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Eine Büchse Bohnen Traditional Cache

This cache has been archived.

eigengott: Da es hier seit Monaten keinen Cache zu finden gibt, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.

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Hidden : 7/3/2011
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   large (large)

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How Geocaching Works

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Geocache Description:

Hierbei handelt es sich um einen Cache, der gut zu Fuss oder per Fahrrad über Waldwege zu erreichen ist. Wir sind die Strecke mehrfach mit unserem (geländegängigen) Kinderwagen abgelaufen - je nach gewähltem Weg muss man diesen einmal über einen gestürzten Baumstamm heben, ansonsten problemlos. Es sind kaum Steigungen zu bewältigen, und je nach gewähltem Parkplatz kann man einen Rundweg daraus machen.

Die Geschichte, an die dieser Geocache erinnern möchte:

Alles begann am Dienstag, dem 02. Mai 2000 mit einem Usenet-Eintrag in der Gruppe sci.geo.satellite-nav sowie einer Büchse Bohnen. Ach ja, und der 42. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Bill Clinton hatte auch noch seine Finger im Spiel.

Worum geht es, und was haben diese Dinge miteinander zu tun? Um an jenes Ereignis, von dem wir alle, die wir dies lesen, heute noch partizipieren, soll dieser Geocache erinnern, denn es geht um nichts geringeres als die Geburt des Geocachings selber.

Aber wir wollen die Ereignisse der Reihe nach erzählen und dabei etwas weiter ausholen:

1973 wurde von militärischer Seite mit der Planung für das satellitengestützte Navigationssystem GPS (Global Positioning System) begonnen, wobei der erste entsprechende Satellit 1978 in seine Erdumlaufbahn geschossen wurde. Am 17. Juli 1995 wurde die volle Funktionsbereitschaft des Systems bekannt gegeben; zu jenem Zeitpunkt kreisten insgesamt 24 Satelliten um die Erde. Da jene Satelliten ein Signal aussenden, dass grundsätzlich von jedermann auf der Erde empfangen werden konnte, wäre es auch möglich gewesen, dass potenzielle militärische Gegner dieses System benutzen können. Um genau jenes zu verhindern, installierte die US-Regierung eine künstliche Ungenauigkeit, auch bezeichnet als "Selective Availability" (SA), durch welche ein Mensch, der die Satellitensignale unautorisiert empfing und auswertete, nur eine Genauigkeit der Positionsbestimmung erhielt, die mit einem Fehler von ca. 100m behaftet war. Basis für die SA war ein Algorithmus, der das Satellitensignal verfälschte; diese Verfälschung basierte letztlich auf einem sich täglich ändernden Code. Autorisierte Benutzer wie die Vereinigten Staaten und deren Verbündeten konnten durch Eingabe das sich täglich ändernden Codes in ihre GPS-Empfänger die unverfälschten, und somit weitaus genaueren, Signale erhalten. Die amerikanische Luftfahrtbehörde und andere zivile Einrichtungen forderten schließlich eine Abschaltung der "Selektive Availability", damit jene Signale auch zivil genutzt werden können.

Am 01. Mai 2000, um Mitternacht, wurde jene künstliche Ungenauigkeit des GPS-Systems auf Anordnung von Bill Clinton hin schließlich abgeschaltet.

Bereits am Folgetag, dem 02. Mai 2000, schrieb der US-Amerikaner Dave Ulmer, in der Newsgroup sci.geo.satellite-nav:

Now that SA is off we can start a worldwide Stash Game!! With Non-SA accuracy is should be easy to find someone's stash from waypoint information. Waypoints of secret stashes could be shared on the Internet, people could navigate to the stashes and get some stuff. The only rule would for stashes is: Get some Stuff, Leave some Stuff!!

Damit war die Idee des Geocaching geboren! Einen Tag später, am 03. Mai 2000, schrieb Dave Ulmer in derselben Newsgroup:

I'm thinking of half burying a five gallon plastic bucket with lid at the stash point. Putting in some stuff. Adding a logbook and pencil so visitors can record their find.

I'll look for a place near a road where few people would normally go...

Have Fun!!

Dave...

Noch an jenem Mittwoch, dem 03. Mai 2000, versteckte David Ulmer im US-Bundesstaat Oregon als ersten Geocache, damals bezeichnete Ulmer dies noch als "stash", was im englischen so viel wie "Geheimversteck" bedeutet, einen schwarzen Plastikeimer, der u.a. eine Büchse Bohnen enthielt. Mit jenem Usenet-Beitrag eröffnete er die erste echte Geocache-Suche der Menschheitsgeschichte:

Well, I did it, created the first stash hunt stash and here are the coordinates:

N 45 17.460 W122 24.800

Lots of goodies for the finders. Look for a black plastic bucket buried most of the way in the ground. Take some stuff, leave some stuff! Record it all in the log book. Have Fun!

Stash contians: Delorme Topo USA software, videos, books, food, money, and a slingshot!

Im Laufe eines Tage wurde jener Geocache gefunden. Leider existiert der Origninalcache in dieser Form nicht mehr, allerdings befindet sich nun an jener Stelle eine Gedenktafel, und von Groundspeak wurde dort ein Gedenkcache versteckt (GCGV0P: Original Stash Tribute Plaque). Bereits am 07. Mai 2000 versteckte Mike Teague den zweiten und dritten Cache und erstellt am Folgetag eine Webseite über Geocaching - hierbei handelt es sich um den Vorläufer von geocaching.com.

Nun zu diesem Geocache:

Dieser Cache soll an jene oben beschriebene Anfänge des Geocachings erinnern. In einem späteren Interview sagte Dave Ulmer sinngemäß, dass er am Geocaching schätzt, dass es den Spieler an besondere Ort führt - ganz im Sinne der Urvaters Ulmer führt euch dieser Cache an den Rand des Naturschutzgebietes "Grube Cox". Ganz in der Nähe werdet ihr einen tollen Ausblick über das Naturschutzgebiet, in welchem sich auch ein empfehlenswerter Earthcache befindet, haben. Auch für diesen Cache gilt: Take some stuff, leave some stuff - aber bitte keinen Abfall, sondern nur brauchbare Tauschgegenstände. Und bitte geht sorgfältig mit dem Cachebehälter um und tarnt ihn wieder gut! Inventar zum Start: Eine Büchse Bohnen und eine Steinschleuder (beides keine Tauschgegenstände, bitte dort lassen), Luftballons, Seifenblasen, Frisbee.

Viel Spass!

Wir empfehlen, bei N 50°58.616, E 7°08.699 zu parken und von dort über den schmalen Weg am Ende des Parkplatzes in den Wald zu gehen. Von dort sind es circa 15 bis 20 Minuten Fussweg bis zum Cache. Es handelt sich um offizielle Wege, die durch ein Naturschutzgebiet führen - der Cache liegt direkt an einem solchen Weg. Bitte geht nicht querfeldein und beachtet die in Naturschutzgebieten geltenden Regeln.

Additional Hints (No hints available.)