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Kelten am Hainkellerkopf Traditional Cache

Hidden : 9/18/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Teil "B" der Serie: "Geschichte & Geschichten im Gerichtswald".

Auf dem Hainkellerkopf im Gerichtswald zwischen Eidengesäß und Lützel befand sich im 4./3. Jahrhundert v. Chr., zur frühen keltischen Zeit (Frühlatènezeit) eine mächtige und bedeutende Stadt.

Vom Lützelbachtal aus ragt der breite Bergsporn des Hainkellers imposant 200 Meter über den Talgrund.



Um die Bergkuppe zieht sich ein doppelter, ovaler Ringwall auf der Höhenlinie entlang. Erkennbar ist heutzutage insbesondere noch der innere Ringwall durch angehäufte Steine. Ursprünglich bestanden die Wälle aus Holz-Stein-Erde-Mauern mit senkrechten Vorder- und Rückfronten, überwiegend aus Steinen des anstehenden Buntsandsteins erbaut.

Der ca. 600 Meter lange innere Ringwall hatte wahrscheinlich nur an der Nordseite ein Tor von 2 bis 3 Meter Breite. Die Umgebung ist jedoch von Schatzgräbern, „Steinsammlern“ und der Forstwirtschaft leider derart verwühlt worden, dass nur an wenigen Stellen noch ein Wall von etwa einem Meter Höhe erkennbar ist.

In den äußeren Wall, der 20 bis 30 Meter, im Bereich des Sattels im Westen sogar etwa 50 Meter, außerhalb des Inneren liegt, war vermutlich unterhalb des Innentores ein Tangentialtor mit übereinandergreifenden Mauerenden eingelassen. Heute sind diese Zugänge jedoch nicht mehr sichtbar, da die um 1990 wütenden Stürme sowie die anschließenden Forstarbeiten vieles davon zerstörten.



Offizielle Grabungen am Hainkeller fanden bisher noch nicht statt und auch Funde sind keine bekannt.

Zwischen den Wällen an den westlichen Zufahrtswegen ist heute ein durch Erd- und Steinwälle begrenztes Viereck von 15 x 20 Meter auszumachen. Dieses ist jedoch kein keltisches Relikt, sondern neuzeitlich, ggf. durch forstwirtschaftliche Maßnahmen entstanden. Im Nordwesten der Wallanlage befindet sich hinter einer scharfen, fast rechtwinklig ausgebildeten Ecke eine Terrasse auf der Vermutungen zufolge ein Holzturm gestanden haben könnte. Dies lässt sich jedoch nicht belegen. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei nur um Reste von Bergbauversuchen oder Schatzgräbereien.

Allerdings meinen Archäologen, dass ein keltisches Befestigungssystem im Biebertal reine Phantasie sei, da der Hainkeller, die Alteburg bei Wirtheim, die Alteburg bei Kassel und der Burgberg bei Bieber zu völlig unterschiedlichen Zeiten erbaut und genutzt wurden.

GC119A2Z Kelten im Kasselgrund GC1Q6QB Ringwall am Burgberg

Quelle: "Der Hainkeller bei Lützel" herausgegeben von der Abteilung Archäologische und Paläontologische Denkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege Hessen und der Archäologischen Gesellschaft in Hessen e.V.

Der Geocache ist im Bereich eines Steinhaufen hinter einem Stein versteckt. Damit durch den Geocache nicht noch mehr Steine abgetragen werden, sind zur erleichterten Suche zwei Spoiler eingestellt.

Für den Bonuscache „Geschichte und Geschichten im Gerichtswald“ GC3355H notiert Euch die Ziffer "B" im Deckel des Cachebehälters.

Additional Hints (Decrypt)

Hagre Fgrvara

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)