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Kindheitserinnerungen 2 : Römische Wasserleitung Multi-Cache

Hidden : 8/5/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

In Liestal aufgewachsen verbindet uns nach über 30 Jahren immer noch sehr viel mit diesem Städtchen. In Erinnerung an unsere Kindheit haben wir die Cache-Serie "Kindheitserinnerungen" angefangen.

Im Cache hat's keinen Platz für Tauschgegenstände. Bitte Schreiber mitbringen.

Parkplätze sind in der Heidenlochstrasse nur beschränkt verfügbar.

27.12.12 Änderung !
Wie verschiedene Logs angeben hat es hier schon mal einen Cache gegeben der gemuggelt wurde oder deaktiviert wurde. Nun ist es bereits wieder 2 mal passiert. Die Büx ist verschwunden. Da wir Euch allen diesen Ort weiterhin zeigen möchten haben wir den Cache an einem anderen Ort versteckt und aus dem ursprünglichen TRADI einen kleinen MULTI gemacht.

Bei den Startkoordinaten findet ihr eine Tafel mit interessanter Info über die römische Wasserleitung (WL) und natürlichen den Antworten auf die untenstehenden Fragen.

Sucht auf der Tafel die folgenden Antworten :

1) In der Mitte von welchem Jahrhundert wurde die WL aufgegeben ? A =

2) Wieviele Meter der WL wurden freigelegt und dokumentiert ? BCD =

3) In wievielen Schritten wurde die Innenverkleidung der WL aufgetragen ? E =

4) 1898 wird die WL am Zirkelirain freigelegt. Wieviele Jahre vergehen bis Karl Stehlin beginnt das mutmassliche Trasse nach erhaltenen Teilstücken abzusuchen ? F =

Den Nano findet Ihr hier :

N47°29.DA(B+C)
E7°44.(F-E-A)(E-B)C

Der neue Standort ist nicht weit weg an einem weniger exponierten Ort. Wir hoffen dass er hier etwas länger bleiben darf.

Das Liestaler Heidenloch-Quartier hat seinen Namen von einer heute noch sichtbaren Öffnung im Boden: ein zu Tage tretender Unterbruch einer 6,5 Kilometer langen römischen Wasserleitung. Sie war wohl die Hauptwasserversorgung der römischen Koloniestadt Augusta Raurica.

Die Geschichte der Wasserleitung ist aufgrund archäologischer Grabungen grob erfasst, Textquellen existieren nicht. Der 90 cm breite Kanal stellt ein ausserordentliches Zeugnis römischer Ingenieurs- und Baukunst dar. Auf der gesamten Länge weist die Leitung ein Gefälle von 1,5 Promille auf, die Fördermenge der Leitung soll etwa 1000 Kubikmetern pro Stunde entsprochen haben. Auf einem je nach Bodensituation sorgfältig erstellten Fundament ruhen zwei Steinwände, die ein Gewölbedach tragen. Die Leitung selbst wurde mit einem aufwändig aufgetragenen Mörtel wasserdicht gemacht, Seitenzuleitungen und ein erst 2002 entdeckter Wartungsstollen zeugen ebenfalls von der Sorgfalt der Planung und Ausführung.

Die Wasserleitung wurde unterirdisch geführt, an einigen Stellen trat die Leitung später zutage und war der Bevölkerung bekannt. 1580 erwähnt ein Basler Chronist das Gewölbe und vermutet richtig, es handle sich um ein römisches Bauwerk.

Für uns gehörte damals das Heidenlochquartier und der offene Teil der Wasserleitung zu unserem "riesigen" Spielplatz.
Ein paar Schritte oberhalb der WL hat es ein Bänklein wo man sich ungestört Ausruhen und die Aussicht gniessen kann.
Auch dies ein Ort aus unserer Kindheit den wir euch nicht vorenthalten wollen.

Additional Hints (Decrypt)

mjvfpura "Fgnqg Yvrfgny" haq "Urvqraybpufgenffr" ... qnuvagre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)