
Kommst Du mit dem Schiff, musst Du nur ein paar Schritte gehn. Dafür entgeht Dir der einmalige Weg von Stansstad her...
Falls Du mit dem Cachemobil unterwegs bist, lasse es auf einem der Parkplätze in Stansstad, spätestens jedoch vor der Harissenbucht stehen. Von dort windet sich das malerische Strässchen schon bald unter steilen Felswänden dem Seeufer entlang. Nach wenigen Schritten erreicht man den früher gut getarnten Eingang des Artilleriewerks Fürigen. Diese mitten im Zweiten Weltkrieg aus dem Felsen des Bürgenberg gehauene Festung schützte einen der Zugänge zur Helvetischen Alpenfestung. Heute ist sie durch das Nidwaldner Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und unbedingt einen Besuch wert.
Weiter schlängelt sich der Weg um Felsköpfe und durch kleine Waldabschnitte, vorbei an einem Steinbruch und einladenden Badestellen, bis schliesslich die locker hingestreuten Häuser von Kehrsiten auftauchen. Dort zieht bald die Kapelle "Maria in Linden" den Blick auf sich und ganz in der Nähe befindet sich auch der Cache (selbstredend muss der Friedhof nicht betreten werden).

Wer von hier nicht den gleichen Weg zurück nehmen will kann auch hier - oder noch gut einen Kilometer weiter in "Kehrsiten-Bürgenstock" - das Schiff besteigen. Seit 2017 die Bürgenstock-Hotels fertig saniert sind, kann man von dort mit der Standseilbahn auch wieder auf den Bürgenstock fahren, muss dazu aber recht tief in die Tasche greifen. Dort oben locken nicht nur noble Hotels, ein Golfplatz und weitere Caches, sondern auch Felsenweg, Hammetschwand-Lift und eine atemberaubende Aussicht. Ein kleines Postauto fährt von dort auch wieder zurück nach Stansstad.
Viel Vergnügen wünschen die pilatusgeischter!