Vorbemerkung:
Die Anregung zu diesem Cache gab mir der Cache Teufelskapelle, den ich am 2.10.10 besucht habe.
Neugierig geworden, wo denn das nette Weglein weitergeht, bin ich ihm damals gefolgt und war ganz überrascht, dass es bis zu dem Wanderweg zwischen der Hohen Kiste und dem Weilheimer Haus hinauf führt.
Schon damals entstand die Idee, hier einen eigenen Cache zu verstecken - und nun ist er da.
Tourenbeschreibung:
Wer keine Rundtour gehen will und auf dem gleichen Weg absteigen will, sollte unbedingt für den ersten Teil das Radl nehmen. Gute flache Forststraße, ein Mountainbike muss es
hierfür nicht sein.
Wer eine Rundtour gehen will (empfohlen) muss die anfängliche Forststraße in Kauf nehmen, hat dann aber einen weiteren relativ einsamen Abstieg, der direkt am Parkplatz auskommt.
Parkplatz: In Eschenlohe bei N47°35.531', E11°11.265' (Für's Auto-Navi: Eschenlohe, Siemensstraße)
Weiter gemäß Beschilderung "Sieben Quellen" und "Radweg Garmisch-Oberau" bis N47°34.243', E11°10.386'
Hier (ohne Beschilderung) nach links auf breitem Weg bis N47°33.998', E11°10.525'.
Bis hierhin ist es mit dem Radl möglich. Nach links zweigt hier ein mit roten Punkten markierter schmaler Pfad ab.
Bei N 47°33.935', E11°10.892' wird der Abzweig zum Teufelkapellen-Cache (Schild) erreicht. Der Abstecher lohnt sich auf jeden Fall, es sind nur 50m.
Vom Cache wieder die 50m zurück und weiter dem Pfad aufwärts folgen.
Nächster markanter Punkt ist eine Hütte bei N47°33.826', E11°10.976' auf 1175m.
Bei Erreichen der Hütte dem Pfad rechts der Hütte ein paar Meter abwärts folgen.
Nur leicht steigend wird der Hang in südwestlicher Richtung gequert und ab N47°33.627', E11°10.671' geht es nur noch bergauf, teilweise recht steil.
Es ist KEIN von einer Gemeinde oder Alpenvereinssektion unterhaltener Weg!
Durch umgestürzte Bäume oder abgerutschte Wegstücke kann auf kurzen Stellen die Terrainbewertung von 3,5 auch mal überschritten werden.
Der Cache:
Insider wissen es: Bergcaches aus dem Hause Nilpferd liegen in aller Regel mindestens 1000 Höhenmeter über dem Parkplatz.
So auch hier: Ihr findet die Dose auf etwa 1680m in der Nähe des Weges am Fuße eines Felsens.
Halbliterdose mit Platz für Coins und kleine TBs.
Wie geht es weiter?
Wer dem Pfad weiter folgt (immer auf die rote Markierung achten!) kommt zwischen der Hohen Kiste und dem Weilheimer Haus auf den ausgeschilderten Wanderweg.
Das Weilheimer Haus ist bereits in Sichtweite. Für zusätzliche Höhenmeter bietet sich der Krottenkopf an.
Wie geht es wieder runter?
Ein Vorschlag wäre der Abstieg durchs Kistenkar, aber bitte beachten: Das Kistenkar ist deutlich anspruchsvoller als der Aufstieg!
Unmarkierter Einstieg ins Kistenkar bei N 47°33.560', E11°12.346'
Gleich oben eine kleine Kraxelstelle, nur ca. 3 Höhenmeter, aber hier muss man schon die Hände zu Hilfe nehmen.
Und dann kommt Schotter. Leider keiner, auf dem schön abfahren kann.
Auf die roten Markierungen achten, der Weg zieht im Kar etwas nach links.
Der Rest ist wieder ein schönes schmales Weglein, das am Sportplatz wieder Eschenlohe erreicht.
Im eigenen Interesse das Kistenkar nur als Abstieg wählen, der Aufstieg dürfte auch für ausgesprochene Schotter-Freaks nervig sein.
Eine Bitte:
Bitte wieder ein paar größere Steine vor das Versteck legen, damit die Dose nicht von neugierigen Tieren verschleppt werden kann. Und bitte keine Lebensmittel in die Dose legen!
Vielen Dank!
Das Bergnilpferd wünscht euch eine schöne und einsame Wanderung!
Wer exakt den Spuren des Nilpferds folgen will, findet ein Tracklog (gpx-Format) der vorgeschlagenen Rundtour hier.
(Datei mit extension gpx abspeichern und mit z.B. EasyGPS (Freeware) auf's GPS übertragen)
Die Spielregeln:
Bitte seid bei euren Logs ehrlich. Für ein „found it“ muss wirklich euer Name im Logbuch stehen. Sollte dies nicht möglich sein (z.B. weil das Logbuch zu nass ist ) dann ist auch ein Foto von der Dose oder dem Logbuch OK.
Aber einfach nur in der Nähe des Caches gewesen zu sein ohne die Dose gefunden zu haben ist nun mal kein „found it“.