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Die Obir-Tropfsteinhöhlen liegen im Gebiet der Marktgemeinde Eisenkappel-Vellach in Kärnten, Österreich.

Der Obir ist 2142 Meter hoch und aus Wettersteinkalk aufgebaut.
Wettersteinkalk und Wettersteindolomit sind die häufigsten Namen für ein Karbonatgestein aus der Mittleren Trias, der ladinischen Zeitstufe, vergleichbar der deutschen Stufe des Muschelkalks.
Namensgebend war das Wettersteingebirge, weil der Wettersteinkalk hier besonders mächtige Berge bildet. Seinen Verbreitungsschwerpunkt besitzt er aber im Karwendelgebirge.
Im Obirmassiv finden sich die Höhlen in den mehr als 200 Mio. Jahre alten ladinischen Wettersteinkalken und -dolomiten, bei welchen sich stockförmige, massige Riffkalke und - dolomite von den gebankten Lagunenkalken unterscheiden lassen. Diese Kalke und Dolomite wurden - zusammen mit den übrigen Gesteinen des Paläozoikums, der Trias, aus dem Jura und der Unterkreide - während des alpidischen Gebirgsbildungszykluses zu den heutigen Gebirgen emporgehoben, über- und untereinander geschoben und verfaltet. Diese weltumspannende alpidische Gebirgsbildung begann vor etwa 100 Millionen Jahren und dauert wahrscheinlich noch heute an, wie einerseits moderne Präzisionsvermessungen, die laufende Hebungsbewegungen in den Karawanken und Teilen der Hohen Tauern erkennen lassen, andererseits die teilweise Überschiebung jüngerer Gesteine aus Oberkreide und Tertiär durch die Trias beweisen. Im Lobniggraben bei Bad Eisenkappel liegen beispielsweise kohlenführende Tertiärschichten in über 1.000 m Seehöhe zwischen Triasgesteinen eingeklemmt. Die Schichtfugenräume in den aufgewölbten Gesteinsschichten wurden dann im Laufe von Millionen Jahren durch kohlensäurehältiges Wasser erweitert, und so entstanden durch chemische und mechanische Einwirkung des Wassers (Korrosion und Erosion) unterirdische Hohlräume.
Durch Oberflächenwasser bilden sich in den Höhlen sehr langsam Stalagmiten und Stalaktiten. Die Höhle beherbergt "lebende" Tropfsteinen, die europaweit eine Rarität darstellen.
Lebende Tropfsteine bedeutet, die Tropfsteine wachsen noch heute.
Während das kohlensäurehaltige Wasser durch den Karst fließt, löst es den Kalkstein bis zur Kalksättigung in sich auf. Wenn es dann auf einen Hohlraum trifft, fließt das Sickerwasser an der Decke entlang, verliert an Fließgeschwindigkeit und bildet auf Grund der Oberflächenspannung Tropfen. Dabei gibt es CO2 ab, was zur Ausfällung von kristallinem CaCO3 führt. Dieser Sinter-Kalk bildet den von der Decke herabhängenden Tropfstein, den Stalaktiten. Der auf den Boden auftreffende Tropfen enthält noch etwas Kalk. Beim Aufprall des Tropfens wird nochmals CO2 freigesetzt und Kalk fällt aus. Entsprechend wächst ein weiterer Tropfstein vom Boden in die Höhe und bildet einen Stalagmiten. Stalagmiten und Stalaktiten können auch als Säule zusammenwachsen und werden dann Stalagnat genannt. Durch im Wasser gelöste Mineralien können Tropfsteine unterschiedliche Färbungen aufweisen.
Auf der Unterschäffleralpe wurde bereits im 11. Jahrhundert Bergbau betrieben. 1870 hat die Bleiberger Bergwerksunion diesen Standort übernommen. Durch die Mitarbeiter dieser Firma wurden die Gänge des Tropfsteinhöhlensystems entdeckt. Jedoch wurden durch die Bergbauarbeiten Teile der Höhle leicht bis sehr stark beschädigt weil die Knappen Schutt in den Höhlen abgelagert haben.
Es gibt viele Natursteinräume, wie beispielsweise die Lange Grotte, die Wartburg, die kleine Grotte und die Kapelle. Diese Höhlen zählen zu den schönsten Österreichs.
