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Die Eichen - Bonus

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Hidden : 5/28/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Bei der Ausarbeitung des Caches "Die Eichen" habe ich so viele Informationen über den "falschen Waldemar" gefunden, von denen ich Euch einige nicht Vorenthalten möchte. Da diese aber das Listing gesprengt hätten, habe ich mich zu diesem Waldemar-Bonus entschieden:
Bonus entschieden:

Bei der Ausarbeitung des Caches "Die Eichen" habe ich so viele Informationen über den "falschen Waldemar" gefunden, von denen ich Euch einige nicht vorenthalten möchte. Da diese aber das Listing gesprengt hätten, habe ich mich zu diesem Waldemar-Bonus entschieden:

Die letzten Askanier in der Mark
  Geschichtliches und Lokales
von Rolf Synwoldt, ATG 44 a/b
[Der Autor des nachstehenden Beitrages hat nach seiner Pensionierung langjährig ehrenamtlich Wanderungen in Brandenburg geführt. Er will mit seinen Ausführungen die Leser anregen, eigene touristische Ausflüge zu den angesprochenen Orten zu unternehmen und dabei besonderes Augenmerk auf die Spuren der Askanier zu richten.]
Die Askanier regierten die Mark bis zum Jahre 1319. Damals starb der Markgraf Waldemar im Alter von 28 Jahren. Daraufhin fiel die Mark den Wittelsbachern zu. Neunundzwanzig Jahre später erschien auf dem Fürstentag zu Magdeburg ein Mann und forderte die Mark von den Wittelsbachern zurück. Er behauptete der Markgraf Waldemar zu sein. Er sei nicht 1319 verstorben, sondern ins Heilige Land gepilgert und jetzt zurückgekehrt, um seinen rechtmäßigen Anspruch auf die Mark geltend zu machen.
Wie historisch nachgewiesen ist, entschied Kaiser Karl IV in seinem Feldlager bei Heinersdorf, 15 km nördlich von Fürstenwalde, zugunsten dieses Mannes, der später in die Geschichte als „falscher Waldemar“ eingegangen ist. Hier steht auch eine etwa 800 Jahre alte stattliche Eiche – am Ortseingang von Berlin kommend –, die es zu begrüßen lohnt und Waldemar-Eiche genannt wird (9,60 m Umfang).
Die Geschichte ist literarisch in dem 1842 erschienenen Roman „Der falsche Woldemar“ von Willibald Alexis ebenso behandelt wie in dem 1997 erschienenen und lesenswerten Roman von Horst Bosetzky „Der letzte Askanier“. Im Umfeld von 5 km nördlich ist die sehenswerte Stadt Müncheberg gelegen. Müncheberg ist auch als Tor in die vielbesuchte märkische Schweiz (u. a. Brecht- Wohnhaus in Buckow) anzusehen. In Müncheberg war im Herbst in der Stadtpfarrkirche eine Ausstellung von dem in Wilkendorf bei Strausberg lebenden Künstler Wolfgang Stübner zu sehen. Sie zeigte eine Vielzahl von größeren Holzschnitzereien; darunter befand sich eine mannshohe Personengruppe, deren Mittelpunkt „der falsche Waldemar“ war. Es ist eigentümlich, dass „der letzte Askanier“ nach über 650 Jahren noch immer die Gegenwart zu beleben vermag.
Von Heinersdorf ergeben sich Spuren vom „falschen Waldemar“ auch in südliche Richtung. Etwa 4 km südlich von Fürstenwalde liegt das Dorf Rauen mit den Markgrafensteinen aus der Eiszeit. In der Nähe befindet sich auch der Ort Markgraf-Pieske. Sowohl die „Markgrafen-Steine“ als auch der Ort „Markgraf“-Pietzke werden zumindestens der Sage nach mit dem „falschen Waldemar“ in  Verbindung gebracht. So soll er im Dorf Pieske als Stiefbruder des 1319 verstorbenen Markgrafen gelebt haben und aus politischer Absicht mit Hilfe des Kaisers und des Erzbischofs von Magdeburg zum Markgrafen Waldemar aufgebaut worden sein, um damit die Ansprüche der Wittelsbacher auf die Mark zunichte zu machen. Zu bemerken bleibt, dass von dem größeren Markgrafenstein im Jahre 1826 ein 75-tausend Kilogramm großes Stück abgespalten wurde, um dann in Berlin als „größte Suppenschüssel der Welt“ vor dem alten Museum aufgestellt zu werden.
Zu diesem Vorhaben hatte Goethe sich seinerzeit wiederholt kritisch geäußert. In der Nähe des Ortes Rauen liegt das zu Fuß zu erreichende Bad Saarow am Scharmützelsee, dem größten Binnensee der Mark Brandenburg.
Eine weitere Spur findet sich in dem Städtchen Treuenbrietzen (etwa 50 km südlich Berlins). Diese Stadt widerstand ebenso wie Spandau und Frankfurt an der Oder dem „falschen Waldemar“ und hielt weiterhin zu den Wittelsbachern. Sie nannte sich damals Brietzen. Nach der Beendigung der kriegerischen Auseinandersetzung mit dem letzten Askanier fügte die Stadt ihrem Namen  „Treuen“ hinzu; der so erweiterte Name findet seit dem 15. Jahrhundert auch in den offiziellen Urkunden Verwendung. Schließlich soll noch erwähnt werden, dass die Wittelsbacher nach Kriegsende die Stadttore derjenigen Städte zumauern ließen, die dem „falschen Waldemar“ sich geöffnet hatten. Neben den zugemauerten Toren wurden dann kleine Tore in die Stadtmauern geschlagen. In der Stadt Gransee, 60 km nördlich Berlins, ist das noch heute vor Ort zu besichtigen. Das zugemauerte Tor wurde erst im Jahr 1810 wieder dem Verkehr zugänglich gemacht.
Zum Abschluss Folgendes: Die damaligen Johanniter aus dem Kloster in dem Dorfe Tempelhof vermittelten im Jahre 1355 zwischen den Ratsherren der Städte Coelln und Berlin und den Wittelsbachern die kampflose Übergabe beider Städte. Insoweit ist es historisch doch sehr bemerkenswert und erfreulich, dass die Askanische Schule sich in Tempelhof befindet.

Quelle: Askanische Blätter 78/2002

Doch nun zum wichtigen Teil, dem Cache. Wenn Ihr die Zahlen von "Die Eichen" habt, ersetzt folgende Buchstaben und geht zu:

N52°27.ACG E14°EH.IAC

Das Ergebnis führt Euch natürlich nicht zur Waldemareiche, sondern in die Nähe des Karbergs. Dort, wo am 02. Oktober 1348 alles begann, als  König Karl IV mit 15 Fürsten und zahlreichen Rittern ein Feldlager einberufen ließ, um den falschen Waldemar endgültig zum Markgrafen anzuerkennen.
Von hier habt Ihr noch einmal einen schönen Blick auf die Eiche am Teufelsstein, auf der einen Seite Heinersdorf und auf der anderen der Karberg.

Additional Hints (Decrypt)

gebpxrare Onhz

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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