Skip to content

Hermann Moll (reloaded) Multi-Cache

This cache has been archived.

John_Koenig: Hallo Louis XIV,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit freundlichem Gruß

John_Koenig
Volunteer Geocaching.com Reviewer

More
Hidden : 2/4/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Ein Kurzer Multi vorbei am Wohnhaus Hermann Moll's und durch die Hermann Moll Straße. Vom Final aus hat man eine schöne Aussicht auf das "Oberdorf".

Hermann Moll

Im Stadtteil Segendorf der Stadt Neuwied gibt es eine Straße die nach Herrmann Moll benannt ist. Den Namen hatte ihr bereits die Gemeinde Niederbieber / Segendorf verliehen. Die Straße verläuft im Osthang von der Dorfstraße bis zum Obergraben. An beiden Enden sind Schilder angebracht, auf denen außer den üblichen Daten eine interessante Information steht. Außer dem Geburts- und Sterbejahr ist erwähnt der Diplom-Ingenieur habe „19** Segendorf vor der Zerstörung durch die Alliierten bewahrt“.


Fragt man alte Segendorfer, so erfährt man, dass amerikanische Kampeinheiten aus dem Brückenkopf Erpel über Rockenfeld und den Ludwigshof (da wo der Arbeitsdienst am Eckerich gerodet hatte) auf die Wied vorrückten. Hermann Moll hat sich ihnen gegenübergestellt und sie in ihrer Sprache angeredet.

Er habe sich ihnen gegenüber „verbürgt“ dass aus dem Dorf Segendorf nicht geschossen werde; sie sollten deshalb nicht in den Ort schießen. Segendorf sei drauf hin ohne Bomben und Granaten eingenommen worden; unabhängig davon hätten auch deutsche Einheiten der zurückflutenden Truppen von einer Beschießung des Ortsbereiches abgesehen..

Nach einer anderen Version soll Moll mit einer weißen Fahne „den Amis entgegen gegangen sein“; seine in Amerika erworbenen Sprachkenntnisse seien ihm zugute gekommen; die Amis hätten ihn schließlich auf die Motorhaube eines Jeeps gesetzt und vorne weggefahren, bis nahe der Wiedbrücke. Der **** geborene Moll wusste welches Risiko er einging. Denn er hatte als Artillerist schon am ersten Weltkrieg teilgenommen. Er vermochte auch die Wirkung der Deutschen Kriegspropaganda auf die Bevölkerung und deren Auswirkung auf die GI’s abzuschätzen, die keinerlei Risiko eingehen wollten..

Der 1913 in der Technischen Hochschule von Berlin-Charlottenburg diplomierte Ingenieur der Eisen-Hüttenkunde, der nach seiner Rückkehr aus dem Krieg eine Beschäftigung in der Sayner Hütte aufnahm, war aller Theorie abhold. Deshalb hatte er ein Stelle als Lehr-Assistent bei Prof. Miethe ausgeschlagen..

Er versuchte sich lieber an der Lösung von Problemen der industriellen Praxis. Er wechselte zur Fa. Rasselstein und wurde in der Stahlproduktion Leiter des Siemens-Martin-Stahlwerkes. Im sogenannten Neuen Werk kochte er nicht nur diverse Stähle. Es drängte ihn vielmehr, die Produktionsverfahren umfassend verwendbar und effizienter zu machen. Hierbei erarbeitete er viele Neuheiten und erwarb eine beachtliche Reihe von Patenten auf bahnbrechende Erfindungen, hierzu zählt der „Moll-Ofen“, der noch lange Jahre nach dem Krieg weltweit im Einsatz war..

Das war der Anlass, warum er sich mehrfach in den USA, in Russland und im europäischen Ausland aufhielt. Wertvolle Erfahrungen machten die Rasselsteiner Stahlkocher weit und breit in der Fachwelt bekannt. Allerdings konnte er es schwer ertragen, wenn seine Verfahrensvorschläge mit „kleinkarierten“ Einwänden blockiert werden sollten; eher trennte er sich von der Firma, wurde aber als Berater zurückgeholt..

Sein unermüdlicher Erfindergeist veranlasste ihn, 1945 eine eigene Baufirma zu gründen. Grundlage war die Überlegung, dass die damalige allgemeine Wohnungs-, Material- und Geldnot, der Mangel an Fachkräften und die Steigerung der Transportkosten von der Bauwirtschaft neue Baumaßnahmen erforderten. Er erfand die damals bahnbrechende „Montagebauweise System Moll“, nach dem in kurzer Zeit „auf dem Heldenberg/ Irlich“ über 100 Wohnhäuser produziert und zum jeweiligen Bauplatz gebracht wurden. Daneben errichtete seine Firma auch Häuser im konventionellen Stil. (Artikel von Bruno Zeitz „Zum Thema Zivilcourage“)
.

Zum Cache:.
An den Oben genannten Koors könnt ihr euch einen Parkplatz und die Koordinaten für Stadion 2 suchen..

Station 2: Sucht hier nach einem Schild mit Jahreszahlen.
Quersumme (einstellig) 1. Jahreszahl = A
Quersumme (einstellig) 2. Jahreszahl = B
Quersumme (einstellig) 3. Jahreszahl = C
Quersumme (einstellig) aller Ziffern = D
Station 3 findet ihr bei: N50° (2B)(D+C).B(2C)B E007° (2B)D.(2B)(D+2C)(2B)

Station 3: Zähle alle Bretter der Bank. Die einstellige Quersumme des Ergebnisses ist =E

Das Final findet ihr bei N (2B)E,(B-C)(3B)E O (2B)(E-C),(2B)CE

Happy Hunting

Additional Hints (No hints available.)