Die „Orgel“ ist ein sehr großer Wandsinter, der in seinem Aussehen einer Orgel ähnelt. Zusätzlich wurden in diesem Raum Lautsprecher installiert, über die durch das Betätigen einer Tastatur das Musikstück Toccata ertönt.
In einigen Teilen der Höhlen gibt es kleine Seen. Als Besonderheit gilt ein Stalaktit, der als Haken wächst, ein sogenannter Excentrique.

Besichtigung
Im Gesamten ist der zu Besichtigende Teil ca. 800 Meter lang. Die Führung dauert knapp 90 Minuten.
An- und Abreise mit dem Bus ca. 30 Minuten.
Homepage www.hoehlen.at
Die Obir-Tropfsteinhöhlen sind vom 19. April bis 19. Oktober täglich geöffnet. Vor der Besichtigung bekommt jeder einen Helm. Es wird festes Schuhwerk empfohlen. Vom Hauptplatz in Bad Eisenkappel fährt der Höhlenbus nach einem fixen Fahrplan durch den Woschitzgraben zu den Tropfsteinhöhlen, die sich auf circa 1078 Meter Seehöhe auf der Nordseite des Hochobir in einem geschätzten Ausmaß von fünf Kilometern Länge erstrecken. Die Anfahrt ist nur mit dem Bus möglich, für PKW ist die Straße gesperrt.
8 Stationen mit multimedialen Effekten
Während der Führung passieren Sie 9 Stationen, an denen multimediale Licht-, Ton- und Videoinstallationen das Schauspiel der Natur unterstreichen.
Das alles können Sie unter anderem auf Ihrem Weg durch die unterschiedlich großen Naturhöhlen bestaunen:
1. Station: Einleitung
Die Besucher betreten die Obir-Tropfsteinhöhlen durch den 240 m langen Wilhelm-Stollen. Sie bekommen die ersten Eindrücke vom harten Arbeitsleben der Bergleute.
2. Station: Sprengung
Hier wird die Entdeckung der Tropfsteinhöhlen in einem Kurzfilm gezeigt.
3. Station: Indische Grotte
In diesem Höhlenraum bekommen die Besucher die ersten Tropfsteine zu sehen und erfahren mehr über die Entstehung der Stalagmiten, Stalaktiten und Sinterfahnen.
4. Station: Orgel
Johann Sebastian Bachs "Toccata und Fuge d-moll" untermalt den tiefsten Punkt der Obir-Tropfsteinhöhlen. Ihren Namen hat dieser Höhlenraum von einem Tropfsteingebilde, das wie eine Orgel aussieht.
5. Station: Lange Grotte
In der Langen Grotte befindet sich das Wahrzeichen der Obir-Tropfsteinhöhlen: der pagodenförmige Stalagmit. Dieses Wahrzeichen wurde auch als Motiv einer Briefmarke verwendet (1991).
6. Station: Wartburg
MIt der weltweit ersten HDTV-Projektion in einer Höhle gewähren wir hier Eindrücke in eines der schönsten Höhlensysteme Europas.
7. Station: Tempel des Lichts
Sie erfahren mehr über die Karsthöhlen im Massiv des Hochobirs sowie die Entstehung von Naturhöhlen. Außerdem wird das Geheimnis der so genannten "Kluftspione" gelüftet.
8. Station: Kleine Grotte
Excentriques, Kalzitkristalle und der wunderschöne Sintersee begeistern die Besucher hier zum Abschluss der Reise durch die Obir-Tropfsteinhöhlen.
Quellenangabe
Homepage Obir Tropfsteinhöhlen
Wikipedia
Logaufgabe
Die Headerkoordinaten zeigen auf das Infobüro der Höhlen in Bad Eisenkappel. Hier bekommt man auch die Eintrittskarten für die Höhle.
Schicke mir deine Antworten auf meinen GC-Accout. Loggen kannst du sofort.
Wenn es Probleme geben sollte melde ich mich.
1) Wie heisst der See bzw. welche Art von See befindet sich in der Höhle?
2) Schätze in welcher Höhe sich der Eingang zum See befindet, kann man die Höhle des Sees betreten?
3) In der Höhle gibt es drei verschiedene "Tropfsteine" - welche sind es ?
4) Leben die Tropfsteine in der Höhle noch (also wachsen sie noch) oder nicht mehr?
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Regeländerung seit 10.06.2019
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Viel Spaß beim Besuch dieser Location!