Spurensuche Sächsischer Bahnvorhaben rund um Radeburg
Als Sächsische Nordostbahn wurde ein Eisenbahnprojekt in der
Oberlausitz bezeichnet, welches parallel zur sächsisch-preußischen
Grenze eine direkte Eisenbahnverbindung zwischen Löbau und Riesa
vorsah. Fertiggestellt wurden bis zum Ersten Weltkrieg nur die
Strecke Löbau–Radibor und ein kurzer nur dem Güterverkehr
dienender Abschnitt bei Kamenz. Im Januar 1927 wurde der Bau der
Verbindung endgültig abgebrochen.[Wikipedia]

Bereits im Dekret Nr. 22 vom 28.11.1887 wurden die Wünsche nach
einer Bahn parallel zur sächsische-preußischen Landesgrenze
geäußert. Das Dekret Nr. 24 vom 08.12.1899 beschäftigte sich mit
dem Bau einer direkten Hauptbahnverbindung Riesa - Löbau. Im
Bericht Nr. 641 der zweiten Kammer vom 14.01.1909 wurden die
Baukosten des 89 km langen Abschnittes Riesa - Radibor auf 28,1
Mio. Mark geschätzt. Bis zu diesem Zeitpunkt kam es lediglich zum
etappenweisen Bau der Strecke Löbau - Radibor.
Die bevorzugte Streckenführung zu dieser Zeit war folgende:
Riesa - Zeithain - Großenhain - Ebersbach (mit Verbindungsbahn
Priestewitz - Radeburg - Ottendorf) - Königsbrück - Kamenz -
Radibor - Gröditz (mit Verbindungsbahn nach Mücka/Weißwasser) -
Löbau. Die bestehenden Abschnitte Riesa - Zeithain, Radibor -
Bautzen und Radibor - Löbau sollten ein zweites bzw. drittes Gleis
erhalten. Sehr schnell wurde allerdings eingeschätzt, dass die
Teilstrecke Riesa - Großenhain durch ihre parallele Führung zur
LD-Linie zu unrentabel sei. Am 14.01.1909 erging der Beschluss zur
Ausführung der Teilstrecke Priestewitz - Radeburg -
Königsbrück.
Durch den Autobahnbau und die Anlage des Verbindungskanals Ende
der dreißiger Jahre wurden alle Spuren der geplanten Fortsetzung
nach Königsbrück beseitigt.
Eine Streckenkilometrierung existierte nicht, dafür finden sich
aber entlang der Trasse noch einige markante Vermessungspunkte in
Form quadratischer Granitsteine mit eingelassenem Bolzen...[
Sachsenschiene ]
Der Standort des Caches könnte ein Teil der Trasse
darstellen.

Oldwing aus Dresden: "Die geplante Eisenbahntrasse verlief genau
dort, wo heute die Autobahn sich befindet! Auch in der DDR war eine
Eisenbahntrasse nördlich von Dresden geplant. Diese Trasse sollte
im Ernstfall, den Eisenbahnknoten Dresden umfahren, und war nur für
militärische Aufgaben vorgesehen! Eine Besonderheit, die auch schon
gebaut wurde, war bei Strehla( Riesa )vorhanden. Rechts und links
der Elbe waren schon die Gleise bis an das Ufer herangeführt. Da
keine Brücke geplant war, sollte der Zwischenraum mit einer
beweglichen Bontonbrücke überwunden werden! Ich hoffe ich habe
etwas zum Wissen über diese Bahnverbindung beigetragen zu
haben!"
Ich lade hiermit, vor allem die Cacher aus dem Radeburger, als
auch dem Dresdener Gebiet aber auch alle anderen ein, auf der
ehemaligen Strecke der Sächsischen Nordbahn Caches zu legen.
Ob Tradi, Multi oder Mystery, ist Eurer Fantasie
vorbehalten.
Ihr könnt gern diesen Cachetitel in abgewandelter Form, aber
auch den Ownernamen im Listing und Teile des Listings selbst
benutzen.
Sollten Fragen zum Streckenverlauf bestehen, bin ich gern
bereit, mit Euch gemeinsam, Cacheplätze auszuwählen.
NUN VIEL SPAß WÜNSCHT
Xperiment
