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Obermühle Thamsbrück Traditional Cache

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Sissi Voss: Da dieser Cache seit Monaten inaktiv oder nicht zu finden ist, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.

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Hidden : 8/23/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Ein kleiner Abstecher unweit vom Unstrutradweg an die alte Obermühle Thamsbrück. Da es hier in der Nähe fast ausschließlich nur Micro-Caches gibt, dachten wir, wir verstecken mal einen leichten bei dem man auch tauschen kann ... damit unsere Kinder auf der Radtour nicht die Lust verlieren ;-)

Viel Spass beim Suchen und bitte wieder gut abdecken.


Die Thamsbrücker Obermühle


Die ersten Angaben stammen aus dem Jahre 1587. Der Mühlenbesitzer war zu dieser Zeit Caspar von Berlepsch. 1684 wurde die Mühle neu erbaut. 1738 wird als Mühlenbesitzer Christian-Ernst Jüngling genannt und er führte in diesem Jahr erneut Baumaßnahmen durch. Dabei entwickelte sich ein Streit (in den Geschichtsunterlagen sogar als Horror bezeichnet) mit dem Besitzer der Thamsbrücker Untermühle, da die Baumaßnahme zu Störungen im Wasserlauf geführt hatte. Am 21. März 1847 entstand in der Mühle ein Brand, der zu einer großen Gefahr für Thamsbrück wurde. Die Veränderung der Windrichtung und der Einsatz der Feuerwehren aus Thamsbrück und Langensalza verhinderte größere Schäden. Im Adressbuch von 1880 ist als Mühlenbesitzer ein Wilhelm Meister verzeichnet.

Anschließend kaufte Adolf Doppleb die Mühle und später wird dessen Sohn Dankmar Doppleb sein Nachfolger. Im Mühlgarten betrieb dieser eine ausgedehnte Geflügelzucht. Er beschäftigte einige "Geflügelfräuleins". Scheinbar war die Geflügelzucht aber unrentabel. Die Belastung war so groß, daß die Mühle zu Beginn der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts verkauft werden mußte.

Als neuer Mühlenbesitzer zog Otto Birke ein. Er betrieb ausschließlich die Lohnmüllerei. Nach dem Tod von Herrn Birke führte dessen Ehefrau die Mühle noch einige Jahre weiter. Zu Lebzeiten des Otto Birke ließ dieser neben dem Mühlrad Turbinen zur Stromerzeugung einbauen. Der überschüssige Strom wurde in das öffentliche Netz eingespeist. Anfang der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde die Mühle von der LPG „Karl Marx“ übernommen und genutzt.

Zwischenzeitlich übernahm ein Herr Graf die Mühle, schlachtete sie aus und verkaufte auch die Turbinen. Nach der Wende erwarb ein Bürger aus den alten Bundesländern das Turbinenhaus, baute wieder Turbinen ein und erzeugt Strom, den er an die TEAG verkauft.

Leider verfällt die Mühle immer mehr und bietet so keinen schönen Anblick.

Obermühle Thamsbrück

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