Die Lock&Lock-Dose liegt an diesem siedlungsgeschichtlichen Lehrpfad auf dem Gelände des früheren „Wagenhof 2“. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde der Wagenhof erstmals erwähnt, gegründet wurde die Hofstelle mitten im Wald von Hans Wagner aus Prosdorf. Später wurde das Anwesen (sogar mit eigener Mühle, der „Wagenhofmühle“) auf zwei Teile aufgeteilt. Zuletzt kaufte das königliche Forstamt 1861 die Hofstellen auf und ließ sie verfallen. Heute sieht man nur noch einen alten angestauten Weiher, die Steine der Grundmauern und man wandert auf den alten Wegen.
Bunter wird das alles durch Kunstwerke, die Künstler aus Tschechien, Deutschland und den USA bei einem internationalen Künstlersymposium „Wald“ im Jahre 2006 hier aufgestellt haben. Aber bitte nicht wundern: Die Kunstwerke (Es gibt im restlichen Wald noch ein paar weitere!) sollten bewusst den natürlichen Kreislauf zeigen, das Werden und Vergehen … und im Laufe der Jahre von alleine wieder zerfallen. Sie schauen also nicht mehr wirklich frisch aus - deshalb lieber nicht anfassen, um sich nicht zu verletzen.
Vorsicht vor dem nahen kleinen See: Kinder könnten leicht reinfallen und es ist abseits der Wege sumpfig, auch wenn das viele Moos eigentlich nach festem Boden aussieht. Um den Cache zu heben, muss man nicht bis an den Rand des Sees, sondern kann eigentlich auf den (teilweise schon etwas verwachsenen) Wegen bleiben. Der GPS-Empfang ist an Ort und Stelle vergleichsweise schlecht, aber im Notfall mit Hinweis und Spoilerbild sollte die Suche erfolgreich sein.
Erstausstattung: Logbuch, Bleistift, Cacher-Gold, Figuren zum Tauschen
Ergänzung 29.08.2020: Die erwähnten ursprünglichen Kunstwerke sind mittlerweile zerfallen und es erinnern nur noch ein paar bunte Holzhaufen an jenes Kunst-Projekt. So vergeht die Zeit. Dieser Lost Place ist aber auch ohne Kunstwerke weiterhin sehenswert.