn J. Meier treffen, welcher mich zu
„ Gymir“ begleiten sollte!
Johannes, so hieß Herr Meier mit Vornamen, war ein dünner
hochgewachsener blonder Mann um die 35.
Er erzählte mir, die Perlentaucher fast so etwas wie ein
geheimer Pakt sind und nicht auf Presse und Interviews stehen.
Mit dem Geld der sehr wertvollen Pernen unterstützen sie arme
Familien und genießen deshalb, weit hinaus über die Insel von der
sie kommen, sehr hohes Ansehen.
"Mist, aber wie komme ich denn jetzt an meine Story",
dachte ich und Johannes sah meine Enttäuschung, die mir ja nun
buchstäblich ins Gesicht geschrieben zu sein schien.
"Na dann lass uns doch die Aufnahmeprüfung zum
Perlentaucher machen!", platzte es aus Johannes heraus.
"Was ich? Perlentaucher ? Ich hab gerade mal das
Seepferdchen!", winkte ich diese Schnapsidee ab.
Aber Johannes redete und redete und schon saßen wir in einem
weiteren Boot. Es ging in Richtung Südosten der Insel, getarnt als
angehende Perlentaucher.
Während das Land hinter uns verschwand, die See etwas rauer
wurde und unser kleines Boot wie eine Nussschale hin und her
geschubst wurde, erklärte mir Johannes, dass es wohl nicht
leicht sei Gymir ausfindig zu machen – aber er kenne
eine Stelle an der sich ein Code befinden solle!
Wenn wir diesen finden, dann hätten wir zumindest den Einstieg
in den Pakt der Perlentaucher geschafft. Sowas erwähnte dieser
Gymir wohl bei der Unterhaltung mit Johannes damals.
Der Code scheint auch schon ein Teil der Prüfung zum
Perlentaucher zu sein. Denn wie bereits erwähnt wird die Geschichte
der Perlentaucher von Generation zur Generationen weitergegeben und
Nachkommen, die von Ihren Familien als geeignet erscheinen, zur
Entschlüsselung dieses Codes geschickt.
Der Code scheint also die erste Hürde um zu beweisen, dass man
hat das Zeug zu einem Perlentaucher, dies war mir nun klar.
"Einen Code finden - na toll, bin doch kein Detektiv!",
dachte ich und war etwas deprimiert.
Wir sahen wieder Land. Ich glaube wir waren jetzt auf der
anderen Seite der Insel, welche zu Fuß (die Insel ist sehr klein)
nur durch dichtbewachsene Vegetation und viele Gefahren zu
erreichen gewesen wäre. Egal, wir waren da!
Wir stiegen aus und befanden uns an einem menschenleeren, fast
mystischen Ort. Das Einzige was hier ins Auge fiel war ein riesiges
Ornament, welches von Einheimischen hergestellt wurde. Es stand in
der Nähe zum Strand und war aus allem möglichen Kram gebaut.
Steine, Holz, Farben und Muscheln ließen sich sofort erkennen. Das
Ornament scheint auch alle paar Monate umgestaltet zu werden - dies
war an manchen Spuren deutlich zu erkennen!
„Das muss es sein! Hier müssen wir suchen“,
rief Johannes und rannte auf das Ornament zu.
„Hmmm, hier? Nach was bitte genau suchen wir
denn?“, fragte ich unsicher. Denn für mich sah hier
alles gleich aus.
Johannes tastete das Ornament ab und flüsterte: „Ich
weiß auch nicht – aber irgendwas muss hier anders sein. Für
die Meisten scheint dieser Code ja auch verborgen zu bleiben, aber
wenn wir Gymir und die Perlen finden wollen, dann müssen wir ihn
finden und entschlüsseln!“
In diesem Moment bereute ich meine Idee hierhergekommen zu sein.
Wie soll man etwas finden, wenn man nicht mal weiß nach was man
sucht? Und selbst wenn wir etwas finden, wie sollte dieser Gymir
wissen, dass wir hier sind?
Während ich mich missmutig in den Sand vor das Ornament gesetzt
hatte und bereits fast in Selbstmitleid ertrank,
interessierte sich Johannes für drei identische Zeichen auf dem
Ornament.
„Ich glaub ich hab´s!“, sagte er
erwartungsvoll! Das ließ mich aufhorchen – alle negativen
Gedanken waren sofort wieder vergessen. Sofort stand ich auf,
klopfte mir den Sand von der Hose und schaute mir zwei Zeichen an,
die Johannes für beachtenswert hielt.
"Und bitte was soll das sein?",fragte ich und versuchte
die identischen Zeichen zu deuten.
„Warte ich muss nur noch etwas
überprüfen.“,stammelte Johannes ganz aufgeregt und
kramte in seinem Ausrüstungsrucksack!
Ich versuchte zu erkennen was Johannes meinte, sah aber nichts.
Schließlich wartete ich geduldig ab bis Johannes mich mit
funkelnden Augen ansah wie ein kleines Kind an Weihnachten und
sagte:
„Jawohl, das ist er, der geheime Code der
Perlentaucher! Schau hin – er weist uns den nächsten
Schritt!“
Noch bevor ich begriff was mir Johannes da jetzt genau zeigen
wollte, stand ein älterer, blitzebraungebrannter und muskulöser
Mann hinter uns.
"Soso, ihr wollt also Perlentaucher werden?",sprach der
Mann und musterte uns abwertend.
Auch wenn ich nicht verstand, was Johannes nun genau dort
gefunden und entschlüsselt hatte, aber eins wusste ich:
Dieser Mann war wohl dieser gewisse Gymir.
Ein bisschen mulmig war mir jetzt doch. Und bevor ich irgendwie
eine Ausrede erfinden konnte, um das Ganze vielleicht doch noch
abzubrechen, redete Gymir mit tiefer eindringlicher Stimme
weiter:
"Nun gut, den Code habt ihr ja bereits entschlüsselt. Er weist
Euch den Weg zur nächsten Aufgabe! Viele die sich einer der unseren
nennen wollten, scheiterten ja bereits hier."
Gymir grinste hämisch und erzählte mit geschwelter
braungebrannter Brust weiter:
"Nur ein echter Perlentaucher, hat eben dieses Gespür für
Perlen und weiß genau wo sie zu finden sind. Und eins sage
ich Euch…"
Er zog seine Sonnenbrille ab, um mir mit seinen stechenden,
meerblauen Augen das Blut in den Adern gefrieren zu lassen.
„Ohne zu wissen, wo Ihr die Perle genau suchen müsst,
vergeudet Ihr nur Eure Zeit und meine Geduld!
Und denkt immer dran: Perlentaucher arbeiten immer allein oder
zu zweit - haltet Euch daran, ich beobachte Euch!
Ab hier habt ihr nun 30 Minuten Zeit, um mir 64 besonders schöne
große Perlen aus den Tiefen der Grotte zu bergen und Euch somit als
die unseren zu beweisen!
Eure Zeit läuft!", sprach Gymir und zeigte auf seine übergroße
Tauchuhr.
Ab jetzt begann unsere Prüfung zum Perlentaucher…
Besonderer Dank
geht an ElliPirelli für die Mithilfe eine Sondergenehmigung zu
erwirken & an Hazard77, welcher Platz für diesen Cache gemacht
hat!