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Kitzbüheler Horn EarthCache

Hidden : 8/1/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Dieser Earthcache führt Euch zum Gipfel des Kitzbühler Horns, eines Aussichtsberges mit interessanten Informationen über die Flora und die Geologie der Alpen.

The Kitzbühler Horn is a mountain to be visited for it´s scenic views and the marvellous alpine garden.

Please see english description below!

Das Kitzbüheler Horn ist ein sehr schöner Aussichtsberg, das „schön“ bezieht sich dabei vor allem auf die Aussicht, denn der Berg selbst ist übermäßig erschlossen (div. Seilbahnen und eine Mautstraße) und wird an schönen Tagen von Menschen geradezu überrannt.

Trotzdem ist er unbedingt einen Besuch wert, vor allem wegen der fantastischen Aussicht vom Gipfel in alle vier Himmelsrichtungen und der dabei erkennbaren geologischen Besonderheiten, die ich Euch mit diesem Earthcache zeigen möchte.

Den wunderschönen Alpenblumengarten etwas unterhalb des Gipfels solltet Ihr auch unbedingt besuchen.

Nich weit entfernt gibt es einen neu angelegten Karstwanderweg, auf dem man einen Einblick in die Geologie der nördlichen Kalkalpen erwandern – und einen weiteren Earthcache loggen kann.

Um alles einigermaßen sehen zu können, sollten (ohne Einkehr und Fahrt) etwa 2-3 Stunden (mindestens 1-2) veranschlagt werden, ohne den Karstwanderweg reicht auch eine Stunde Aufenthalt am Gipfel und im Alpenblumengarten.

Das Kitzbüheler Horn als Schauplatz der Alpengeschichte zwischen nördlichen Kalkalpen und Grauwackenzone

Von hier aus sieht man besonders gut die Unterschiede zwischen den nördlichen Kalkalpen und den Kitzbühler Alpen im Süden.

Die Kitzbüheler Alpen gehören zur sogenannten Grauwackenzone und sind großteils aus Schiefer und Phylliten aufgebaut. Die Bergformen und Kare sind überwiegend sanft, die meist grünen Hänge weisen zahlreiche Almwiesen auf. Örtlich gibt es hier auch Felsbildungen durch Kalkgesteine, beispielsweise am Großen Rettenstein, den man ebenfalls vom Horn aus im Südwesten sieht.

Die Grauwackenzone ist zugleich der Grenzbereich zwischen den weiter im Süden gelegenen Zentralalpen und den Nördlichen Kalkalpen.

Das vorherrschende Gebirgs-Material ist hier die Grauwacke, in die auch häufig Erze eingebunden sind, was die insgesamt dunkle Farbe des Gebirges bestimmt. Aufgrund des eher weichen Gesteins haben die Berge hier meist rundliche Gipfel mit wenig Bewaldung.

Geologisch hat sich die Grauwackenzone bei der Auffaltung der Alpen aus dem Meeresboden des Ur-Meeres Tethys gebildet, während die darauf abgelagerten Kalke die Wände der Kalkalpen bilden.

Im Osten der Kitzbühler Alpen verlaufen die Täler überwiegend in Ost-West-Richtung, wie zum Beispiel im Osten des Horns das Salzachtal. Dies ist ein Überbleibsel der Auffaltung der Alpen und markiert heute die Grenze zu den nördlichen Kalkalpen.

Im Nordwesten und Norden des Kitzbühler Horns springt der Unterschied der weich gefalteten Schiefer und Grauwacken der Kitzbühler Alpen zu den Kalk- und Dolomitgesteinen der Kalkalpen besonders deutlich ins Auge.

Die Nördlichen Kalkalpen bestehen überwiegend aus verschiedenen Kalksteinarten und teilweise Dolomit. Der Gebirgszug mit zahlreichen Einzelgebirgen in Vorarlberg, Tirol, Bayern und dem Salzburger Land ist das Ergebnis einer gewaltigen Überschiebung von Meeres-Sedimenten (Kalk) von Süd nach Nord.

Die steile Auffaltung der nördlichen Kalkalpen und Ihr heute noch vorherrschend schroffer, felsiger Charakter sind einerseits das Ergebnis des in diesem Bereich besonders hohen Auffaltungsdrucks im Zeitraum ihrer Entstehung. Zum anderen verwittern die Kalkgesteine gegenüber den in den Kitzbüheler Alpen vorherrschenden Grauwackengesteinen deutlich schneller, insbesondere unter dem Einfluss von Wasser, was auch zu den hier häufig anzutreffenden Karsterscheinungen führt.

In den vom Kitzbüheler Horn zu sehenden Gebirgen der nördlichen Kalkalpen ist der dort vorherrschende Wettersteinkalk bis zu 1000 Meter mächtig, was der Ausdehnung der höchsten - und höchst beeindruckenden - Felswände dort entspricht. (Quelle: Wikipedia)



Wie kommt Ihr hoch?

