LP "Paraxolwerk-Mun.Depot" Lerchenberg Traditional Cache
Fangolin: ...und wieder wird einer zu Grabe getragen, weil so ein Bauermuggel meint, das wäre jetzt sein Eigentum und er muss uns Geocachern jetzt in die Suppe spucken...erbärmliches Indiviuum!
Ich danke allen, die die letzten Jahre über diesen Mini Lost-Place besucht und ihre Freude daran hatten, jetzt ist leider Schluss!
der Owner
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LP "Paraxolwerk-Mun.Depot" Lerchenberg
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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LP "Paraxolwerk-Mun.Depot" ist der zweite Cache des Tradi-Duo´s Lerchenberg
Ihr könnt die Location mit dem Cache-Mobil anfahren,von
Hegnenbach, Rischgau oder von Emersacker (Schotterweg) kommend. Die Zufahrt von Richtung Welden oder Reutern ist gesperrt.
Vom Nördl.Punkt (48°29.809) bis zum Südl.Punk, Haupteingang (10°38.573) sind es ca. 850m.
Wenn ihr vom nördl. Punkt den Waldweg Richtung Osten geht, könnt ihr die einzelnen Bunker-Zugänge sehen.
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"Der Lerchenberg"
Auf dem ca. 40 Hektar großen Areal, versteckt mitten im Wald zwischen Rischgau, Emersacker und Hegnenbach, Zusamaltheim und Welden, wurde 1938 mit dem geheimen Bau eines Paraxolwerkes begonnen.
Paraxol war der Grundstoff zur Herstellung von Raketentreibstoff-Halbfabrikaten. Es entstehen vier große und zwölf kleinere Maschinenhäuser, zwei Luftschutzbunker, mehrere Pumpenhäuser, ein Wasserturm, eine Pumpanlage an der Straße Rischgau-Hegnenbach und eine Kläranlage.
Im Jahre 1943 beginnen die monatlichen Rohstofflieferungen. Die Belegschaft waren damals 136 deutsche Männer, 30 deutsche Frauen, 22 Ausländer und 20 internierte Italiener. Mit dem Einmarsch amerikanischer Truppen in Hegnenbach am 26.April 1945 wird auch das Werk von den Amerikanern besetzt. 1946 übergibt die Militärregierung dem Landkreis Wertingen die Anlage zur Verwaltung, 1947 wird das Werk dann für Russland demontiert, die beiden Luftschutzbunker werden gesprengt.
Gemäß Kreistagsbeschluss vom 22.Juli 1947 wird im ehemaligen Paraxolwerk ein Flüchtlingslager eingerichtet. Im Frühjahr 1948 kommen die ersten Flüchtlinge nach Hegnenbach. Bis zu 225 Menschen wohnten zeitweise in zwei Häuserblocks. Außerdem wurden für das Flü-Lager noch mehrere Holzbarracken aufgestellt. In den Backsteinhäusern entstehen in der Nachkriegszeit Handwerksbetriebe, wie Schreinerei, Färberei, Gerberei, Wollzupferei und ein Lebensmittelgeschäft. 1950 wurde das Flüchtlingslager aufgelöst.
Von 1961 bis 1994 mietete sich die Bundeswehr, das Korpsdepot 260 ein. Gefährliche Munition (bis zu 400 Tonnen) wurde in 32 eigens gebauten Bunkern eingelagert. Bewacht wurde die Anlage rund um die Uhr von 33 privaten Wachmännern. 1994 wird das Depot aufgelöst und es finden nur noch Wehrübungen statt. 1997 wurde das Gelände an eine Privatperson verkauft.
PS. Diese Privatperson hat die einzelnen Bunker und Gebäude wiederum vermietet, zb. an diverse Autoschrauber, und Schrotthändler (eine legale Variante, um seinen Schrott im Wald abzustellen!!!)
Im web. hab ich noch folgenden Artikel gefunden:
Zusamaltheim / Welden
Produktionsanlage zur Herstellung von Sprengstoffvorprodukten, Paraxol GmbH, Werk Welden (Tarnname »Z-Hiag«); Bunkergelände am Lerchenberg, 13 km nördlich der Autobahnausfahrt Adelsried; Ausführung 1937-40.
Betreiber war die Paraxol GmbH, Frankfurt, eine Tochtergesellschaft der Deut-schen Gold- und Silberscheideanstalt (Degussa). Auf 40 ha Waldgelände wurden 1938 bis 1940 ca. 25 Bunker errichtet. Hergestellt wurden Pentaeryhrit und Methanolsprengstoffprodukte. 1944 wurde die Produktion auf Raketentreibstoff umgestellt. Demontiert und teilweise gesprengt; verwaltet von der Industriever-waltungsgesellschaft; genutzt von der Bundeswehr als Munitions- und Betriebs-stoffdepot, Korpsdepot 260.
Nerdinger, Winfried (Hrsg.)
Bauen im Nationalsozialismus: Bayern 1933 – 1945
Klinkhardt und Biermann, München; 1993; ISBN: 3–7814–0360-2
Additional Hints
(Decrypt)
Chzcrauähfpura
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