Sattelmeierhof Bonuscache Mystery Cache
Wolbertinger: Leider lösen wir diese Serie auf.
Leider l
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Sattelmeierhof Bonuscache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (not chosen)
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Die Sattelmeierhöfe Bonuscache
Die Sattelmeier wurden in der Widukindkirche beigesetzt.Deshalb der virtuelle Punkt hier.
Die Koordinate errechnet sich aus den gefunden Hinweisen.
N 52.ju.mpy E 008._o.(l+4)li
Leider will der Besitzer des Baringhofes nicht das Betreten des Grundstückes, schaut ihn einfach so an (Wanderweg).
Die Bonuszahl lautet: _ = 3
Begräbniszeremonie
Wie es auch von anderen Meyerhöfen überliefert ist, wurden die Sattelmeier auf besonders ehrenvolle Weise beigesetzt. Stirbt ein Sattelmeier des Kirchspiels Enger oder einer seiner nahen Verwandten, so wird dies durch Glockenläuten zur "Königsstunde" von 12 bis 13 Uhr in der Grabkirche Widukinds in Enger verkündet. Der Leichnam wird in besonderer Weise auf der Deele aufgebahrt. Währenddessen schaut das nun herrenlose Sattelpferd durch die geöffnete Deelentür auf den Sarg des Verstorbenen. Der Sarg wird durch Stroh auf einem Leiterwagen verspannt und von sechs Pferden zur Widukindkirche gezogen. Die sechs bis acht auf dem Leiterwagen sitzenden weiblichen Verwandten werden Hökenfrauen genannt, weil sie Höken ( Trauertrachten für Frauen) trugen. Dem Wagen folgte das Sattelpferd, erst danach der Trauerzug. In der Widukindkirche wird der Sarg direkt neben Widukinds angebliches Grab postiert. Während des Beisetzungsgottesdienstes schaut das Pferd durch die geöffnete Kirchentür.
Die Trauergeschenke an die Trauernden und Bediensteten des Verstorbenen könnten auf eine Verfügung Widukinds zurückgehen, aus der hervorging, dass an seinem Todestag eine Spende an Hilfsbedürftige ausgegeben werden solle. In jedem Falle nehmen die Sattelmeier an der alljährlichen Wittekindspende teil, die diese Begebenheit während des Timpkenfests aufgreift.
Die oben beschriebene Begräbniszeremonie scheint relativ jungen Ursprungs zu sein. Bei einer Beschreibung aus dem Jahre 1830 ist die Zeremonie deutlich einfacher gehalten. Hermann Hartwig geht von einer Ausschmückung der Begräbnisse beim Aufstieg der Engerschen Sattelmeier in eine Art Bauernadel im 19. Jhd. aus, bei der Bräuche aus Adelskreisen aufgegriffen wurden.
Additional Hints
(No hints available.)
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