Es bleibt natürlich Euch überlassen, ob Ihr mit dem Auto auf der Mautstraße (was ich empfehle, besonders mit mehreren Leuten im Auto), mit einer der Bergbahnen (von Kitzbühel bis ganz oben oder von St. Johann mit anschließendem lohnenden Fußweg) oder gar zu Fuß ganz von unten oder – mit dem Rad auf der steilsten asphaltierten Piste Österreichs (bis über 22 Prozent Steigung) nach oben gelangt. 

Was gibt’s zu sehen?
Einer der spektakulären Tiefblicke zeigt Euch gleich einen Teil der Lösung Eurer Log-Aufgabe...

In eine andere Richtung sieht man dieses Gebirge
Panoramatafeln helfen bei der Orientierung:
Der Alpenblumengarten ist wirklich einmalig schön – hier geht’s rein (von oben kommend):
Wie kann ich den Cache loggen? Indem Ihr die folgenden Fragen beantwortet:
  1. Im Westen sieht man einen See, zu dem es ebenfalls einen Earthcache  gibt – wie heisst er und welche Farbe hat er zum Zeitpunkt Eures Besuchs?
    
    
    
  2. Im Nordwesten und Nordosten sieht man 2 Gebirgsformationen, die zu den nördlichen Kalkalpen zählen – wie heissen diese und welches sind die jeweils höchsten Erhebungen (Gipfel)?
    
    
    
  3. Wenn Du diese nördlichen Gebirge mit den Bergen vergleichst, die an das Kitzbühler Horn im Westen und Süden angrenzen, worin unterscheiden sie sich? Beschreibe das mit Deinen eigenen Worten und berücksichtige dabei die Form der Berge, ihre Gesteinsfarbe und versuche die Unterschiede zu erklären!
    
    
    
  1. Bitte macht ein Foto von Eurem GPS an einer der Stationen und ladet es zu Eurem Log hoch ! (optional)
    
    
    
Bitte schickt mir eine Mail oder Nachricht mit den Antworten, danach könnt Ihr den Cache direkt loggen – wenn etwas nicht passt, melde ich mich.
So, jetzt wünsche ich Euch viel Spaß und gutes Wetter am Gipfel und kommt heil wieder runter!

English:

The Kitzbüheler Horn is a really scenic mountain, but as the summit is reachable by car as well as by cableway it´s crowded when the weather is fine.


But you should visit it anyway to see the panoramic views to the cardinal points and learn something about the geological differences of the northern and southern mountains nearby.



You should also visit the alpine flower garden near the summit and the new Karst walkway, a short hike to the west, which has it´s own Earthcache!


The Kitzbühler Horn - a hotspot of alpine history between northern alps and greywacke zone

From here you can perfectly explore the differences between northern limestone alps and the Kitzbühel Alps. The mountain top profiles and the cirques are relatively smooth; their slopes mostly green with numerous alpine meadows. Nevertheless rock formations of limestones and dolomite do occur e.g. on the Großer Rettenstein south west of the Kitzbühler Horn.

The greywacke zone is also the border between northern limestone alps and the central alps in the south. The predominant material is greywacke, often enriched with different forms of ore which also influences the darker colour of the stones in this region.

Geologically the greywacke zone was formed at the alpine folding period from the ground of the thetys sea while the rock walls of the northern limestone alps derive from the limestone shelved on its top.

The broad valleys in east-western direction, like the Salzach valley to be seen east of the Horn, are important relicts of this period and devide northern limestone alps from the greywacke zone.

To the north the differences between the gently folded slate of the Kitzbühler Alps and sharp outlines of the limestone alps are especially evident. Northern limestone alps are mainly composed by limestones and dolomite. With different mountains they reach over 600 kms from Vorarlberg over Tyrolia, Bavaria to the Salzburg region. They are the result of an enormous overturn to the northern edge of the Alps during the time of Alpine orogency from a region of deposition far to the south.

The sharp-edged shape of the limestone alps today are the consequence of specifically high pressure at the folding period on one hand and weather influences over the time that effect limestone more than the different layers of the greywacke on the other.

Limestone layers can reach a thickness of up to 1000 Meter which you can easily observe at the mighty walls of the mountains to the north of the Kitzbüheler Horn. (source: Wikipedia)

It´s easy to log this Earthcache by answering the following questions:



  1. in western direction you can see a lake which has it´s own earthcache – what´s it´s name and it´s colour at the time of your visit? 
    
    
    
  2. To the northeast and northwest you can see two mountains - what are their names and their highest summits respectively?
    
    
    
  3. If you compare those northern mountains to the surrounding ones in the west and south of the Kitzbüheler Horn - what are the main differences? Have a look at the shape and the coulour and describe it with your own words! Try to explain where those differences come from!
    
    
    
    
  4. Please take a foto of your GPS and you at some nice spot up there and upload it to your log! (optional)
    
    
    
Please send me a message with your answers, after that you may log immediately, I will tell you if something´s missing.

So please enjoy your stay at the Kitzbüheler Horn, have fun and a save descend!





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